| Geburtsdatum | 30.07.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Jürgen Klinsmann
27.11.2019 - 10:12 Uhr
01.12.2019 - 12:04 Uhr
Ich habe gestern aus Neugier und Interesse (wegen Klinsmann und weil ich auch gerne wenn die Eintracht nicht selbst spielt Spiele von Dortmund anschaue) das gesamte Spiel verfolgt.
Das geht nun nicht gegen Klinsmann (was soll er mit ich glaube drei Trainingseinheiten auch schon großartig bewirken; außer dass er einige Personalwechsel in der Startelf machte), aber wenn man diese Leistung insgesamt gut findet, dann spielt man folgerichtig aber nur gegen den Abstieg (und das kann und ist ja nicht das Ziel der Hertha diese Saison).
Man fing gut an, das ist bei nahezu jedem Verein nach einem Trainerwechsel so; aber direkt nach dem Gegentor merkte man, wie nervös und fahrig alles wieder wurde.
Wäre der BVB in der Form, die sie oft hatten und nicht wie aktuell auch mehr oder weniger schwach unterwegs, hätten die nach dem 2:0 auch noch weiter gemacht und wohl noch nachgelegt.
Da waren hinten viele offene Räume, Grujic gefiel mir als Leader im Mittelfeld auch nicht wirklich und vorne war auch wenig los.
Dann tat Hummels einem den Gefallen, das man in Überzahl spielen kann - aber ein Feuerwerk kam dann auch nicht bei rum wenn man ehrlich ist.
Klaro, das Abseitstor war sehr eng (letzte Woche war es bei uns bei Dost auch genau so knapp beispielsweise), aber auch knappes Abseits ist eben Abseits.
Eine schlechte Vorstellung war es natürlich gestern nicht; aber eine grundlegende Verbesserung der Hertha (von der ich auch schon einige Spiele diese Saison gesehen hatte großteils) sah ich gestern ehrlich gesagt nicht wirklich.
Dass Klinsi daher wirklich so zufrieden war, wie er sagte, glaube ich daher nicht so ganz; er hat auf alle Fälle eine sicherlich sehr reizvolle, aber auch sehr schwierige Aufgabe übernommen.
Das geht nun nicht gegen Klinsmann (was soll er mit ich glaube drei Trainingseinheiten auch schon großartig bewirken; außer dass er einige Personalwechsel in der Startelf machte), aber wenn man diese Leistung insgesamt gut findet, dann spielt man folgerichtig aber nur gegen den Abstieg (und das kann und ist ja nicht das Ziel der Hertha diese Saison).
Man fing gut an, das ist bei nahezu jedem Verein nach einem Trainerwechsel so; aber direkt nach dem Gegentor merkte man, wie nervös und fahrig alles wieder wurde.
Wäre der BVB in der Form, die sie oft hatten und nicht wie aktuell auch mehr oder weniger schwach unterwegs, hätten die nach dem 2:0 auch noch weiter gemacht und wohl noch nachgelegt.
Da waren hinten viele offene Räume, Grujic gefiel mir als Leader im Mittelfeld auch nicht wirklich und vorne war auch wenig los.
Dann tat Hummels einem den Gefallen, das man in Überzahl spielen kann - aber ein Feuerwerk kam dann auch nicht bei rum wenn man ehrlich ist.
Klaro, das Abseitstor war sehr eng (letzte Woche war es bei uns bei Dost auch genau so knapp beispielsweise), aber auch knappes Abseits ist eben Abseits.
Eine schlechte Vorstellung war es natürlich gestern nicht; aber eine grundlegende Verbesserung der Hertha (von der ich auch schon einige Spiele diese Saison gesehen hatte großteils) sah ich gestern ehrlich gesagt nicht wirklich.
Dass Klinsi daher wirklich so zufrieden war, wie er sagte, glaube ich daher nicht so ganz; er hat auf alle Fälle eine sicherlich sehr reizvolle, aber auch sehr schwierige Aufgabe übernommen.
