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Quo Vadis Dynamo?

29.09.2019 - 16:08 Uhr
Quo Vadis Dynamo? |#1651
24.10.2024 - 20:55 Uhr
Die Probleme in unserem Verein sind doch auch vielmehr struktureller Natur. Ein Vereinsgremium sucht einen Trainer den er dann dem neuen GF Sport vor die Nase setzt. Ganz großes Kino. Der übliche Ablauf ist, daß ein Vereingremium einen neuen GF Sport bestimmt und dieser dann einen neuen Trainer sucht und nicht das gefühlt jeder im Verein alles gleichzeitig sucht. Dresden ist zwar anders, aber wir würden gut daran tun uns wieder mehr an Gesetzmäßigkeiten des Fußballs zu halten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CollateralDD am 24.10.2024 um 20:55 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#1652
27.10.2024 - 02:56 Uhr
Guten Abend in die Runde,

nach diesem Spiel kann man durchaus erleichtert sein, dass wir den Negativtrend für den Moment einmal aufhalten konnten. Hoffen wir, dass dieser Sieg das Selbstvertrauen wieder ein wenig wachsen lässt.

Was mir jedoch aktuell sehr übel aufstößt, ist nicht die Spielweise unserer Mannschaft und es sind auch nicht die letzten Ergebnisse, sondern die krasse Unruhe im Dresdner Umfeld, die in den sozialen Medien, aber ganz besonders in diesem Forum breitgetreten wird.

Und genau hier liegt meiner Meinung nach der Pfeffer begraben, warum dieser Verein seit Jahren auf der Stelle tritt. Das Dresdner Umfeld hängt zu großen Teilen immernoch an dem Irrglauben fest, dass wir besonders sind und es irgendwie einen Shortcut zurück zu alten erfolgreicheren Zeiten gibt. Das "Bayern München des Ostens" muss man immer wieder hören. Doch auch wenn wir uns immer wieder an unserem prächtigem Stadion, unserem Traininszentrum oder unseren ach so tollen Fans ergötzen, ändert das doch nichts an der Realität. Wir sind ein 3. Liga-Verein und haben weder überdurchschnittliche finanzielle Mittel noch Strukturen die uns schnelleren Erfolg versprechen als bei der Konkurrenz auch.

Warum schaffen es Vereine wie Ulm, Elversberg oder Cottbus in der Regio spielerisch herausragende Teams zu formieren, welche dann einen Durchmarsch hinlegen. Ganz einfach, weil man da auch mal in Ruhe 2-3 Jahre machen kann.
Egal wer in Dresden anfängt, soll sofort eine märchenhafte Übermannschaft zaubern, wie es Minge und Neuhaus damals taten. Doch das werden wir kein zweites Mal erleben, diesen Zahn muss ich euch ziehen.
Die 3. Liga ist ein verdammtes Haifischbecken... hier wird ums Überleben gekämpft und wir kämpfen mit mindestens der Hälfte der Mannschaften um gute Spieler und den Aufstieg.

Solange wir diesen Umstand nicht akzeptieren und im Dresdner Umfeld nicht mal ein wenig Besonnenheit und Geduld einkehrt wird sich an unserer sportlichen Lage rein garnichts verändern. Vielleicht schafft es ein Trainer mal kurzfristig aufzusteigen, aber es bleibt meist immer ein wackliges Fundament mit einem ebenso schnellem Abstieg. Ich denke Beweise dafür gibt es in der Liga genug.

Was wollen wir in Dresden eigentlich? Wollen wir nachhaltigen oder schnellen Erfolg. Schnelle Erfolge sind NIE nachhaltig. Wir haben aktuell einen Trainer, der wie kein anderer 3. Liga Trainer für erfolgreiche Weiterentwicklung von jungen Spielern steht, über ein hervorragendes taktisches Verständnis verfügt und dank seiner Freiburger Zeit über Erfahrung im erfolgreichsten Ausbildungsverein Deutschlands mitbringt.
Man kann ja vom Aufsichtsrat halten was man will, aber hier ist den besagten Herrschaften ein absoluter Transfer-Coup gelungen.

Dazu haben wir einen Sportchef, der eben genau das tut, was viele andere vorher nicht taten. Er setzt auf unseren Nachwuchs und scheint besonnene Transfer-Entscheidungen zu treffen. Der Mann ist erst seit Juni im Amt und hat es geschafft, den Großteil des Kaders umzukrempeln.
Der Großteil der Spieler hat seine Stärken bereits unter Beweis gestellt und wird es auch weiterhin tun, wenn man Ihnen die Zeit gibt. Mag sein, dass noch das eine oder andere Puzzlestück im Kader fehlt. Aber dieser Kader ist konkurrenzfähig... Es ist keine Übermannschaft aber meines Erachtens tut uns diese Demut auch mal gut.

