Hertha BSC Hertha BSC
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Fanszene

31.01.2011 - 16:49 Uhr
Fanszene |#2831
17.01.2025 - 12:51 Uhr
Was ist geblieben vom Berliner Weg?
Bernsteins Erbe
Vor einem Jahr starb Herthas ehemaliger Präsident Kay Bernstein. Sein Erbe wiegt schwer. Und prägt den Verein im gegenwärtigen Handeln weiter stark.
Zitat von 11freunde/Robert Kreisel
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„Der Rahmen hätte würdiger nicht sein können. Doch dieser Tag war ein einziger Albtraum“, sagt Robert Kreisel im Gespräch mit 11FREUNDE. Er ist Vorsänger der Berliner Ostkurve und einer der Köpfe der „Harlekins Berlin“. Die Ultra-Gruppierung hatte Bernstein 1998 gegründet. Beide verband eine Freundschaft über den Sport hinaus.
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Für Robert Kreisel war Bernsteins Wahl zum Präsidenten „eine Erlösung“ : „Mit ihm war endlich Schluss mit dem immergleichen Gerede und dem immergleichen Pokerspiel: viel Geld aus fremder in die eigene Hand nehmen, möglichst schnell zum Erfolg kommen. Das hat nie funktioniert und endete in hoher Verschuldung.“ Bernstein sei der Erste gewesen, der diese Probleme ehrlich und vor allem ernsthaft angegangen habe. „Und das mit seiner ganz eigenen, authentischen und kommunikativen Art, die ihm die Leute abgenommen haben. Weil sie wussten: dieser Typ hat nachweislich Gutes im Sinn.“
Bernstein einte den zutiefst zerstrittenen Verein in kürzester Zeit, er brachte Klubfunktionäre und Fanszene wieder enger zusammen und zeigte der chronisch orientierungslosen Hertha einen klaren Pfad auf. Dann starb er. Ein Jahr ist der tragische Tod nun her, und auch bei Hertha BSC ist längst wieder Alltag eingekehrt. Noch immer aber prägt Bernsteins Handeln die Gegenwart des Klubs. Was also ist passiert, seit diesem 16. Januar 2024? Was ist übriggeblieben vom „Berliner Weg“?

Auf diese Frage gibt es eine kurze und eine lange Antwort. Die kurze: Der Verein geht den Weg entschlossen weiter. Die lange: Die Weggabelungen mehrten sich zuletzt. Die Diskussionen über die eingeschlagene Richtung wurden zunehmend lauter geführt. Und so klar die Entscheidungen letztlich doch pro „Berliner Weg“ ausfielen, so sehr findet sich Hertha dennoch inmitten eines einzigartigen Paradoxons.
Konkret bedeutet das: Hertha BSC ist anno Januar 2025 ein mittelmäßiger Zweitligist und trotz eines erneuten Trainerwechsels und des zweitteuersten Kaders der Liga gefangen im Niemandsland der Tabelle. Doch der Rückhalt der Fans ist so groß wie nie: An einem Mittwochabend begleiteten 5000 Gästefans das Team nach Köln, insgesamt weist Hertha eine 98-prozentige Auslastung der Gästeblöcke auf – in der deutschlandweiten Auswärtsfahrertabelle spielt Hertha auf Platz 11 trotz Zweitligagekicke Bundesliga.
Eine erstaunliche Entwicklung, denn vor Jahren war das undenkbar. „Ich bin nach wie vor beeindruckt, wenn ich mich beispielsweise in Köln beim Pokalspiel unter Woche im Gästebereich umschaue und mehr als doppelt so viele Herthaner vor Ort sind wie noch zu Bundesligazeiten“, sagt Kreisel. „Das ist noch immer ein surrealer Anblick für uns.“
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Doch für Kreisel gibt es nachvollziehbare Gründe für diese Entwicklung: „Bei Hertha wurde über Jahre künstlich versucht, ein Gefühl zu erzeugen. ‚We Try. We Fail. We Win‘ und was es da nicht alles für Kampagnen und Slogans gab. Kay Bernstein war der Erste, der die Leute wirklich berühren konnte. Der aufzeigen konnte, wie ehrliche, gemeinschaftliche Vereinsarbeit funktioniert. Das war kein Etikett, das war echt.“ Und ist es auch nach Bernsteins Tod geblieben.
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„Diese Redebeiträge unterstrichen, dass die gesunde Rehabilitation von Hertha BSC nur in die Hände derer gelegt werden konnte, die sich an dem von Kay aufgebauten Fundament orientieren und eben nicht mit dem Rückfall in alte Muster werben. Das Wahlergebnis hat gezeigt: Die Mitglieder bei Hertha haben genug vom stets fruchtlosen Größenwahn der letzten Jahre, der Zeit vor Kays Amtsantritt“, sagt Robert Kreisel. „Das Votum war ein ganz klares Bekenntnis: Wir wollen diesen eingeschlagenen Weg weitergehen, wir wollen nicht zurück in die Vergangenheit und unerfüllten Ambitionen hinterher trauern.“ Fabian Drescher steht nun in der Verantwortung, diesen Wunsch mit Leben zu füllen.

