| Geburtsdatum | k. A. |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,82m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
[25] Robert Koch
02.07.2012 - 15:11 Uhr
25.08.2012 - 16:21 Uhr
Koch hat bis 2015 verlängert lt. Kicker.
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/573859/artikel_dynamo-kapitaen-koch-verlaengert-bis-2015.html
Zitat
Dresden: Bekanntgabe nach Sieg in Duisburg Dynamo-Kapitän Koch verlängert bis 2015
"Ja, es stimmt": Robert Koch (26) hat bei Dynamo Dresden einen neuen Kontrakt bis 2015 unterschrieben. Der Kapitän der Sachsen bestätigte die Vertragsverlängerung nach dem 3:1-Sieg in Duisburg - bei dem Koch schon in der 55. Minute ausgewechselt werden musste.
Nach einem Zusammenprall war es für Koch nicht mehr weitergegangen, seine verletzungsbedingte Auswechslung ermöglichte Leihgabe Petar Sliskovic (vom 1. FSV Mainz 05) das Debüt im Dynamo-Trikot.
Hinterher hatte Koch trotzdem gute Nachrichten: Er bleibt Dresden über das bisherige Vertragsende 2013 hinaus treu. Der neue Kapitän spielt seit 2009 für die Schwarz-Gelben. In seiner Vita stehen 34 Zweit- (acht Tore) und 54 Drittligaspiele (neun Tore).
Trainer Ralf Loose bezeichnete Koch vor der Saison als "absolute Identifikationsfigur von Dynamo Dresden". Umso mehr dürfte er sich nun über die Vertragsverlängerung freuen.
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/573859/artikel_dynamo-kapitaen-koch-verlaengert-bis-2015.html
Zitat
Dresden: Bekanntgabe nach Sieg in Duisburg Dynamo-Kapitän Koch verlängert bis 2015
"Ja, es stimmt": Robert Koch (26) hat bei Dynamo Dresden einen neuen Kontrakt bis 2015 unterschrieben. Der Kapitän der Sachsen bestätigte die Vertragsverlängerung nach dem 3:1-Sieg in Duisburg - bei dem Koch schon in der 55. Minute ausgewechselt werden musste.
Nach einem Zusammenprall war es für Koch nicht mehr weitergegangen, seine verletzungsbedingte Auswechslung ermöglichte Leihgabe Petar Sliskovic (vom 1. FSV Mainz 05) das Debüt im Dynamo-Trikot.
Hinterher hatte Koch trotzdem gute Nachrichten: Er bleibt Dresden über das bisherige Vertragsende 2013 hinaus treu. Der neue Kapitän spielt seit 2009 für die Schwarz-Gelben. In seiner Vita stehen 34 Zweit- (acht Tore) und 54 Drittligaspiele (neun Tore).
Trainer Ralf Loose bezeichnete Koch vor der Saison als "absolute Identifikationsfigur von Dynamo Dresden". Umso mehr dürfte er sich nun über die Vertragsverlängerung freuen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von caponerockz am 25.08.2012 um 16:24 Uhr bearbeitet
25.08.2012 - 19:47 Uhr
Aus Spielbericht der Homepage:
Zitat
Mit der Diagnose "Brummschädel" und einem angeschlagenen Sprunggelenk blieb der Mittelfeldspieler nach der Behandlung draußen und wurde durch Neuzugang Petar Sliskovic ersetzt, der sein Debüt im schwarz-gelben Trikot feierte.
Hoffen wir, dass es nichts ernsteres ist.
Zitat
Mit der Diagnose "Brummschädel" und einem angeschlagenen Sprunggelenk blieb der Mittelfeldspieler nach der Behandlung draußen und wurde durch Neuzugang Petar Sliskovic ersetzt, der sein Debüt im schwarz-gelben Trikot feierte.
Hoffen wir, dass es nichts ernsteres ist.
25.08.2012 - 20:34 Uhr
Koch hat sich wirklich nur einen Brummschädel zugezogen. Ihm war schwindlich, er war aber nicht ohnmächtig. Nachdem er auf der Bank seinen Kopf gekühlt hat, ging es ihm auch schnell wieder besser.
28.08.2012 - 11:05 Uhr
Haha, alle warten auf Lynel, doch auf der Homepage wird erstmal die Verlängerung mit Robert kundgetan.