Die Dresdner Fanszene wird ja immer hochgelobt. Aber auch wenn sie manchmal ein Segen sein kann, bleibt sie eben in den meisten Fällen ein Unruheherd, der bei den geringsten Schwankungen in der Formkurve (wie sie jeder 3. Liga-Verein hat) sofort in Panik verfällt, exorbitanten Druck auf handelnde Akteure und Spieler ausübt und somit jegliche nachhaltige Entwicklung des Vereins torpediert.

Also, wir sollten unsere Verantwortung gerade hier im Forum auch wahrnehmen und weniger Schwarzmalerei betreiben. Das heißt nicht alles schönreden zu wollen, sondern sich vielleicht auch mal von den eigenen Emotionen nicht direkt leiten zu lassen und die Dinge objektiv einzuordnen.

An der Stelle eine kleine Randnotiz: Warum hat Dresden trotz Weltuntergangsstimmung den höchsten Wert an xToren und den (zweit)geringsten Wert an xGegentoren?
Die Erfolge werden kommen.
Und ja wir sind alle enttäuscht wegen der letzten 2 Jahre... aber die Situation ist dennoch eine komplett andere und der Trainer ist lernfähig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dorKlaus am 27.10.2024 um 03:07 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#1653
27.10.2024 - 04:50 Uhr
Zitat von dorKlaus

Guten Abend in die Runde,

nach diesem Spiel kann man durchaus erleichtert sein, dass wir den Negativtrend für den Moment einmal aufhalten konnten. Hoffen wir, dass dieser Sieg das Selbstvertrauen wieder ein wenig wachsen lässt.

Was mir jedoch aktuell sehr übel aufstößt, ist nicht die Spielweise unserer Mannschaft und es sind auch nicht die letzten Ergebnisse, sondern die krasse Unruhe im Dresdner Umfeld, die in den sozialen Medien, aber ganz besonders in diesem Forum breitgetreten wird.

Und genau hier liegt meiner Meinung nach der Pfeffer begraben, warum dieser Verein seit Jahren auf der Stelle tritt. Das Dresdner Umfeld hängt zu großen Teilen immernoch an dem Irrglauben fest, dass wir besonders sind und es irgendwie einen Shortcut zurück zu alten erfolgreicheren Zeiten gibt. Das "Bayern München des Ostens" muss man immer wieder hören. Doch auch wenn wir uns immer wieder an unserem prächtigem Stadion, unserem Traininszentrum oder unseren ach so tollen Fans ergötzen, ändert das doch nichts an der Realität. Wir sind ein 3. Liga-Verein und haben weder überdurchschnittliche finanzielle Mittel noch Strukturen die uns schnelleren Erfolg versprechen als bei der Konkurrenz auch.

Warum schaffen es Vereine wie Ulm, Elversberg oder Cottbus in der Regio spielerisch herausragende Teams zu formieren, welche dann einen Durchmarsch hinlegen. Ganz einfach, weil man da auch mal in Ruhe 2-3 Jahre machen kann.
Egal wer in Dresden anfängt, soll sofort eine märchenhafte Übermannschaft zaubern, wie es Minge und Neuhaus damals taten. Doch das werden wir kein zweites Mal erleben, diesen Zahn muss ich euch ziehen.
Die 3. Liga ist ein verdammtes Haifischbecken... hier wird ums Überleben gekämpft und wir kämpfen mit mindestens der Hälfte der Mannschaften um gute Spieler und den Aufstieg.

Solange wir diesen Umstand nicht akzeptieren und im Dresdner Umfeld nicht mal ein wenig Besonnenheit und Geduld einkehrt wird sich an unserer sportlichen Lage rein garnichts verändern. Vielleicht schafft es ein Trainer mal kurzfristig aufzusteigen, aber es bleibt meist immer ein wackliges Fundament mit einem ebenso schnellem Abstieg. Ich denke Beweise dafür gibt es in der Liga genug.

Was wollen wir in Dresden eigentlich? Wollen wir nachhaltigen oder schnellen Erfolg. Schnelle Erfolge sind NIE nachhaltig. Wir haben aktuell einen Trainer, der wie kein anderer 3. Liga Trainer für erfolgreiche Weiterentwicklung von jungen Spielern steht, über ein hervorragendes taktisches Verständnis verfügt und dank seiner Freiburger Zeit über Erfahrung im erfolgreichsten Ausbildungsverein Deutschlands mitbringt.
Man kann ja vom Aufsichtsrat halten was man will, aber hier ist den besagten Herrschaften ein absoluter Transfer-Coup gelungen.