Und trotz des klaren Votums für den eingeschlagenen Weg, drohte die Stimmung zuletzt zu kippen. Lange spendete Herthas Ostkurve den Spielern auch nach biedersten Auftritten aufmunternden Applaus. Lange wurde zum Zweck der Harmonie und Einigkeit von Pfiffen oder Buh-Rufen abgesehen. Das änderte sich im letzten Heimspiel vor der Winterpause, eine 1:2-Heimniederlage gegen Preußen Münster am 16. Spieltag. Erstmals wurden Stimmen laut, die die sportlichen Verantwortlichen um Trainer Cristian Fiél, aber auch Ur-Herthaner und Sportdirektor Benjamin Weber kritisch hinterfragten. Nicht wenigen Hertha-Fans graut es davor, dauerhaft ein Dasein im Mittelmaß des Unterhauses zu fristen. Doch die meisten von ihnen wissen auch, dass der eingeschlagene Weg samt Sparkurs und der Förderung eigener Talente keinen sportlichen Erfolg auf dem Reißbrett garantieren kann. Eine schmerzhafte, weil alternativlose Realität.

„Natürlich ist es zu wenig, was die Mannschaft derzeit sportlich abliefert“, sagt Kreisel. „Und dennoch ist es den Leuten merklich wichtiger geworden, dass sie sich mit der Mannschaft identifizieren können, mit der Idee hinter dem Team.“ Mit Ibrahim Maza (19) und Derry Scherhant (22) stammen zwei der besten Berliner Torschützen aus der eigenen Jugend. 15 Eigengewächse stehen derzeit im Berliner-Kader – Höchstwert in der Zweiten Liga. In der Bundesliga liegt der Spitzenwert gerade mal bei acht selbst ausgebildeten Talenten im aktuellen Kader (SC Freiburg und TSG Hoffenheim).

„Das sind Jungs, die hier groß geworden sind, von denen man hofft, dass sie noch lange unser Trikot tragen. Sowas hatten wir vor Kay Bernstein und dem Berliner Weg nicht in solch einer Form. Aus diesem Grund bedeutet Hertha den Leuten in Berlin endlich wieder mehr“, sagt Kreisel. „Als Herthaner schämt man sich nicht mehr fremd, sondern empfindet positive Leidenschaft für seinen Herzensverein.“

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Fanszene |#2832
26.01.2025 - 12:04 Uhr
Weiß jemand was Kreisel nach dem Spiel zu Mannschaft gesagt hat? Gab es kritische Stimmen?
Fanszene |#2833
31.01.2025 - 11:54 Uhr
Quelle: www.mz.de
Von Hertha BSC bis Dynamo Dresden
Auch der HFC dabei: Klubs fordern das Ende von Pyrostrafen
Eine breite Front aus Fußballvereinen und deren Fanszenen fordert die Abschaffung von Verbandsstrafen für das Abbrennen von Pyrotechnik. (....)
Zitat von mz.de

(....)Die Vereine beklagen unter anderem, dass die in den vergangenen Jahren zugenommen Strafen für wirtschaftliche Probleme der Vereine sorgen, ohne, dass sie den Einsatz von Pyrotechnik in den Stadien reduziert haben. Sie argumentieren zudem, dass der „positive Einfluss auf die Atmosphäre in den Stadien“ von Pyrotechnik und das „zunehmende Sicherheitsempfinden beim Einsatz von Pyrotechnik“ von den Verbänden ignoriert werde.

Unterzeichnet haben das Papier insgesamt 15 Vereine aus der zweiten, dritten und vierten Liga, darunter neben dem HFC auch Hertha BSC, Dynamo Dresden oder Erzgebirge Aue. Als Unterstützer werden auch die Ultra-Gruppierungen von Union Berlin und des 1. FC Magdeburg, aber nicht die Vereine selbst genannt.
(....)
Die Klubs argumentierten schon damals, dass die Sanktionen des DFB oder dessen untergeordneten Verbänden unverhältnismäßig und nicht sinnvoll seien. Die Abschreckung funktioniere nicht, belaste nur die Vereine und sorge für Spannungen zwischen den Klubs und ihren Fans. „Die Strafen sollen der Prävention dienen“, sagte Daniel Meyer, Sportchef des HFC, damals der MZ. „Aber diese Wirkung erzielen sie offensichtlich nicht.“ Verhindern lasse sich das Abbrennen der Pyrotechnik nicht, meint der HFC-Sportchef. „Selbst wenn alle Vorgaben, etwa beim Ordnungsdienst, erfüllt werden.“
(....)
Politik, DFB und DFL hatten zuletzt im Oktober 2024 das Verbot von Pyrotechnik in Fußballstadien bekräftigt. Auch kontrolliertes Abbrennen, wie es gerade in Norwegen getestet wird, sei keine Option.