Zitat
Dynamo verlängert Vertrag mit Robert Koch vorzeitig
Die SG Dynamo Dresden hat den zum 30. Juni 2013 auslaufenden Vertrag mit Mannschaftskapitän Robert Koch vorzeitig um zwei Jahre bis 2015 verlängert. Der Aufsichtsrat des Vereins hat diesem Schritt zugestimmt. Der Kontrakt des 26-jährigen Stürmers gilt für die ersten drei Ligen. Damit hat Dynamo innerhalb von wenigen Tagen nach Benjamin Kirsten und Mickael Poté den dritten Leistungsträger vorzeitig langfristig an den Verein gebunden.
„Wir haben schon seit längerer Zeit auf diesen Schritt hingearbeitet und sind sehr froh, dass wir jetzt eine Einigung gefunden haben“, erklärte Dynamos Sportlicher Leiter Steffen Menze. „Wir sind immer bestrebt, Spieler zu halten, die gute Leistungen bringen und eine Identifikationsfigur für Dynamo darstellen. Es ist besonders schön, wenn dies frühzeitig gelingt.“
„Ich bin froh, dass wir nach langen Verhandlungen endlich zueinander gefunden haben. Mit der Vertragsverlängerung werden auch meine Leistungen der vergangenen Jahre gewürdigt“, sagte Robert Koch nach seiner Vertragsunterschrift. „Ich bin jetzt Kapitän des Vereins, der mir seit dem Kindesalter am Herzen liegt. Langfristig will ich daran mitwirken, dass wir nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga irgendwann auch den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse schaffen, damit würde für mich ein Traum in Erfüllung gehen. Die Grundlage dafür müssen wir aber mit dem Klassenerhalt in dieser Saison legen.“ Zurzeit muss Koch wegen einer schmerzhaften Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk im Training kürzer treten, bei normalem Verlauf sollte er jedoch bis Freitag wieder einsatzbereit sein.
Robert Koch erlebte in den vergangenen drei Jahren in seiner Fußball-Karriere einen rasanten und steilen Aufstieg. Nachdem er im Sommer 2009 vom Stadtnachbarn SC Borea noch als Perspektivspieler die Elbseite zu Dynamo gewechselt hatte, erarbeitete er sich in den vergangenen Jahren einen Stammplatz und trug im Frühjahr 2011, nicht zuletzt mit zwei Tore in den Relegationsspielen gegen den VfL Osnabrück, erheblich zum Aufstieg in die 2. Bundesliga bei. Auch dort blieb er als torgefährlicher Offensivmann eine wichtige Stütze des Teams. Vor dem Start in die laufende Saison 2012/13 bestimmte ihn Cheftrainer Ralf Loose zum Mannschaftskapitän. Der 26-jährige Löbauer absolvierte bisher insgesamt 92 Spiele für Dynamo und erzielte dabei 21 Tore.
http://www.dynamo-dresden.de/de/aktuelles/team/details/artikel/dynamo-verlaengert-vertrag-mit-robert-koch-vorzeitig.html
Zitat
Dynamo verlängert Vertrag mit Robert Koch vorzeitig
Die SG Dynamo Dresden hat den zum 30. Juni 2013 auslaufenden Vertrag mit Mannschaftskapitän Robert Koch vorzeitig um zwei Jahre bis 2015 verlängert. Der Aufsichtsrat des Vereins hat diesem Schritt zugestimmt. Der Kontrakt des 26-jährigen Stürmers gilt für die ersten drei Ligen. Damit hat Dynamo innerhalb von wenigen Tagen nach Benjamin Kirsten und Mickael Poté den dritten Leistungsträger vorzeitig langfristig an den Verein gebunden.
„Wir haben schon seit längerer Zeit auf diesen Schritt hingearbeitet und sind sehr froh, dass wir jetzt eine Einigung gefunden haben“, erklärte Dynamos Sportlicher Leiter Steffen Menze. „Wir sind immer bestrebt, Spieler zu halten, die gute Leistungen bringen und eine Identifikationsfigur für Dynamo darstellen. Es ist besonders schön, wenn dies frühzeitig gelingt.“
„Ich bin froh, dass wir nach langen Verhandlungen endlich zueinander gefunden haben. Mit der Vertragsverlängerung werden auch meine Leistungen der vergangenen Jahre gewürdigt“, sagte Robert Koch nach seiner Vertragsunterschrift. „Ich bin jetzt Kapitän des Vereins, der mir seit dem Kindesalter am Herzen liegt. Langfristig will ich daran mitwirken, dass wir nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga irgendwann auch den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse schaffen, damit würde für mich ein Traum in Erfüllung gehen. Die Grundlage dafür müssen wir aber mit dem Klassenerhalt in dieser Saison legen.“ Zurzeit muss Koch wegen einer schmerzhaften Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk im Training kürzer treten, bei normalem Verlauf sollte er jedoch bis Freitag wieder einsatzbereit sein.