Dazu haben wir einen Sportchef, der eben genau das tut, was viele andere vorher nicht taten. Er setzt auf unseren Nachwuchs und scheint besonnene Transfer-Entscheidungen zu treffen. Der Mann ist erst seit Juni im Amt und hat es geschafft, den Großteil des Kaders umzukrempeln.
Der Großteil der Spieler hat seine Stärken bereits unter Beweis gestellt und wird es auch weiterhin tun, wenn man Ihnen die Zeit gibt. Mag sein, dass noch das eine oder andere Puzzlestück im Kader fehlt. Aber dieser Kader ist konkurrenzfähig... Es ist keine Übermannschaft aber meines Erachtens tut uns diese Demut auch mal gut.

Die Dresdner Fanszene wird ja immer hochgelobt. Aber auch wenn sie manchmal ein Segen sein kann, bleibt sie eben in den meisten Fällen ein Unruheherd, der bei den geringsten Schwankungen in der Formkurve (wie sie jeder 3. Liga-Verein hat) sofort in Panik verfällt, exorbitanten Druck auf handelnde Akteure und Spieler ausübt und somit jegliche nachhaltige Entwicklung des Vereins torpediert.

Also, wir sollten unsere Verantwortung gerade hier im Forum auch wahrnehmen und weniger Schwarzmalerei betreiben. Das heißt nicht alles schönreden zu wollen, sondern sich vielleicht auch mal von den eigenen Emotionen nicht direkt leiten zu lassen und die Dinge objektiv einzuordnen.

An der Stelle eine kleine Randnotiz: Warum hat Dresden trotz Weltuntergangsstimmung den höchsten Wert an xToren und den (zweit)geringsten Wert an xGegentoren?
Die Erfolge werden kommen.
Und ja wir sind alle enttäuscht wegen der letzten 2 Jahre... aber die Situation ist dennoch eine komplett andere und der Trainer ist lernfähig.


Wenn wir unsere Emotionen mal außen vor lassen und die Sache objektiv betrachten dann ist das Stadion regelmäßig rappelvoll, die Sponsoreneinnahmen für Drittligaverhältnisse üppig und die Mitgliedsbeiträge der über 30.000 Vereinsmitglieder sprudeln ebenso zuverlässig. Betrachten wir die Sache also rein finanziell dann sind wir der 3. Liga noch immer nach oben entwachsen.

Als Fan und Mitglied des Vereins darf ich daher von allen beteiligten auch Ergebnisse erwarten die diesem Umstand Rechnung tragen, gerade eben in der 3. Liga und ganz besonders dann wenn Vereine wie Ulm, Münster und Elversberg an uns vorbei durchmarschieren. Ein Rumwurschteln in der 3. Liga über Jahre und das auch noch mit demselben Personal kann ich daher leider nicht dulden. Vielmehr waren die Sportlich Verantwortlichen der letzten Jahre, vom GF Sport bis zum Trainer aus verschiedenen Gründen leider nicht die richtigen, aber auch das wird sich irgendwann wieder ändern.

Mag sein das der Ergebnisdruck für JEDEN in einem Verein wie diesem besonders hoch ist, aber das sollte mittlerweile auch jeder wissen der hier anfängt denn eines wird sich wohl niemals ändern: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CollateralDD am 27.10.2024 um 05:15 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#1654
27.10.2024 - 16:19 Uhr
Zitat von Schmandkante53

Ulm, Münster und Elversberg haben uns eher gezeigt dass der Wettbewerbsvorteil durch finanzielle Mittel nicht gegeben ist. Zumal ich diese bei uns nicht sooo üppig finde. Ich finde es komisch das bei Vereinen wie Heidenheim, Sandhausen (klar spielen die jetzt auch Liga 3), auch Paderborn teilweise Spieler geholt werden und einschlagen, bei denen du denkst "Aha". Ein Beispiel wäre für mich der Kevin Behrens. Also aus der Regionalliga geholt bissl zweite Liga gespielt und ab ging's zu Union. Also viel Spielermaterial aus Liga 3&4 und die entwickeln sich. Woran kann das liegen wenn nicht an der Ruhe , dem Umfeld und eben nicht dem Druck erfolgreich zu sein. Klar, die reagieren auch wenn's gen Abstieg geht. Aber wie lange hat Sandhausen Liga 2 gespielt und das relativ erfolgreich. Oder Paderborn, bis auf den beinahe Abstieg in Liga 4 der glaub durch irgend jemandes Insolvenz verhindert wurde. Aber die spielen solide 2. Liga mit gelegentlichen Ausrutschern nach oben. Naja und Heidenheim spricht für sich.