statement herthabsc

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 31.01.2025 um 11:57 Uhr bearbeitet
Fanszene |#2834
31.01.2025 - 18:45 Uhr
Zitat von Donhelli
Quelle: www.mz.de
Von Hertha BSC bis Dynamo Dresden
Auch der HFC dabei: Klubs fordern das Ende von Pyrostrafen
Eine breite Front aus Fußballvereinen und deren Fanszenen fordert die Abschaffung von Verbandsstrafen für das Abbrennen von Pyrotechnik. (....)
Zitat von mz.de


(....)Die Vereine beklagen unter anderem, dass die in den vergangenen Jahren zugenommen Strafen für wirtschaftliche Probleme der Vereine sorgen, ohne, dass sie den Einsatz von Pyrotechnik in den Stadien reduziert haben. Sie argumentieren zudem, dass der „positive Einfluss auf die Atmosphäre in den Stadien“ von Pyrotechnik und das „zunehmende Sicherheitsempfinden beim Einsatz von Pyrotechnik“ von den Verbänden ignoriert werde.

Unterzeichnet haben das Papier insgesamt 15 Vereine aus der zweiten, dritten und vierten Liga, darunter neben dem HFC auch Hertha BSC, Dynamo Dresden oder Erzgebirge Aue. Als Unterstützer werden auch die Ultra-Gruppierungen von Union Berlin und des 1. FC Magdeburg, aber nicht die Vereine selbst genannt.
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Die Klubs argumentierten schon damals, dass die Sanktionen des DFB oder dessen untergeordneten Verbänden unverhältnismäßig und nicht sinnvoll seien. Die Abschreckung funktioniere nicht, belaste nur die Vereine und sorge für Spannungen zwischen den Klubs und ihren Fans. „Die Strafen sollen der Prävention dienen“, sagte Daniel Meyer, Sportchef des HFC, damals der MZ. „Aber diese Wirkung erzielen sie offensichtlich nicht.“ Verhindern lasse sich das Abbrennen der Pyrotechnik nicht, meint der HFC-Sportchef. „Selbst wenn alle Vorgaben, etwa beim Ordnungsdienst, erfüllt werden.“
(....)
Politik, DFB und DFL hatten zuletzt im Oktober 2024 das Verbot von Pyrotechnik in Fußballstadien bekräftigt. Auch kontrolliertes Abbrennen, wie es gerade in Norwegen getestet wird, sei keine Option.


statement herthabsc


Das wäre in etwa so, als würde man fordern, Strafen für Straftaten abzuschaffen.
Man kann gerne weiter diskutieren, aber aktuell ist die Verwendung von Pyrotechnik illegal, dementsprechend zu sanktionieren.

Und nein, nicht die Verbände sind dafür verantwortlich, dass Vereine wirtschaftlich belastet werden. Es sind die Menschen im Stadion, die einer illegalen Handlung nachgehen. Diese Schuldumkehr ist der Wahnsinn und regt mich auf.
Fanszene |#2835
31.01.2025 - 19:10 Uhr
So ein Statement kurz nach dem Urteil zum Böllerwerfer von Augsburg macht mich fassungslos.

Wenigstens irgendeine Form der Differenzierung oder gar klaren Abgrenzung von solchen Taten, fehlt in diesem Kontext komplett.

Einfach mal pauschal Pyrotechnik im Stadion fordern, obwohl Großteile davon nunmal zurecht flächendeckend Beschränkungen unterliegen. Die Kurve als rechtsfreien Ort.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CurrywurstBSC am 31.01.2025 um 19:11 Uhr bearbeitet
Fanszene |#2836
31.01.2025 - 19:36 Uhr
Zitat von CurrywurstBSC

So ein Statement kurz nach dem Urteil zum Böllerwerfer von Augsburg macht mich fassungslos.

Wenigstens irgendeine Form der Differenzierung oder gar klaren Abgrenzung von solchen Taten, fehlt in diesem Kontext komplett.e

Einfach mal pauschal Pyrotechnik im Stadion fordern, obwohl Großteile davon nunmal zurecht flächendeckend Beschränkungen unterliegen. Die Kurve als rechtsfreien Ort.