Robert Koch erlebte in den vergangenen drei Jahren in seiner Fußball-Karriere einen rasanten und steilen Aufstieg. Nachdem er im Sommer 2009 vom Stadtnachbarn SC Borea noch als Perspektivspieler die Elbseite zu Dynamo gewechselt hatte, erarbeitete er sich in den vergangenen Jahren einen Stammplatz und trug im Frühjahr 2011, nicht zuletzt mit zwei Tore in den Relegationsspielen gegen den VfL Osnabrück, erheblich zum Aufstieg in die 2. Bundesliga bei. Auch dort blieb er als torgefährlicher Offensivmann eine wichtige Stütze des Teams. Vor dem Start in die laufende Saison 2012/13 bestimmte ihn Cheftrainer Ralf Loose zum Mannschaftskapitän. Der 26-jährige Löbauer absolvierte bisher insgesamt 92 Spiele für Dynamo und erzielte dabei 21 Tore.
http://www.dynamo-dresden.de/de/aktuelles/team/details/artikel/dynamo-verlaengert-vertrag-mit-robert-koch-vorzeitig.html
28.08.2012 - 11:39 Uhr
Zitat von linksverteidiger60:
Leistungsträger
Die haben sich verschrieben, die meinen sicher "Bindenträger".
Leistungsträger
Die haben sich verschrieben, die meinen sicher "Bindenträger".
28.08.2012 - 11:41 Uhr
Zitat von Astralkuhglocke:
Zitat von linksverteidiger60:
Leistungsträger
Die haben sich verschrieben, die meinen sicher "Bindenträger".
Ich finde, so wie du's zitiert hast, stimmt's. :p
Zitat von linksverteidiger60:
Leistungsträger
Die haben sich verschrieben, die meinen sicher "Bindenträger".
Ich finde, so wie du's zitiert hast, stimmt's. :p
28.08.2012 - 18:14 Uhr
Quelle: www.bundesliga.de
Kapitän Koch bleibt Dresdener
Julian Koch (M.) steht seit 2009 bei Dynamo Dresden unter Vertrag
Dresden
Alarm ! Julian Koch (M.) steht seit 2009 bei Dynamo Dresden unter Vertrag
Dresden
Unser Chefkoch hat seinen Namen geändert :o
:D :D :D :D
Das ist einfach arm....
28.08.2012 - 18:53 Uhr
Zitat von rendserd:
www.bundesliga.de:
Kapitän Koch bleibt Dresdener
Julian Koch (M.) steht seit 2009 bei Dynamo Dresden unter Vertrag
DresdenAlarm !
Unser Chefkoch hat seinen Namen geändert :o
:D :D :D :D
Das ist einfach arm....
schän wärs:
http://www.transfermarkt.de/de/julian-koch/profil/spieler_53534.html
www.bundesliga.de:
Kapitän Koch bleibt Dresdener
Julian Koch (M.) steht seit 2009 bei Dynamo Dresden unter Vertrag
DresdenAlarm !
Unser Chefkoch hat seinen Namen geändert :o
:D :D :D :D
Das ist einfach arm....
schän wärs:
http://www.transfermarkt.de/de/julian-koch/profil/spieler_53534.html
29.08.2012 - 16:42 Uhr
Quelle: www.sz-online.de
Vom „Dorfi“ zum Kapitän
Von Sven Geisler
Als Talent bei Dynamo abgewiesen, jetzt Führungsspieler – der steile Aufstieg des Robert Koch.
Der Wirbel ist vorbei. Robert Koch hatte für helle Aufregung gesorgt, als er nach der vorigen Saison einen möglichen Abschied vom Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden ankündigte. „Es ist schön, wie es hier ist“, sagte er damals, schob aber hinterher: „Ich bin jetzt 26 und bekomme vielleicht nicht mehr so oft die Chance, noch eins höher zu gehen.“ Nicht etwa sein Jugendverein SVMeuselwitz oder Eintracht Niesky, wie Koch im Spaß sagte, sondern Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf soll an dem Offensivmann interessiert gewesen sein.