Einen generellen Standortvorteil haben wir nicht, dass dürfte klar sein. Vereine wie Sandhausen, Ingolstadt & Co. haben jeweils Großsponsoren, die wir in der Form nie haben werden. Gegenüber anderen Traditionsvereinen (60, Osnabrück, Cottbus etc.) liegen wir aufgrund gutem Wirtschaftens (natürlich auch zu großem Teil den Zuschauereinnahmen und Merchandising zu verdanken) klar vorn.

Wo wir inzwischen aber einen wirklichen Nachteil haben, ist der Punkt des Scoutings. Du hast mit Paderborn, Elversberg, Magdeburg mehrere Vereine, die deutlich bessere Ergebnisse in der Sichtung erzielten. Und machen wir uns nichts vor, in diesem Jahr ist es besonders bitter. Casar, Daferner, Heise waren nun wirklich keine Geheimtipps. Unsere transferierten "Jungen" spielen gar nicht erst (Duah, Kubatta) und die vermeintlich "sicheren" Leute wie Sapina, Boeder etc. entpuppen sich als max. durchschnittliche Mitläufer.

Darüber hinaus müssen wir uns daran gewöhnen, dass die gestandenen Leute auch nicht zwingend zu uns wollen. Und denken wir an div. Abgänge in der Vergangenheit (Hartmann, Mai, Knipping etc.), so hat das sehr viel mit dem Umgang und der Wertschätzung zu tun, die wir diesen Spielern angedeihen.
Quo Vadis Dynamo? |#1655
27.10.2024 - 20:27 Uhr
Zitat von dorKlaus
Guten Abend in die Runde,

nach diesem Spiel kann man durchaus erleichtert sein, dass wir den Negativtrend für den Moment einmal aufhalten konnten. Hoffen wir, dass dieser Sieg das Selbstvertrauen wieder ein wenig wachsen lässt.

Was mir jedoch aktuell sehr übel aufstößt, ist nicht die Spielweise unserer Mannschaft und es sind auch nicht die letzten Ergebnisse, sondern die krasse Unruhe im Dresdner Umfeld, die in den sozialen Medien, aber ganz besonders in diesem Forum breitgetreten wird.

Und genau hier liegt meiner Meinung nach der Pfeffer begraben, warum dieser Verein seit Jahren auf der Stelle tritt. Das Dresdner Umfeld hängt zu großen Teilen immernoch an dem Irrglauben fest, dass wir besonders sind und es irgendwie einen Shortcut zurück zu alten erfolgreicheren Zeiten gibt. Das "Bayern München des Ostens" muss man immer wieder hören. Doch auch wenn wir uns immer wieder an unserem prächtigem Stadion, unserem Traininszentrum oder unseren ach so tollen Fans ergötzen, ändert das doch nichts an der Realität. Wir sind ein 3. Liga-Verein und haben weder überdurchschnittliche finanzielle Mittel noch Strukturen die uns schnelleren Erfolg versprechen als bei der Konkurrenz auch.

Warum schaffen es Vereine wie Ulm, Elversberg oder Cottbus in der Regio spielerisch herausragende Teams zu formieren, welche dann einen Durchmarsch hinlegen. Ganz einfach, weil man da auch mal in Ruhe 2-3 Jahre machen kann.
Egal wer in Dresden anfängt, soll sofort eine märchenhafte Übermannschaft zaubern, wie es Minge und Neuhaus damals taten. Doch das werden wir kein zweites Mal erleben, diesen Zahn muss ich euch ziehen.
Die 3. Liga ist ein verdammtes Haifischbecken... hier wird ums Überleben gekämpft und wir kämpfen mit mindestens der Hälfte der Mannschaften um gute Spieler und den Aufstieg.

Solange wir diesen Umstand nicht akzeptieren und im Dresdner Umfeld nicht mal ein wenig Besonnenheit und Geduld einkehrt wird sich an unserer sportlichen Lage rein garnichts verändern. Vielleicht schafft es ein Trainer mal kurzfristig aufzusteigen, aber es bleibt meist immer ein wackliges Fundament mit einem ebenso schnellem Abstieg. Ich denke Beweise dafür gibt es in der Liga genug.

Was wollen wir in Dresden eigentlich? Wollen wir nachhaltigen oder schnellen Erfolg. Schnelle Erfolge sind NIE nachhaltig. Wir haben aktuell einen Trainer, der wie kein anderer 3. Liga Trainer für erfolgreiche Weiterentwicklung von jungen Spielern steht, über ein hervorragendes taktisches Verständnis verfügt und dank seiner Freiburger Zeit über Erfahrung im erfolgreichsten Ausbildungsverein Deutschlands mitbringt.
Man kann ja vom Aufsichtsrat halten was man will, aber hier ist den besagten Herrschaften ein absoluter Transfer-Coup gelungen.