01.12.2019 - 12:23 Uhr
Zitat von eagle1978
wenn man diese Leistung insgesamt gut findet, dann spielt man folgerichtig aber nur gegen den Abstieg (und das kann und ist ja nicht das Ziel der Hertha diese Saison)
wenn man diese Leistung insgesamt gut findet, dann spielt man folgerichtig aber nur gegen den Abstieg (und das kann und ist ja nicht das Ziel der Hertha diese Saison)
Naja, leider interessiert sich die Realität nicht so sehr dafür was in dieser Saison Herthas Ziel war. In der Realität spielen wir jetzt erst mal gegen den Abstieg. In die Situation haben uns die Ergebnisse gebracht, wegen derer es letztlich zum Trainerwechsel gekommen ist. Soweit so normal in der Bundesliga, ausser bei Freiburg ist das wohl überall schon mal passiert. "Gut" ist insofern natürlich sehr relativ. In Teilen besser als letzte Woche trifft es vielleicht eher.
Dass Klinsmann nicht jetzt die Jungs öffentlich an die Wand nagelt, finde ich schon logisch. Es bringt ja nichts, wenn er die Mannschaft verliert bevor er sie überhaupt hat. Und das positive Formulieren hat er halt auch drauf wie kein zweiter. Die Zwischentöne machten aber klar, dass sich davon keiner täuschen lassen sollte. Fand ich.
01.12.2019 - 12:36 Uhr
Zitat von kypdurron
Naja, leider interessiert sich die Realität nicht so sehr dafür was in dieser Saison Herthas Ziel war. In der Realität spielen wir jetzt erst mal gegen den Abstieg. In die Situation haben uns die Ergebnisse gebracht, wegen derer es letztlich zum Trainerwechsel gekommen ist. Soweit so normal in der Bundesliga, ausser bei Freiburg ist das wohl überall schon mal passiert. "Gut" ist insofern natürlich sehr relativ. In Teilen besser als letzte Woche trifft es vielleicht eher.
Dass Klinsmann nicht jetzt die Jungs öffentlich an die Wand nagelt, finde ich schon logisch. Es bringt ja nichts, wenn er die Mannschaft verliert bevor er sie überhaupt hat. Und das positive Formulieren hat er halt auch drauf wie kein zweiter. Die Zwischentöne machten aber klar, dass sich davon keiner täuschen lassen sollte. Fand ich.
Zitat von eagle1978
wenn man diese Leistung insgesamt gut findet, dann spielt man folgerichtig aber nur gegen den Abstieg (und das kann und ist ja nicht das Ziel der Hertha diese Saison)
wenn man diese Leistung insgesamt gut findet, dann spielt man folgerichtig aber nur gegen den Abstieg (und das kann und ist ja nicht das Ziel der Hertha diese Saison)
Naja, leider interessiert sich die Realität nicht so sehr dafür was in dieser Saison Herthas Ziel war. In der Realität spielen wir jetzt erst mal gegen den Abstieg. In die Situation haben uns die Ergebnisse gebracht, wegen derer es letztlich zum Trainerwechsel gekommen ist. Soweit so normal in der Bundesliga, ausser bei Freiburg ist das wohl überall schon mal passiert. "Gut" ist insofern natürlich sehr relativ. In Teilen besser als letzte Woche trifft es vielleicht eher.
Dass Klinsmann nicht jetzt die Jungs öffentlich an die Wand nagelt, finde ich schon logisch. Es bringt ja nichts, wenn er die Mannschaft verliert bevor er sie überhaupt hat. Und das positive Formulieren hat er halt auch drauf wie kein zweiter. Die Zwischentöne machten aber klar, dass sich davon keiner täuschen lassen sollte. Fand ich.
Ich denke, dass sich niemand in der Mannschaft täuschen lassen wird. Wir haben auch gestern, trotz spürbar mehr Willen, genau so viele Punkte geholt wie in den grauenhaften Spielen zuvor. Es geht um kleine Erfolgserlebnisse und es geht definitiv auch darum der Gefahr ins Auge zu sehen und den Kampf gegen den Abstieg anzunehmen. Dahingehend fand ich es gestern in Ordnung, die Einstellung zum Spiel stimmte, auch wenn vieles Andere natürlich nicht das gelbe vom Ei war. Wir müssen irgendwie noch zu ein paar Punkten kommen bis Weihnachten und im Winter dann vernünftig arbeiten damit wir aus dem Schlamassel rauskommen. Bis Weihnachten werden wir ziemlich sicher keinen besseren Fußball zu sehen bekommen, hoffentlich jedoch Kampf und Willen weiterhin alles zu probieren und vielleicht dann halt auch ein paar „dreckige“ Punkte einzusammeln. Ich traue das Klinsmann und seinem Team zu die Mannschaft dahingehend zu motivieren zumindest alles aus sich herauszuquetschen um im Winter dann auch taktisch, spielerisch etwas voranzukommen.
