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Bruno Labbadia
Geburtsdatum 08.02.1966
Alter 60
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Bruno Labbadia [Ex-Trainer]

20.02.2018 - 12:52 Uhr
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#531
27.02.2019 - 14:13 Uhr
Nunja,

selbst mit geringerem "Budget" werden wir schon noch eine schlagkräftige Mannschaft zusammenbekommen und ich glaube an diesen extremen "Sparzwang" nicht mehr. Ich glaube schon, dass die Vorgabe ist, das Geld gezielter zu investieren und nicht überteuert zu kaufen. Transfers wie Bruma sollen z. B. nicht mehr passieren...

Wir haben im Sommer knapp 40 Mio ausgegeben und wollten wohl noch für um die 20 Mio einen Cornet haben.
Das man im Winter nun nicht 30 für den selben Spieler geben wollte bzw. grundsätzlich im Winter keinen Spieler zu einem überteuerten Preis holen wollte, finde ich dann erfreulich.

Ich denke aber, dass man bei ca. 40-60 Millionen nicht von sparen reden kann oder von wenig Mitteln.
Aus Schalke, sofern man Medienberichten glauben schenken darf, wird im Sommer ordentlich gespart werden müssen und man muss sogar seine "Stars" verkaufen, wenn man irgendwie Transfers tätigen will..

https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/fussball/bosse-trainer-und-stars-weg-komplett-umbruch-im-sommer-auf-schalke-60356298,view=conversionToLogin.bild.html

Nachtrag:

Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann hatten wir in den vergangene Jahren immer ein Transferminus von ca. 40 Mio €....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jonny_pl am 27.02.2019 um 14:14 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#532
27.02.2019 - 15:19 Uhr
Ich wusste gar nicht das es bei S04 noch Stars im Kader gibt zwinker
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#533
27.02.2019 - 15:51 Uhr
Zitat von Edin09

Zitat von jonny_pl

Zitat von croevo

Der Bruno ist ein guter Trainer. Was würde ich ihn gern wieder in Stuttgart haben. Dort hat er aus wenig viel gemacht, da zu seiner Zeit dort sparen angesagt war.
Allein die tatsache das er sich damals 2,5 Jahre indem Verein gehalten hat sagt alles. Nach ihm waren es dort 12 Trainer. Auch beim HSV hat er das richtig gut gemacht. In Wolfsburg leistet er auch gute Arbeit. Ich wünsche mir für ihn das er bei euch bleibt. Falls nicht wird er im Sommer bestimmt schnell einen neuen Job finden. Ich würde es sehr schade finden wenn er den gehen muss.


Möglich ist ja, dass Bruno selbst gehen möchte... smile


Das halte ich sogar für gut möglich, er ist ja unter komplett anderen Voraussetzungen angetreten.
Mittlerweile gibt es einen neuen Geschäftsführer Sport, Sportdirektor, AR-Vorsitzenden.
Folglich ist Bruno vielleicht nach Wolfsburg gekommen mit der Zusage es wird weiter kräftig investiert.
Im Sommer gab es dann ja erste Anzeichen das man nicht mehr alles finanzielle mitmacht.
Das ging im Winter weiter als nicht auf die Verletzung Ginczeks reagiert wurde oder wahrscheinlich auch nicht reagiert werden konnte weil das Budget erschöpft war.

Wenn beim VfL jetzt das Geld nicht mehr so großzügig verteilt wird (was ich nicht mal schlecht fände) möchte sich Bruno das vielleicht nicht mehr antun. Grad weil er in Stuttgart gemerkt hat wie schnell es geht wenn ein deutliches geringeres Budget in der Tabelle dazu führt das man etwas schlechter steht. Da war er ja dann auch ganz schnell der dumme und musste gehen.