Doch jetzt steht definitiv fest: Koch bleibt bei Dynamo. Wie er bereits nach dem 3:1-Sieg in Duisburg auf Nachfrage der SZ bestätigt hatte, verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2015. „Ich bin froh, dass wir nach langen Verhandlungen endlich zueinander gefunden haben“, sagte er gestern. Nach einem Gespräch im Lauftrainingslager auf Usedom im Juni hatten sowohl der Spieler als auch Sportchef Steffen Menze erklärt, ihre Vorstellungen lägen weit auseinander. Dabei ging es laut Koch „nicht vordergründig um Geld“. Jetzt stellt er zufrieden fest: „Mit der Vertragsverlängerung werden meine Leistungen der vergangenen Jahre gewürdigt.“ Und meint sicher auch die finanzielle Seite.
„Wir sind bestrebt, Spieler zu halten, die gute Leistungen bringen und eine Identifikationsfigur für Dynamo darstellen“, kommentiert Menze die Vertragsverlängerung: „Es ist besonders schön, wenn das frühzeitig gelingt.“ Koch ist bereits der dritte Leistungsträger, den der Klub über das Ende der gerade begonnenen Saison hinaus binden konnte. Zuvor hatten bereits Torwart Benjamin Kirsten und Torjäger Mickael Pote für zwei weitere Spielzeiten unterschrieben.
Als der in Löbau geborene und im kleinen Ort Melaune aufgewachsene Koch im Sommer 2009 vom Stadtnachbarn SCBorea zu Dynamo kam, galt er als Verstärkung, aber nur für die zweite Mannschaft. Obwohl er für den Oberligisten in zwei Spielzeiten 26Tore erzielt hatte. Er verdiente bei Dynamo so wenig, dass er froh war, bei seinem Bruder René und dessen Familie in Kleinröhrsdorf wohnen und sich die Miete sparen zu können, wenn er den Schweinestall ausmistete.
Beklagt hat er sich darüber nie, höchstens über den Spitznamen, den ihm seine Mitspieler verpassten: „Dorfi“. Die Zeiten sind vorbei. „Jetzt bin ich Kapitän des Vereins, der mir seit dem Kindesalter am Herzen liegt“, begründet Koch seine Entscheidung für den neuen Vertrag. Seit er am 6.Dezember 2009 im Spiel bei Borussia DortmundII (0:1) erstmals für sieben Minuten bei den Dynamo-Profis zum Einsatz kam, hat er sich zum Führungsspieler entwickelt. So trug er unter anderem mit zwei Toren in den Relegationsspielen gegen den VfL Osnabrück im Mai 2011 entscheidend zum Aufstieg in die zweite Liga bei und war vorige Saison mit acht Treffern maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt. Insgesamt bestritt er inzwischen 92Spiele und erzielte 21Tore für die Schwarz-Gelben, bei denen sein Talent im Nachwuchs nicht erkannt worden war. „Ich durfte drei Tage mittrainieren, aber dann sagte man mir, es würde nicht reichen. Also ging es wieder ab in die Kreisliga.“
Zum Glück kam er über den FCOberlausitz Neugersdorf noch nach Dresden. Jetzt ist Koch einer der wenigen Spieler aus der Region im Profi-Kader und Publikumsliebling. „Fußballgott“ rufen die Fans nach seinem Namen. Auch deshalb bestimmte ihn der Trainer zum Kapitän. „Er ist in einem Alter, um eine solche Position zu übernehmen und den nächsten Reifeprozess zu vollziehen“, erklärt Ralf Loose.
Gestern musste Koch allerdings wegen einer schmerzhaften Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk eine Trainingspause einlegen. Bei normalem Verlauf sollte er jedoch bis Freitag einsatzbereit sein, hieß es vom Verein. „Ich will gegen Kaiserslautern unbedingt spielen, also werden wir alles dafür tun“, sagt Koch. Langfristig wolle er daran mitwirken, dass die SGD „den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse“ schafft, er fügt aber hinzu: „Die Grundlage dafür müssen wir mit dem Klassenerhalt in dieser Saison legen.“ Der Oberlausitzer bleibt auf dem Teppich. Trotz seines steilen Aufstiegs.
..... Von Sven Geisler
Als Talent bei Dynamo abgewiesen, jetzt Führungsspieler – der steile Aufstieg des Robert Koch.
Der Wirbel ist vorbei. Robert Koch hatte für helle Aufregung gesorgt, als er nach der vorigen Saison einen möglichen Abschied vom Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden ankündigte. „Es ist schön, wie es hier ist“, sagte er damals, schob aber hinterher: „Ich bin jetzt 26 und bekomme vielleicht nicht mehr so oft die Chance, noch eins höher zu gehen.“ Nicht etwa sein Jugendverein SVMeuselwitz oder Eintracht Niesky, wie Koch im Spaß sagte, sondern Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf soll an dem Offensivmann interessiert gewesen sein.