01.12.2019 - 12:54 Uhr
Verstehe ich absolut - aber wir haben wegen der EM eine relativ kurze Winterpause... viel kann man da auch nicht ändern denke ich, es sei denn, man gibt der Mannschaft relativ wenig Weihnachtsurlaub.
Für den Abstieg ist der Kader schlichtweg zu gut, viel zu gut sogar; daher wirds auch bald keinen Abstiegskampf mehr für die Hertha geben.
Aber ich bin echt gespannt, was sich unter Klinsi nun die kommenden Monate ändern wird.
Für den Abstieg ist der Kader schlichtweg zu gut, viel zu gut sogar; daher wirds auch bald keinen Abstiegskampf mehr für die Hertha geben.
Aber ich bin echt gespannt, was sich unter Klinsi nun die kommenden Monate ändern wird.
01.12.2019 - 13:04 Uhr
Zitat von eagle1978
Für den Abstieg ist der Kader schlichtweg zu gut, viel zu gut sogar; daher wirds auch bald keinen Abstiegskampf mehr für die Hertha geben.
Für den Abstieg ist der Kader schlichtweg zu gut, viel zu gut sogar; daher wirds auch bald keinen Abstiegskampf mehr für die Hertha geben.
Sorry, aber das ist überholtes Wissen. Das war evtl. vor 10 Jahren so, dass man als Mittelfeldclub so denken durfte. Damals war Hertha ja quasi der erste etablierte Großclub, der dennoch abgestiegen ist. Inzwischen sieht das anders aus, Hamburg, Stuttgart oder Hannover hat es erwischt. Bayern, Dortmund, Leipzig, Leverkusen und Gladbach haben einen Kader, der zu gut ist zum Absteigen. Alle anderen nicht. Das weiß man in Berlin sehr genau
01.12.2019 - 13:05 Uhr
Zitat von eagle1978
Verstehe ich absolut - aber wir haben wegen der EM eine relativ kurze Winterpause... viel kann man da auch nicht ändern denke ich, es sei denn, man gibt der Mannschaft relativ wenig Weihnachtsurlaub.
Für den Abstieg ist der Kader schlichtweg zu gut, viel zu gut sogar; daher wirds auch bald keinen Abstiegskampf mehr für die Hertha geben.
Verstehe ich absolut - aber wir haben wegen der EM eine relativ kurze Winterpause... viel kann man da auch nicht ändern denke ich, es sei denn, man gibt der Mannschaft relativ wenig Weihnachtsurlaub.
Für den Abstieg ist der Kader schlichtweg zu gut, viel zu gut sogar; daher wirds auch bald keinen Abstiegskampf mehr für die Hertha geben.
Dein Wort in Gottes Ohr. Vermutlich wird es aber eher Abstiegskampf bis zum Ende.
01.12.2019 - 14:04 Uhr
Unterhalten wir uns gerne nochmals im April 2020 drüber... ich kanns mir beim besten Willen nicht vorstellen, da wie schon gesagt für mich dafür viel zu viel Qualität im Kader steckt.
Auch bei Werder Bremen sehe ich das so; da sind dann im Vergleich zu Teams wie Union, Paderborn (bei allem Respekt) zu viele Qualitätsspieler dabei, die auf Dauer, also im Laufe einer Saison, dann schon den Unterschied ausmachen.
Auch bei Werder Bremen sehe ich das so; da sind dann im Vergleich zu Teams wie Union, Paderborn (bei allem Respekt) zu viele Qualitätsspieler dabei, die auf Dauer, also im Laufe einer Saison, dann schon den Unterschied ausmachen.
01.12.2019 - 14:27 Uhr
Ich fürchte fast der unglaubliche Druck der jetzt auf die Hertha zukommt wird dem Verein am Ende das Genick brechen. In Europa und Deutschland gibt es einige prominente Beispiele für Vereine, welche glaubten einfach 1, 2 Schritte schneller gehen zu müssen als andere. Und das hat nicht funktioniert. Manche sind sogar komplett von der Bildfläche verschwunden.