Naja, auch diese Saison hat der VfL - so ehrlich muss man sein - für 42 Mio € einkaufen können und ein Transferminus von 35 Mio € gemacht. Ich kenne keinen anderen Verein, der nach einem Fast-Abstieg ähnlich klotzen konnte. Von daher sind das noch immer nicht unbedingt schlechte Bedingungen. Dass man jetzt nicht mehr ungeachtet der sportlichen Entwicklung immer für 50 Mio € shoppen gehen und dann ggf. noch im Winter noch für etliche Mio € nachlegen kann, ist natürlich klar. Dafür müssten andere Vereine regelmäßig die CL erreichen...! Und beim VfL ist das jetzt genauso. Man hat gemessen am Abschneiden in den letzten 2 Jahren immer noch ein durchaus beachtliches Budged für Transfers gehabt. Für mehr muss eben auch der Erfolg da sein. Je erfolgreicher der VfL ist, desto höher ist der (Werbe-)Wert, den der VfL für VW darstellt. Durch Dieselgate hat bei VW ein entsprechendes Umdenken stattgefunden. Zuvor hat man bei VW durch extrem hohe finanzielle Mittel vesrsucht, den Erfolg zu erzwingen. Das hat zweimal kurzfristig funktioniert (2009 Meisterschaft, 2015 Vizemeisterschaft und DFB-Pokalsieg. beide Male ging es danach aber innerhalb von 2 Jahren dermaßen bergab, dass man plötzlich massiv im Abstiegskampf hing. Das kann doch kein Zufall sein. Erfolge haben eben auch bei den Spielern dazu geführt, dass plötzlich nur noch über finanzielle Sachen nachgedacht wurde. Da war dann eben eher der Gehaltsspiegel Thema, was zu Egoismus und Neid im Team geführt hat. Das ist eben der Punkt, die Spieler, die für viel Geld geholt wurden, haben vordergründig die paradisischen Verdienstmöglichkeiten gesehen und sich trotz fürstlicher Entlohnung nicht mehr motivieren können, als es plötzlich in Richtung Abstiegskampf ging. Draxler ist natürlich ein sehr gutes Beispiel, weil der ja durchweg öffentlich mit seinen Wechselwünschen hausieren gegangen ist, allerdings wird er sicherlich nicht der einzige gewesen sein, der keinen Bock auf Abstiegskampf hatte und unbedingt weg wollte. Und wenn du auch nur ein paar solcher Spieler im Team hast, vergiften die die ganze Teamstimmung.

Daher ist es doch logisch, dass der VfL diesbezüglich endlich andere Wege beschreiten muss. Wege, die dazu führen, dass sich eine sportliche Grundlage entwickelt. Dafür brauchst du Spieler, denen der Teamgedanke wichtig ist und die sich dem VfL nicht hauptsächlich aufgrund der finanziellen Möglichkeiten angeschlossen haben. Und das trifft auf alle Sommertransfers zu. Das Team ist wieder ein Team. Und schon läuft es sportlich wieder besser. Platz 5 ist dafür ein ganz klarer Beleg, auch wenn es momentan so ein wenig scheint, dass der sportliche Erfolg die sportliche Entwicklung wieder überholt hat. Von daher wäre auch Platz 8 bis 10 am Saisonende ein Erfolg, weil die Entwicklung des Teams einfach sichtbar ist. Und genauso muss es laufen. Die finanziellen Möglichkeiten steigen mit der sportlichen Entwicklung, weil sich der Erfolg dann in kleinen Schritten entwickelt und zudem ein Fundament gelegt wird, das auf lange Sicht gesehen unabdingbar für die langfristigen Ziele ist, nämlich dauerhaft um die internationalen Plätze mitzuspielen, also eine Rolle innerhalb der Bundesliga einzunehmen, wie es beispielsweise Leverkusen, Gladbach oder in letzter Zeit auch Frankfurt und Hoffenheim tun. Zumindest bei ersteren ist eben ingesamt auch eine klare Kontinuität zu sehen, auch wenn mal eine Saison dazwischen ist, wo es vielleicht nicht so gut läuft. Insgesamt sind diese beiden Vereine in den letzten 5 bis 10 Jahren aber eigentlich immer unter den Kandidaten um die internationalen Plätze. Und auch Hoffenheim und Frankfurt sind zuletzt erfolgreich gewesen und auch jetzt wieder an den EL-Plätzen dran. Eines haben alle gemeinsam: Sie haben sich den Erfolg nicht erkauft, sondern sich peu a peu dorthin entwickelt, wo sie jetzt stehen. Diese Art von Entwicklung sorgt eben für ein grundsolides Fundament und so dafür, dass auch langfristiger Erfolg möglich ist, also die dauerhafte Präsenz im Kampf um die internationalen Plätze. Und Labbadia wird doch selbst gesehen haben, dass ein teuer zusammengekauftes Team nicht unbedingt sportlichen Erfolg verspricht, gerade weil er ein solches, "Team" aus einigen eher egoistisch denkenden Personen und einer ganze Menge verunsicherten Spielern bestehendes Team, das sich auf dem Platz zumeist nicht unbedingt als Mannschaft auftretendes Team übernehmen musste und das selbst erfahren konnte.