Dazu haben wir einen Sportchef, der eben genau das tut, was viele andere vorher nicht taten. Er setzt auf unseren Nachwuchs und scheint besonnene Transfer-Entscheidungen zu treffen. Der Mann ist erst seit Juni im Amt und hat es geschafft, den Großteil des Kaders umzukrempeln.
Der Großteil der Spieler hat seine Stärken bereits unter Beweis gestellt und wird es auch weiterhin tun, wenn man Ihnen die Zeit gibt. Mag sein, dass noch das eine oder andere Puzzlestück im Kader fehlt. Aber dieser Kader ist konkurrenzfähig... Es ist keine Übermannschaft aber meines Erachtens tut uns diese Demut auch mal gut.

Die Dresdner Fanszene wird ja immer hochgelobt. Aber auch wenn sie manchmal ein Segen sein kann, bleibt sie eben in den meisten Fällen ein Unruheherd, der bei den geringsten Schwankungen in der Formkurve (wie sie jeder 3. Liga-Verein hat) sofort in Panik verfällt, exorbitanten Druck auf handelnde Akteure und Spieler ausübt und somit jegliche nachhaltige Entwicklung des Vereins torpediert.

Also, wir sollten unsere Verantwortung gerade hier im Forum auch wahrnehmen und weniger Schwarzmalerei betreiben. Das heißt nicht alles schönreden zu wollen, sondern sich vielleicht auch mal von den eigenen Emotionen nicht direkt leiten zu lassen und die Dinge objektiv einzuordnen.

An der Stelle eine kleine Randnotiz: Warum hat Dresden trotz Weltuntergangsstimmung den höchsten Wert an xToren und den (zweit)geringsten Wert an xGegentoren?
Die Erfolge werden kommen.
Und ja wir sind alle enttäuscht wegen der letzten 2 Jahre... aber die Situation ist dennoch eine komplett andere und der Trainer ist lernfähig.


Zum einen haben wir den höchsten Spieler Etat der Liga, das wurde bei Magenta beim letzten Spiel gesagt. Mit den Jugendspielern hat Brendel schon mal gar nichts zu tun, Oehmi und Menzel spielten schon letzte Saison unter Scholz, als der Trainer war, Lehmi noch eine Saison davor. Bohdanov war schon in unserer U19 und spielte dort gut, so dass er sich für höhere Aufgaben empfohlen hat. Dass diese Spieler eingesetzt werden, kann man nur Scholz und Stamm gut schreiben, aber nicht dem Sportdirektor. Der Sportdirektor hat die ja nicht mal verpflichtet. Die neu verpflichteten jungen Spieler sind im Moment nicht konkurrenzfähig und füllen nur die U23 Regel auf, wie Kubatta oder Duah.

Nach unserem aktuellen Geschäftbericht ist unser Budegt für das Nachwuchsleistungszentrum und die jeweiligen Mannschaften schon sehr hoch, höher als der A-Spieler-Etat dieser Saison unseres Konkurrenten Unterhaching (der wurde auch bei Magenta genannt) beispielsweise. Da darf man auch etwas erwarten, dass diese Arbeit Früchte trägt.


Kein Spieler liest TM. Stefan Kutschke meinte mal, er hört die Kritik von Bekannten/der Presse, es ist aber oft Facebook gemeint, aber kein Spieler ist durch TM verunsichert, oder behindert. Wenn ich mir die wirklich vielen Facebook-Kommentare durchlese, ist das hier ein sehr überlegter sachlicher Austausch.

Mag sein dass sich die Presse hier oft bedient und interessante Ansätze ausarbeitet und das dann in der Zeitung bringt. Manche Medien übertreiben dann etwas, ist aber ihre Sache.


Der letzte Sieg war vom Ausgang eher glücklich, aber sicherlich verdient. Unsere Abwehrleistung ist seit Rostock Ligauntauglich, da sollten sich unsere Spieler eher mal hinterfragen, es geht hier ja auch nicht um ein oder zwei Spiele. Viele andere Mannschaften mit einem kleinen Etat bekommen das ja auch hin, wie Cottbus beispielsweise, oder Aachen.

Der Trainer steuert jetzt gegen mit neuen Taktiken und hat jetzt auch Erfolg damit. Das er das getan hat, war aber auch nur dem Druck der Fans/Medien zu verdanken. Die Sofa-Trainer sind manchmal nicht so ungläubig.