Kann Jürgen Klinsmann Abstiegskampf? Huub Stevens hat es richtig als "Scheißarbeit" bezeichnet. Dreckiger, harter, unschöner Abstiegskampf? Ich glaube die Frage hat sich bei der Hertha gar keiner gestellt. Eine glamouröse Entscheidung, ein Mann der Aufmerksamkeit anzieht, ja, aber ob er diese "Scheißarbeit" kann, dafür gibt es keinen Beleg.
Big City Club, ein schlafender Riese soll erwachen, das spannendste Projekt Europas, ein Reporter spricht sogar schon von der CL. So wird natürlich ein gewaltiger medialer Druck aufgebaut. Klar will man den nicht, aber den bekommt man. Frankfurt, Freiburg, Gladbach und Leverkusen die nächsten Gegner. Wenn ich mir das auf dem Rasen so ansehe, dann ist es hart zu glauben, dass die Hertha nur gegen eine dieser Mannschaften einen 3er holen kann und dann werden das kein besinnliches Weihnachtsfest für Klinsi und die Hertha.
Dem neutralen Fan wird es jedenfalls bestimmt nicht langweilig. Da wird jetzt immer was los sein in der Hauptstadt. Bin gespannt wie das mit Klinsmann weitergeht.
Kann Jürgen Klinsmann Abstiegskampf? Huub Stevens hat es richtig als "Scheißarbeit" bezeichnet. Dreckiger, harter, unschöner Abstiegskampf? Ich glaube die Frage hat sich bei der Hertha gar keiner gestellt. Eine glamouröse Entscheidung, ein Mann der Aufmerksamkeit anzieht, ja, aber ob er diese "Scheißarbeit" kann, dafür gibt es keinen Beleg.
Big City Club, ein schlafender Riese soll erwachen, das spannendste Projekt Europas, ein Reporter spricht sogar schon von der CL. So wird natürlich ein gewaltiger medialer Druck aufgebaut. Klar will man den nicht, aber den bekommt man. Frankfurt, Freiburg, Gladbach und Leverkusen die nächsten Gegner. Wenn ich mir das auf dem Rasen so ansehe, dann ist es hart zu glauben, dass die Hertha nur gegen eine dieser Mannschaften einen 3er holen kann und dann werden das kein besinnliches Weihnachtsfest für Klinsi und die Hertha.
Dem neutralen Fan wird es jedenfalls bestimmt nicht langweilig. Da wird jetzt immer was los sein in der Hauptstadt. Bin gespannt wie das mit Klinsmann weitergeht.
03.12.2019 - 10:33 Uhr
Zitat von Reschke_Legend
Ich fürchte fast der unglaubliche Druck der jetzt auf die Hertha zukommt wird dem Verein am Ende das Genick brechen. In Europa und Deutschland gibt es einige prominente Beispiele für Vereine, welche glaubten einfach 1, 2 Schritte schneller gehen zu müssen als andere. Und das hat nicht funktioniert. Manche sind sogar komplett von der Bildfläche verschwunden.
Kann Jürgen Klinsmann Abstiegskampf? Huub Stevens hat es richtig als "Scheißarbeit" bezeichnet. Dreckiger, harter, unschöner Abstiegskampf? Ich glaube die Frage hat sich bei der Hertha gar keiner gestellt. Eine glamouröse Entscheidung, ein Mann der Aufmerksamkeit anzieht, ja, aber ob er diese "Scheißarbeit" kann, dafür gibt es keinen Beleg.
Big City Club, ein schlafender Riese soll erwachen, das spannendste Projekt Europas, ein Reporter spricht sogar schon von der CL. So wird natürlich ein gewaltiger medialer Druck aufgebaut. Klar will man den nicht, aber den bekommt man. Frankfurt, Freiburg, Gladbach und Leverkusen die nächsten Gegner. Wenn ich mir das auf dem Rasen so ansehe, dann ist es hart zu glauben, dass die Hertha nur gegen eine dieser Mannschaften einen 3er holen kann und dann werden das kein besinnliches Weihnachtsfest für Klinsi und die Hertha.
Dem neutralen Fan wird es jedenfalls bestimmt nicht langweilig. Da wird jetzt immer was los sein in der Hauptstadt. Bin gespannt wie das mit Klinsmann weitergeht.