Diesbezüglich befindet sich der VfL mMn nun (momentan) absolut auf dem richtigen Weg. Die Transfers waren allesamt sowohl sportlich (allesamt haben die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt und teilweise sogar übertroffen, gerade 5-Mio-€-Schnäppchen Roussillion, der sich als absoluter Glückgriff entpuppt hat, aber auch Ginczek und Weghorst, die sich auf dem Platz für keinen Weg zu schade sind, was dem VfL ganz klar zugute kommt) als auch im Hinblick auf´s Team absolut sinnvoll waren, da sämtliche Transfers offensichtlich auch den Teamgedanken vorleben und somit Gold für den Teamgeist wert sind, was sich auch auf dem Platz zeigt, wo jeder bereit ist, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen und den ein oder anderen Schritt mehr zu gehen...!

Und auch bei VW wird das erwähnte Umdenken wohl zumindest teilweise auch damit zu tun haben, dass man gemerkt hat, dass dauerhafter Erfolg nicht sehr wahrscheinlich ist, wenn man versucht, mit (finanzieller) "Gewalt" möglichst schnell in die obersten Tabellenregionen vorzustoßen. Denn insgesamt wird sich der hohe finanzielle Aufwand durch den regelmäßigen, sportlichen Absturz des VfL umgehend nach zu feiernden Erfolgen einfach nicht wirklich rentiert haben. Und nachdem die Diesel-Affäre eben bei VW zusätzlich zwangsweise zu finanziellem Umdenken führen musste, da das Gesetz des Marktes eben für alle Unternehmen gilt, ist der nun beschrittene Weg absolut nachvollziehbar, weil das eben der Weg ist, der erwiesenermaßen die höchste Wahrscheinlichkeit mit sich bringt, sich langfristig dauerhaft in den Top-6 der Liga zu etablieren.

Okay, das war jetzt ne ganze Menge, aber um wieder zum Thema zurückzukommen: Auch Labbadia wird wissen, dass der VfL sich auf einem sehr guten, weil eben auch erfolgversprechenden Weg befindet. Zudem hat er in Wolfsburg, wie erwähnt, noch immer finanziell sehr gute Bedingungen, die er bei anderen Vereinen wahrscheinlich nicht hätte. Stuttgart mag da vielleicht eine Ausnahme sein, allerdings machen die dort eben gerade genau das durch, was der VfL in den letzten Jahren durchleben musste. Auch da ist nach der letzten Saison, die sportlich die Erwartungen dort als damaliger Aufsteiger ja bei Weitem übertroffen hat, für die neue Saison eine ganze Menge Geld in die Hand genommen worden, weil man meinte, so die Entwicklung bescheunigen zu können. Das ging aus denselben gründen schief, wie vorher beim VfL und nun spielt der VfB - gestartet mit dem Ziel "EL-Plätze" - plötzlich darum, bloß den Abstieg zu vermeiden, weil die Spieler, die zu einem EL-Kandidaten gewechselt sind, plötzlich in tabellarischen Regionen rumwurschteln, die ganz sicher für extreme Verunsicherung sorgen. Jetzt zeigt sich dort, dass nicht alle in der Lage sind, damit klarzukommen, genauso wie wir es in den letzten beiden Jahren bei uns erlebt haben.

So gesehen ist der VfL da offenbar nun ein ganzes Stück weiter als der VfB. Von daher wird Labbadia sicherlich wissen, was er am VfL hat. Und nimmt man Vereine wie Bayern, den BvB oder auch Leipzig, Hoffenheim, Frankfurt, Leverkusen und Gladbach raus, bei denen eine etwaige Trainer-Diskussion momentan überhaupt nicht in Sicht ist, frage ich mich, welcher andere BL-Verein für Labbadia gemessen an den Gesamtbedingungen interessanter sein sollte als der VfL Wolfsburg. Klar, Schalke ist ein Kult-Verein, aber da hast du als Trainer offenbar wirklich nie einen sicheren Trainerstuhl. Und bei S04 wird eben auch deutlich, dass der Erfolg der letzten Saison zu falschen Schlüssen geführt hat. Vizemeister, schön und gut. Aber Außer Schalke, denen dieses Kunststück zwischen 2004 und 2017 gleich 4 mal gelungen ist, haben es seit der Saison 1989/90 nur zwei weitere Vereine geschafft, mit weniger als 60 geschossenen Toren Vizemeister zu werden, nämlich Köln 1989/90 (54 Tore) und Stuttgart 2002/03 (53 Tore). Natürlich muss das nicht immer ein Indiz für unschönen Fußball sein (gerade Stuttgart wusste 2002/03 mit einer teilweise jungen Mannschaft durchaus auch spielerisch zu gefallen, aber die Art des Fußballs, mit dem S04 letze Saison Vizemeister geworden ist, war eben zumeist absolut nicht schön anzusehen. Viele Gegner sind damals mit dieser Spielweise nicht ganz zurecht gekommen. Jetzt haben sich die Gegner darauf eingestellt und schon rauscht S04 runter in die Abstiegsregion. Warum? Weil dort keinerlei Weiterentwicklung zu sehen war. Der Verein spielt immer noch denselben Fußball wie letzte Saison, nur jetzt verliert man damit haufenweise Spiele und kann den Fußball nicht umstellen, weil kein Plan B entwickelt und einstudiert wurde, den man benutzen kann, wenn Rumpelfußball nix mehr bringt. Zumindest momentan wäre S04 also auch für Labbadia ein sehr gefährliches Pflaster.