Die frühen Pfiffe der eigenen Fans gegen die Spieler beim Spiel gegen Hannover empfand ich auch als absoluter Blödsinn, hat gar keinen Sinn gemacht. Da müsste man aber in dem Fall mal die Stadionbesucher fragen.

•     •     •

Torsten Legat: "Unsere Chancen stehen 70:50"
Rainer Calmund: "Ion Lupescu spricht fließend Deutsch - besser als die Bayern"
Jan-Aage Fjörtoft "Der Trainer hatte nach den ganzen Ausfällen im Angriff nur die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Da der Busfahrer seine Schuhe nicht dabei hatte, habe ich gespielt."
Werner Hansch "Der kluge Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance."
Quo Vadis Dynamo? |#1656
27.10.2024 - 21:51 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch

Der Trainer steuert jetzt gegen mit neuen Taktiken und hat jetzt auch Erfolg damit. Das er das getan hat, war aber auch nur dem Druck der Fans/Medien zu verdanken. Die Sofa-Trainer sind manchmal nicht so ungläubig.

Die frühen Pfiffe der eigenen Fans gegen die Spieler beim Spiel gegen Hannover empfand ich auch als absoluter Blödsinn, hat gar keinen Sinn gemacht. Da müsste man aber in dem Fall mal die Stadionbesucher fragen.



Ich glaube mit
Das er das getan hat, war aber auch nur dem Druck der Fans/Medien zu verdanken.
liegst du daneben.

Nach dem Spiel gegen Essen bleiben Stamm mMn nur 2 Optionen um das Übel in der Abwehr anzugehen. Kammer oder Cesar raus. Er entscheidet sich für Cesar raus und ersetzt ihn mit Boeder in der ZIV und dieses Theater macht er vermutlich nur um die 3er Kette zu retten zwinker Naja Boeder und ZIV funktionierte aber auch nicht wie erhofft (ging auch in die Hose) jetzt ohne Cesar, ohne Boeder für die ZIV dürfte die 3er Kette erstmal Geschichte sein. Bis zur Transferperiode im Winter oder ein neuer Spieler dort auftaucht oder ein alter Spieler erscheint dort wieder mit neuen pfiffigen pf... Ideen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sgdwasnun am 27.10.2024 um 21:52 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#1657
27.10.2024 - 21:53 Uhr
Zitat von CollateralDD
Zitat von dorKlaus

Guten Abend in die Runde,

nach diesem Spiel kann man durchaus erleichtert sein, dass wir den Negativtrend für den Moment einmal aufhalten konnten. Hoffen wir, dass dieser Sieg das Selbstvertrauen wieder ein wenig wachsen lässt.

Was mir jedoch aktuell sehr übel aufstößt, ist nicht die Spielweise unserer Mannschaft und es sind auch nicht die letzten Ergebnisse, sondern die krasse Unruhe im Dresdner Umfeld, die in den sozialen Medien, aber ganz besonders in diesem Forum breitgetreten wird.

Und genau hier liegt meiner Meinung nach der Pfeffer begraben, warum dieser Verein seit Jahren auf der Stelle tritt. Das Dresdner Umfeld hängt zu großen Teilen immernoch an dem Irrglauben fest, dass wir besonders sind und es irgendwie einen Shortcut zurück zu alten erfolgreicheren Zeiten gibt. Das "Bayern München des Ostens" muss man immer wieder hören. Doch auch wenn wir uns immer wieder an unserem prächtigem Stadion, unserem Traininszentrum oder unseren ach so tollen Fans ergötzen, ändert das doch nichts an der Realität. Wir sind ein 3. Liga-Verein und haben weder überdurchschnittliche finanzielle Mittel noch Strukturen die uns schnelleren Erfolg versprechen als bei der Konkurrenz auch.

Warum schaffen es Vereine wie Ulm, Elversberg oder Cottbus in der Regio spielerisch herausragende Teams zu formieren, welche dann einen Durchmarsch hinlegen. Ganz einfach, weil man da auch mal in Ruhe 2-3 Jahre machen kann.
Egal wer in Dresden anfängt, soll sofort eine märchenhafte Übermannschaft zaubern, wie es Minge und Neuhaus damals taten. Doch das werden wir kein zweites Mal erleben, diesen Zahn muss ich euch ziehen.
Die 3. Liga ist ein verdammtes Haifischbecken... hier wird ums Überleben gekämpft und wir kämpfen mit mindestens der Hälfte der Mannschaften um gute Spieler und den Aufstieg.