Ich fürchte fast der unglaubliche Druck der jetzt auf die Hertha zukommt wird dem Verein am Ende das Genick brechen. In Europa und Deutschland gibt es einige prominente Beispiele für Vereine, welche glaubten einfach 1, 2 Schritte schneller gehen zu müssen als andere. Und das hat nicht funktioniert. Manche sind sogar komplett von der Bildfläche verschwunden.
Kann Jürgen Klinsmann Abstiegskampf? Huub Stevens hat es richtig als "Scheißarbeit" bezeichnet. Dreckiger, harter, unschöner Abstiegskampf? Ich glaube die Frage hat sich bei der Hertha gar keiner gestellt. Eine glamouröse Entscheidung, ein Mann der Aufmerksamkeit anzieht, ja, aber ob er diese "Scheißarbeit" kann, dafür gibt es keinen Beleg.
Big City Club, ein schlafender Riese soll erwachen, das spannendste Projekt Europas, ein Reporter spricht sogar schon von der CL. So wird natürlich ein gewaltiger medialer Druck aufgebaut. Klar will man den nicht, aber den bekommt man. Frankfurt, Freiburg, Gladbach und Leverkusen die nächsten Gegner. Wenn ich mir das auf dem Rasen so ansehe, dann ist es hart zu glauben, dass die Hertha nur gegen eine dieser Mannschaften einen 3er holen kann und dann werden das kein besinnliches Weihnachtsfest für Klinsi und die Hertha.
Dem neutralen Fan wird es jedenfalls bestimmt nicht langweilig. Da wird jetzt immer was los sein in der Hauptstadt. Bin gespannt wie das mit Klinsmann weitergeht.
Mir scheint, als hättest Du Dir die für Dich passenden Passagen aus den Beiträgen aus dem Doppelpass vom vergangenen Sonntag rausgesucht.
Ich verstehe Deine Skepsis durchaus. Die letzte Station als Vereinstrainer ist nunmehr 10 Jahre her. Allerdings hat sich ja genau dafür die bundesligaerfahrenen Co's an die Seite geholt.
Im Moment geht es nur darum, das Potential der Mannschaft abzurufen. Wenn Du den Doppelpass geschaut hast, solltest Du auch die Aussage von Andi Herzog mitbekommen haben, der da sagte: "Nach jeder seiner Ansprachen in der Kabine hatte ich das Gefühl 'Wir gehen da jetzt raus und gewinnen das Spiel'". Genau das wird jetzt benötigt. Man hat sich sehr wohl die Frage gestellt, ob man mit Klinsmann den Abstiegskampf überlebt. Man ist augenscheinlich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Motivator Klinsmann jetzt hilfreicher sein kann als ein Haudegen der Sorte Labbadia (oder ähnliches). Und auch Klinsmann ist sich dieser Aufgabe bewusst. Das hat er bereits auf seiner Antritts-PK deutlich gemacht.
Die langfristig ausgegebenen, von Dir erwähnten, Ziele stammen nämlich bereits aus Zeiten vor der jüngsten sportlichen Talfahrt. Windhorst hat ein ums andere Mal deutlich gemacht, dass er seine Investitionen nicht aus persönlicher Verbundenheit, sondern aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten heraus getätigt hat. Natürlich gibt er Ziele aus. Schließlich muss sich das Investment irgendwann auch rentieren. Dass das nicht über nach passiert, ist ihm ebenso bewusst - auch für ihn ist es eine Langzeitaufgabe.
Dass sich nun die Medien auf diese Aussagen stürzen, überrascht wenig. Schließlich wird man in Zeiten der Schwäche immer an seinen Aussagen aus der Vergangenheit gemessen.
Kurz: Im Moment spricht im Verein niemand mehr vom "Big City Club" in der Champions League. Jedem im Verein sollte mittlerweile bewusst sein, dass man jetzt ums Überleben in der Bundesliga kämpft.
03.12.2019 - 17:53 Uhr
Zitat von Delta38
Mir scheint, als hättest Du Dir die für Dich passenden Passagen aus den Beiträgen aus dem Doppelpass vom vergangenen Sonntag rausgesucht.
Ich verstehe Deine Skepsis durchaus. Die letzte Station als Vereinstrainer ist nunmehr 10 Jahre her. Allerdings hat sich ja genau dafür die bundesligaerfahrenen Co's an die Seite geholt.