Das ist die Akzeptanz der Wahrheit oder die Kapitulation.
„ Die Kurve als rechtsfreien Ort.“

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Hertha ist Liebe und LEIDENschaft.
Im schlimmsten Fall eine sexuelle Ausrichtung.
—————————————-
Der Kluge lernt aus allem und von jedem,
der Normale aus seinen Erfahrungen
und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Der-Neue am 31.01.2025 um 19:37 Uhr bearbeitet
Fanszene |#2837
01.02.2025 - 10:35 Uhr
Der Böllerwerfer kommt für drei Jahre in den Knast, und das wäre auch nach der Legalisierung so. Ein Verbot soll aufgehoben werden, in Deutschland, Fassungslosigkeit!

•     •     •

*** Hertha Berliner Sport Club ***
Fanszene |#2838
01.02.2025 - 11:02 Uhr
Zitat von Fussballclown
Zitat von Donhelli

Quelle: www.mz.de
Von Hertha BSC bis Dynamo Dresden
Auch der HFC dabei: Klubs fordern das Ende von Pyrostrafen
Eine breite Front aus Fußballvereinen und deren Fanszenen fordert die Abschaffung von Verbandsstrafen für das Abbrennen von Pyrotechnik. (....)
Zitat von mz.de



(....)Die Vereine beklagen unter anderem, dass die in den vergangenen Jahren zugenommen Strafen für wirtschaftliche Probleme der Vereine sorgen, ohne, dass sie den Einsatz von Pyrotechnik in den Stadien reduziert haben. Sie argumentieren zudem, dass der „positive Einfluss auf die Atmosphäre in den Stadien“ von Pyrotechnik und das „zunehmende Sicherheitsempfinden beim Einsatz von Pyrotechnik“ von den Verbänden ignoriert werde.

Unterzeichnet haben das Papier insgesamt 15 Vereine aus der zweiten, dritten und vierten Liga, darunter neben dem HFC auch Hertha BSC, Dynamo Dresden oder Erzgebirge Aue. Als Unterstützer werden auch die Ultra-Gruppierungen von Union Berlin und des 1. FC Magdeburg, aber nicht die Vereine selbst genannt.
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statement herthabsc


Das wäre in etwa so, als würde man fordern, Strafen für Straftaten abzuschaffen.
Man kann gerne weiter diskutieren, aber aktuell ist die Verwendung von Pyrotechnik illegal, dementsprechend zu sanktionieren.

Und nein, nicht die Verbände sind dafür verantwortlich, dass Vereine wirtschaftlich belastet werden. Es sind die Menschen im Stadion, die einer illegalen Handlung nachgehen. Diese Schuldumkehr ist der Wahnsinn und regt mich auf.

Nur um das korrekt darzustellen, ohne das ich mich für oder gegen die Freigabe positionieren möchte: das wäre nicht so, als würde man fordern, Strafen für Straftaten auszustellen, denn das Abrennen von (zugelassenen) pyrotechnischen Artikeln stellen keine Straftat sondern eine Ordnungswidrigkeit dar. Also aus juristischer Sicht eher Vergleichbar mit der Abschaffung von Strafen für Schwarzfahren.
Fanszene |#2839
01.02.2025 - 11:16 Uhr
Zitat von FantasticDan
Der Böllerwerfer kommt für drei Jahre in den Knast, und das wäre auch nach der Legalisierung so. Ein Verbot soll aufgehoben werden, in Deutschland, Fassungslosigkeit!

Es steht doch nirgendwo, dass ein Verbot aufgehoben werden soll. Die Unterzeichner des Positionspapiers fordern eine“konsequente Abschaffung der verbandsrechtlichen Bestrafung von nicht missbräuchlich verwendeter Pyrotechnik“ aus.

Wie mit Pyrotechnik im Stadion umgegangen werden soll, lässt dieses Positionspapier leider völlig offen. Deshalb fällt mir persönlich es auch schwer, für oder gegen diese Stellungnahme oder dieses Positionspapier zu sein. Ich würde gerne mal sehen, wie Hertha BSC und die anderen unterzeichnenden Vereine sich das nicht missbräuchliche Abbrennen vorstellen. Dann könnte man diskutieren. Ich kann mir kaum vorstellen, das Hertha es cool findet, wenn auf der Ehrentribüne einer Pyro abfackelt. So ist das in meinen Augen eine völlig inhaltslose Forderung, die aber keine Freigabe von Pyrotechnik fordert. Bei aller berechtigten Kritik an Pyro…
Fanszene |#2840
01.02.2025 - 11:21 Uhr
Als „nicht missbräuchlich verwendet“ sehen die Vereine Pyrotechnik, die beispielsweise innerhalb einer Choreografie verwendet werden. Feuerwerkskörper, die auf Personen oder auf das Spielfeld geworfen werden, zählen nicht dazu.

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