Solange wir diesen Umstand nicht akzeptieren und im Dresdner Umfeld nicht mal ein wenig Besonnenheit und Geduld einkehrt wird sich an unserer sportlichen Lage rein garnichts verändern. Vielleicht schafft es ein Trainer mal kurzfristig aufzusteigen, aber es bleibt meist immer ein wackliges Fundament mit einem ebenso schnellem Abstieg. Ich denke Beweise dafür gibt es in der Liga genug.

Was wollen wir in Dresden eigentlich? Wollen wir nachhaltigen oder schnellen Erfolg. Schnelle Erfolge sind NIE nachhaltig. Wir haben aktuell einen Trainer, der wie kein anderer 3. Liga Trainer für erfolgreiche Weiterentwicklung von jungen Spielern steht, über ein hervorragendes taktisches Verständnis verfügt und dank seiner Freiburger Zeit über Erfahrung im erfolgreichsten Ausbildungsverein Deutschlands mitbringt.
Man kann ja vom Aufsichtsrat halten was man will, aber hier ist den besagten Herrschaften ein absoluter Transfer-Coup gelungen.

Dazu haben wir einen Sportchef, der eben genau das tut, was viele andere vorher nicht taten. Er setzt auf unseren Nachwuchs und scheint besonnene Transfer-Entscheidungen zu treffen. Der Mann ist erst seit Juni im Amt und hat es geschafft, den Großteil des Kaders umzukrempeln.
Der Großteil der Spieler hat seine Stärken bereits unter Beweis gestellt und wird es auch weiterhin tun, wenn man Ihnen die Zeit gibt. Mag sein, dass noch das eine oder andere Puzzlestück im Kader fehlt. Aber dieser Kader ist konkurrenzfähig... Es ist keine Übermannschaft aber meines Erachtens tut uns diese Demut auch mal gut.

Die Dresdner Fanszene wird ja immer hochgelobt. Aber auch wenn sie manchmal ein Segen sein kann, bleibt sie eben in den meisten Fällen ein Unruheherd, der bei den geringsten Schwankungen in der Formkurve (wie sie jeder 3. Liga-Verein hat) sofort in Panik verfällt, exorbitanten Druck auf handelnde Akteure und Spieler ausübt und somit jegliche nachhaltige Entwicklung des Vereins torpediert.

Also, wir sollten unsere Verantwortung gerade hier im Forum auch wahrnehmen und weniger Schwarzmalerei betreiben. Das heißt nicht alles schönreden zu wollen, sondern sich vielleicht auch mal von den eigenen Emotionen nicht direkt leiten zu lassen und die Dinge objektiv einzuordnen.

An der Stelle eine kleine Randnotiz: Warum hat Dresden trotz Weltuntergangsstimmung den höchsten Wert an xToren und den (zweit)geringsten Wert an xGegentoren?
Die Erfolge werden kommen.
Und ja wir sind alle enttäuscht wegen der letzten 2 Jahre... aber die Situation ist dennoch eine komplett andere und der Trainer ist lernfähig.


Wenn wir unsere Emotionen mal außen vor lassen und die Sache objektiv betrachten dann ist das Stadion regelmäßig rappelvoll, die Sponsoreneinnahmen für Drittligaverhältnisse üppig und die Mitgliedsbeiträge der über 30.000 Vereinsmitglieder sprudeln ebenso zuverlässig. Betrachten wir die Sache also rein finanziell dann sind wir der 3. Liga noch immer nach oben entwachsen.

Als Fan und Mitglied des Vereins darf ich daher von allen beteiligten auch Ergebnisse erwarten die diesem Umstand Rechnung tragen, gerade eben in der 3. Liga und ganz besonders dann wenn Vereine wie Ulm, Münster und Elversberg an uns vorbei durchmarschieren. Ein Rumwurschteln in der 3. Liga über Jahre und das auch noch mit demselben Personal kann ich daher leider nicht dulden. Vielmehr waren die Sportlich Verantwortlichen der letzten Jahre, vom GF Sport bis zum Trainer aus verschiedenen Gründen leider nicht die richtigen, aber auch das wird sich irgendwann wieder ändern.

Mag sein das der Ergebnisdruck für JEDEN in einem Verein wie diesem besonders hoch ist, aber das sollte mittlerweile auch jeder wissen der hier anfängt denn eines wird sich wohl niemals ändern: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.