Im Moment geht es nur darum, das Potential der Mannschaft abzurufen. Wenn Du den Doppelpass geschaut hast, solltest Du auch die Aussage von Andi Herzog mitbekommen haben, der da sagte: "Nach jeder seiner Ansprachen in der Kabine hatte ich das Gefühl 'Wir gehen da jetzt raus und gewinnen das Spiel'". Genau das wird jetzt benötigt. Man hat sich sehr wohl die Frage gestellt, ob man mit Klinsmann den Abstiegskampf überlebt. Man ist augenscheinlich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Motivator Klinsmann jetzt hilfreicher sein kann als ein Haudegen der Sorte Labbadia (oder ähnliches). Und auch Klinsmann ist sich dieser Aufgabe bewusst. Das hat er bereits auf seiner Antritts-PK deutlich gemacht.
Kurz: Im Moment spricht im Verein niemand mehr vom "Big City Club" in der Champions League. Jedem im Verein sollte mittlerweile bewusst sein, dass man jetzt ums Überleben in der Bundesliga kämpft.
Zitat von Reschke_Legend
Kann Jürgen Klinsmann Abstiegskampf? Huub Stevens hat es richtig als "Scheißarbeit" bezeichnet. Dreckiger, harter, unschöner Abstiegskampf? Ich glaube die Frage hat sich bei der Hertha gar keiner gestellt. Eine glamouröse Entscheidung, ein Mann der Aufmerksamkeit anzieht, ja, aber ob er diese "Scheißarbeit" kann, dafür gibt es keinen Beleg.
Kann Jürgen Klinsmann Abstiegskampf? Huub Stevens hat es richtig als "Scheißarbeit" bezeichnet. Dreckiger, harter, unschöner Abstiegskampf? Ich glaube die Frage hat sich bei der Hertha gar keiner gestellt. Eine glamouröse Entscheidung, ein Mann der Aufmerksamkeit anzieht, ja, aber ob er diese "Scheißarbeit" kann, dafür gibt es keinen Beleg.
Mir scheint, als hättest Du Dir die für Dich passenden Passagen aus den Beiträgen aus dem Doppelpass vom vergangenen Sonntag rausgesucht.
Ich verstehe Deine Skepsis durchaus. Die letzte Station als Vereinstrainer ist nunmehr 10 Jahre her. Allerdings hat sich ja genau dafür die bundesligaerfahrenen Co's an die Seite geholt.
Im Moment geht es nur darum, das Potential der Mannschaft abzurufen. Wenn Du den Doppelpass geschaut hast, solltest Du auch die Aussage von Andi Herzog mitbekommen haben, der da sagte: "Nach jeder seiner Ansprachen in der Kabine hatte ich das Gefühl 'Wir gehen da jetzt raus und gewinnen das Spiel'". Genau das wird jetzt benötigt. Man hat sich sehr wohl die Frage gestellt, ob man mit Klinsmann den Abstiegskampf überlebt. Man ist augenscheinlich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Motivator Klinsmann jetzt hilfreicher sein kann als ein Haudegen der Sorte Labbadia (oder ähnliches). Und auch Klinsmann ist sich dieser Aufgabe bewusst. Das hat er bereits auf seiner Antritts-PK deutlich gemacht.
Kurz: Im Moment spricht im Verein niemand mehr vom "Big City Club" in der Champions League. Jedem im Verein sollte mittlerweile bewusst sein, dass man jetzt ums Überleben in der Bundesliga kämpft.
Wichtig scheint mir auch, dass vor allem Jürgen Klinsmann nicht davon spricht. Im Gegensatz zum medial konstruierten Hype um seine Verpflichtung hat er doch ziemlich deutlich gemacht, dass es aktuell nur darum geht so viele Punkte wie möglich zu holen. Er sprach von Kompaktheit und Aggressivität.
Wenn ich mir dann anschaue, wie die Mannschaft gespielt hat gegen Dortmund, dann macht mir das Hoffnung. Es gab zwar wieder die üblichen individuellen Fehler in der Defensive, aber die Jungs sind auch 120 Km (!!!) gelaufen, waren aggressiv und haben nicht aufgegeben. Das zeigt mir vor allem, dass unter Klinsmanns Team erst einmal Fußball gearbeitet wird. Für alles andere hat man dann die Winterpause. Tritt die Mannschaft in den letzten Spielen genauso auf wie gegen Dortmund, dann wird da noch der ein oder andere Punkt rausspringen. Davon bin ich überzeugt.
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