Insgesamt komme ich also zu dem Schluss, dass in gesamtsportlicher Sicht in der BL kein anderes Team für den schönen Bruno interessanter sein dürfte als der VfL Wolfsburg. Hier hat er immer noch finaziell sher gute Möglichkeiten, zudem optimale Trainingsbedingungen und vor allem auch einen Weg, auf dem er längst nicht mehr am Anfang ist sondern das Team schon eine offensichtliche Entwicklung durchgemacht hat und sportlich als auch teamintern bereits einen ganz Großen Schritt gemacht hat, den Labbadia selbst eingeleitet hat. Diesen Weg jetzt zu verlassen, um beispielsweise Stuttgart oder S04 wieder ganz am Anfang zu stehen und wieder im Abstiegskampf, der laut Labbadia ja alles andere als angenehm und schön ist, mental bis an die Grenzen der Belastbarkeit gefordert zu werden, ist sicherlich zumindest sportlich nicht reizvoll für Labbadia, oder?

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Dem Auge fern, dem Herzen ewig nah.
R.I.P
Junior Malanda (*28.08.1994, †10.01.2015)
Krzystof Nowak (*27.09.1975, †26.05.2005)
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von WOBoogyBoy am 27.02.2019 um 16:02 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#534
27.02.2019 - 20:33 Uhr
Wer trainiert den VfL Wolfsburg in der kommenden Saison? Wie geht es weiter mit Bruno Labbadia? Nach Informationen des kicker (Donnerstagsausgabe) ist die Tendenz klar: die Zeichen stehen auf Trennung.

Eine enge Beziehung zwischen den beiden Ex-Profis - das wird für jeden Außenstehenden sichtbar - hat sich in den vergangenen Monaten nicht entwickelt. Und so dürfte es trotz des derzeitigen sportlichen Erfolgs im Sommer zu einem Ende der Zusammenarbeit kommen. Die Tendenz ist klar: Trennung im Sommer.
Für mich eher keine Überraschung. Gehe ebenfalls davon aus das es so kommen wird.
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#535
27.02.2019 - 21:16 Uhr
als Außenstehender ist das nicht zu verstehen!
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#536
27.02.2019 - 21:46 Uhr
Kaum zu glauben, dass ich das mal sage, aber:
Bruno Labbadia war das Beste, was dem VfL letztes Jahr passieren konnte. Er hat das geschafft, woran so viele vor ihm gescheitert sind, nämlich aus einer Masse an Individualisten ein Team zu formen.

Ich hoffe, dass er am Ende doch bleibt.
Das Schlimmste was jetzt passieren kann, wäre wieder ein Experiment auf dem Trainerstuhl. Am besten noch so, dass derjenige mit Spielern arbeiten darf, die nicht in sein System passen.

Sollte es tatsächlich zu einer Trennung kommen, bitte unbedingt zeitnah einen Trainer fixieren und mit ihm zusammen den Transfersommer planen.
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#537
27.02.2019 - 22:49 Uhr
Der Kicker Artikel bringt ja auch nur Spekulatius.

Aktuell gibt es nur ein Argument für eine Trennung, dass bis jetzt noch nichts dahingehend gesagt bzw. unternommen wurde.

Über das Verhältnis ist nichts bekannt, am Trainer vorbei hat Schmadtke auf jeden Fall nicht eingekauft.

Aktuell läuft es für uns gut und Labbadia dürfte kaum bessere Optionen haben.

Eine Trennung käme aus objektiven Gesichtspunkten sehr überraschend, auch wenn aktuelle gefühlt jeder im Forum und alle Medien dieser Meinung sind.

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Immer nur DU!
JM19!
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#538
27.02.2019 - 23:53 Uhr
Es ist halt (augenscheinlich) offensichtlich, dass es darauf hinausläuft. Die Aussagen der Beteiligten sind einfach ZU vage, als dass sie als business as usual abgetan werden könnten.
Ich gehe seit Wochen fest von einer Trennung aus.