Doch jetzt steht definitiv fest: Koch bleibt bei Dynamo. Wie er bereits nach dem 3:1-Sieg in Duisburg auf Nachfrage der SZ bestätigt hatte, verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2015. „Ich bin froh, dass wir nach langen Verhandlungen endlich zueinander gefunden haben“, sagte er gestern. Nach einem Gespräch im Lauftrainingslager auf Usedom im Juni hatten sowohl der Spieler als auch Sportchef Steffen Menze erklärt, ihre Vorstellungen lägen weit auseinander. Dabei ging es laut Koch „nicht vordergründig um Geld“. Jetzt stellt er zufrieden fest: „Mit der Vertragsverlängerung werden meine Leistungen der vergangenen Jahre gewürdigt.“ Und meint sicher auch die finanzielle Seite.
„Wir sind bestrebt, Spieler zu halten, die gute Leistungen bringen und eine Identifikationsfigur für Dynamo darstellen“, kommentiert Menze die Vertragsverlängerung: „Es ist besonders schön, wenn das frühzeitig gelingt.“ Koch ist bereits der dritte Leistungsträger, den der Klub über das Ende der gerade begonnenen Saison hinaus binden konnte. Zuvor hatten bereits Torwart Benjamin Kirsten und Torjäger Mickael Pote für zwei weitere Spielzeiten unterschrieben.
Als der in Löbau geborene und im kleinen Ort Melaune aufgewachsene Koch im Sommer 2009 vom Stadtnachbarn SCBorea zu Dynamo kam, galt er als Verstärkung, aber nur für die zweite Mannschaft. Obwohl er für den Oberligisten in zwei Spielzeiten 26Tore erzielt hatte. Er verdiente bei Dynamo so wenig, dass er froh war, bei seinem Bruder René und dessen Familie in Kleinröhrsdorf wohnen und sich die Miete sparen zu können, wenn er den Schweinestall ausmistete.
Beklagt hat er sich darüber nie, höchstens über den Spitznamen, den ihm seine Mitspieler verpassten: „Dorfi“. Die Zeiten sind vorbei. „Jetzt bin ich Kapitän des Vereins, der mir seit dem Kindesalter am Herzen liegt“, begründet Koch seine Entscheidung für den neuen Vertrag. Seit er am 6.Dezember 2009 im Spiel bei Borussia DortmundII (0:1) erstmals für sieben Minuten bei den Dynamo-Profis zum Einsatz kam, hat er sich zum Führungsspieler entwickelt. So trug er unter anderem mit zwei Toren in den Relegationsspielen gegen den VfL Osnabrück im Mai 2011 entscheidend zum Aufstieg in die zweite Liga bei und war vorige Saison mit acht Treffern maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt. Insgesamt bestritt er inzwischen 92Spiele und erzielte 21Tore für die Schwarz-Gelben, bei denen sein Talent im Nachwuchs nicht erkannt worden war. „Ich durfte drei Tage mittrainieren, aber dann sagte man mir, es würde nicht reichen. Also ging es wieder ab in die Kreisliga.“
Zum Glück kam er über den FCOberlausitz Neugersdorf noch nach Dresden. Jetzt ist Koch einer der wenigen Spieler aus der Region im Profi-Kader und Publikumsliebling. „Fußballgott“ rufen die Fans nach seinem Namen. Auch deshalb bestimmte ihn der Trainer zum Kapitän. „Er ist in einem Alter, um eine solche Position zu übernehmen und den nächsten Reifeprozess zu vollziehen“, erklärt Ralf Loose.
Gestern musste Koch allerdings wegen einer schmerzhaften Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk eine Trainingspause einlegen. Bei normalem Verlauf sollte er jedoch bis Freitag einsatzbereit sein, hieß es vom Verein. „Ich will gegen Kaiserslautern unbedingt spielen, also werden wir alles dafür tun“, sagt Koch. Langfristig wolle er daran mitwirken, dass die SGD „den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse“ schafft, er fügt aber hinzu: „Die Grundlage dafür müssen wir mit dem Klassenerhalt in dieser Saison legen.“ Der Oberlausitzer bleibt auf dem Teppich. Trotz seines steilen Aufstiegs.
29.08.2012 - 18:22 Uhr
Klasse das man mit Chefkoch verlängert konnte! :)
Hat sich Margarita schon geäußert? :p
Hat sich Margarita schon geäußert? :p
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