Die Frage ist, ob man das gut oder schlecht fände. Ich habs schonmal irgendwo geschrieben: Entscheidend ist nicht der aktuelle Erfolg. Im Erfolgsfall macht man die größten und meisten Fehler, davon können wir in Wolfsburg ein Lied singen.
Die allesentscheidende Frage ist doch: Glaubt man in dieser Konstellation an eine erfolgreiche Zukunft? Ist das nicht der Fall, dann muss man sich zwingend trennen. Alles andere wäre fatal und würde unweigerlich zum nächsten Scherbenhaufen führen.
Vielleicht gehen die Vorstellungen bzgl. Transfers/Kaderplanung so weit auseinander, dass man keinen gemeinsamen Nenner findet. Und faule Kompromisse hatten wir hier wahrlich genug.

Für Schmadtke hieße das natürlich, dass der neue Trainer passen muss, ansonsten würde er schnell unter massiven Druck geraten. Das weiß er auch.
Generell fällt auf, dass Schmadtke mit kaum einem Trainer klarzukommen scheint. Das ist natürlich schwierig.
Man muss jetzt einfach hoffen, dass die sportliche Leitung weiß, was sie tut und einen Plan verfolgt. Ob es so ist oder alles beim Alten geblieben ist, weiß ich nicht. Ob wir mit Labbadia eine weitere gute Saison spielen würden, ebenfalls nicht.
Im Endeffekt viel Spekulation und wenig Wissen.
Wenn die Verantwortlichen das Gefühl haben, dass Bruno nicht der Richtige für die Zukunft ist, dann befürworte ich die Trennung.

Was man sicher sagen kann: Es ist nicht wichtig, populäre Entscheidungen zu treffen. Sie müssen sich im Nachhinein als richtig erweisen. Alles andere ist egal.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 27.02.2019 um 23:56 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#539
27.02.2019 - 23:55 Uhr
Zitat von Der_Verbannte
Der Kicker Artikel bringt ja auch nur Spekulatius.

Aktuell gibt es nur ein Argument für eine Trennung, dass bis jetzt noch nichts dahingehend gesagt bzw. unternommen wurde.

Über das Verhältnis ist nichts bekannt, am Trainer vorbei hat Schmadtke auf jeden Fall nicht eingekauft.

Aktuell läuft es für uns gut und Labbadia dürfte kaum bessere Optionen haben.

Eine Trennung käme aus objektiven Gesichtspunkten sehr überraschend, auch wenn aktuelle gefühlt jeder im Forum und alle Medien dieser Meinung sind.


Öffentlich gibt es kein Argument. Intern? Sieht es vielleicht anders aus.

Ich kann mir gut vorstellen, dass da so einige schwierige Charaktere aufeiander treffen und Bruno kommt jetzt aufgrund der derzeitigen Lage mit ordentlich Oberwasser. Seine zukünftigen Vertragsvorstellungen, kann ich mir zur zu gut ausmalen beim VfL.

Bruno hat es geschafft aus einer Gurken Truppe ein Team zu machen und das mit wenig Änderungen am Kader. Aber eine nachhaltige Entwicklung hat Bruno bei keinem einzigen seiner Teams geschafft, keinem. Bei den meisten musste er wieder gehen, nachdem der höhen Flug vorbei war und es wieder dahin ging wo die Teams herkamen, in den Keller.

Im Kicker Artikel von Morgen steht nicht sonderlich viel neues drin... die spekulierten Kandidaten sind Rose von Salzburg und Glasner vom LASK.

Ich sehe dem ganzen entspannt entgegen. Bruno hat mehr erreicht als ich je erwartet habe.

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¯¯¨¨˜“ª¤.¸ VfL WOLFSBURG ¸.¤ª“˜¨¨¯¯
Bruno Labbadia [Ex-Trainer] |#540
28.02.2019 - 08:06 Uhr
Ich bin einfach nur traurig aktuell. Diese Saison macht echt viel spass. Wir stehen super da und man einfach nur bock ins Stadion.


Trotzdem herrscht eine gewisse unruhe hier wegen dem Trainer. Ich finde man sollte auch Bruno mal ein bisschen kritisieren dafür das er aktuell auf einer Medien Tour ist und jeden Podcast jedes Zeitungsinterview mitnimmt. Glaube dass das gefährlich ist bzw schon ein Hinweis sein könnte das er ne kleine Selsbtwerbungs Tour macht. Er will auch nen guten Job haben aber den würde er auch bekommen ohne diese ganzen Medien Touren. Die Ergebnisse dieses Jahr sprechen für sich!

•     •     •

Verein für Leibesübungen Wolfsburg von 1945

-Arbeiterverein-
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