Klar, jeder hier will Ergebnisse sehen.
Was ich nur damit meine ist, dass halt alles seine Zeit braucht.
Und wir werden mit Sicherheit in den nächsten Jahren auch wieder mal aufsteigen.
Fragt sich halt nur, ob die Truppe dann gefestigt genug ist um sich in der 2. Liga mal festzuspielen.
Letzteres kriegen wir nicht hin, ohne der Entwicklung auch ein wenig Zeit zu geben.
Quo Vadis Dynamo? |#1658
27.10.2024 - 21:56 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Zitat von dorKlaus

Guten Abend in die Runde,

nach diesem Spiel kann man durchaus erleichtert sein, dass wir den Negativtrend für den Moment einmal aufhalten konnten. Hoffen wir, dass dieser Sieg das Selbstvertrauen wieder ein wenig wachsen lässt.

Was mir jedoch aktuell sehr übel aufstößt, ist nicht die Spielweise unserer Mannschaft und es sind auch nicht die letzten Ergebnisse, sondern die krasse Unruhe im Dresdner Umfeld, die in den sozialen Medien, aber ganz besonders in diesem Forum breitgetreten wird.

Und genau hier liegt meiner Meinung nach der Pfeffer begraben, warum dieser Verein seit Jahren auf der Stelle tritt. Das Dresdner Umfeld hängt zu großen Teilen immernoch an dem Irrglauben fest, dass wir besonders sind und es irgendwie einen Shortcut zurück zu alten erfolgreicheren Zeiten gibt. Das "Bayern München des Ostens" muss man immer wieder hören. Doch auch wenn wir uns immer wieder an unserem prächtigem Stadion, unserem Traininszentrum oder unseren ach so tollen Fans ergötzen, ändert das doch nichts an der Realität. Wir sind ein 3. Liga-Verein und haben weder überdurchschnittliche finanzielle Mittel noch Strukturen die uns schnelleren Erfolg versprechen als bei der Konkurrenz auch.

Warum schaffen es Vereine wie Ulm, Elversberg oder Cottbus in der Regio spielerisch herausragende Teams zu formieren, welche dann einen Durchmarsch hinlegen. Ganz einfach, weil man da auch mal in Ruhe 2-3 Jahre machen kann.
Egal wer in Dresden anfängt, soll sofort eine märchenhafte Übermannschaft zaubern, wie es Minge und Neuhaus damals taten. Doch das werden wir kein zweites Mal erleben, diesen Zahn muss ich euch ziehen.
Die 3. Liga ist ein verdammtes Haifischbecken... hier wird ums Überleben gekämpft und wir kämpfen mit mindestens der Hälfte der Mannschaften um gute Spieler und den Aufstieg.

Solange wir diesen Umstand nicht akzeptieren und im Dresdner Umfeld nicht mal ein wenig Besonnenheit und Geduld einkehrt wird sich an unserer sportlichen Lage rein garnichts verändern. Vielleicht schafft es ein Trainer mal kurzfristig aufzusteigen, aber es bleibt meist immer ein wackliges Fundament mit einem ebenso schnellem Abstieg. Ich denke Beweise dafür gibt es in der Liga genug.

Was wollen wir in Dresden eigentlich? Wollen wir nachhaltigen oder schnellen Erfolg. Schnelle Erfolge sind NIE nachhaltig. Wir haben aktuell einen Trainer, der wie kein anderer 3. Liga Trainer für erfolgreiche Weiterentwicklung von jungen Spielern steht, über ein hervorragendes taktisches Verständnis verfügt und dank seiner Freiburger Zeit über Erfahrung im erfolgreichsten Ausbildungsverein Deutschlands mitbringt.
Man kann ja vom Aufsichtsrat halten was man will, aber hier ist den besagten Herrschaften ein absoluter Transfer-Coup gelungen.

Dazu haben wir einen Sportchef, der eben genau das tut, was viele andere vorher nicht taten. Er setzt auf unseren Nachwuchs und scheint besonnene Transfer-Entscheidungen zu treffen. Der Mann ist erst seit Juni im Amt und hat es geschafft, den Großteil des Kaders umzukrempeln.
Der Großteil der Spieler hat seine Stärken bereits unter Beweis gestellt und wird es auch weiterhin tun, wenn man Ihnen die Zeit gibt. Mag sein, dass noch das eine oder andere Puzzlestück im Kader fehlt. Aber dieser Kader ist konkurrenzfähig... Es ist keine Übermannschaft aber meines Erachtens tut uns diese Demut auch mal gut.

Die Dresdner Fanszene wird ja immer hochgelobt. Aber auch wenn sie manchmal ein Segen sein kann, bleibt sie eben in den meisten Fällen ein Unruheherd, der bei den geringsten Schwankungen in der Formkurve (wie sie jeder 3. Liga-Verein hat) sofort in Panik verfällt, exorbitanten Druck auf handelnde Akteure und Spieler ausübt und somit jegliche nachhaltige Entwicklung des Vereins torpediert.

Also, wir sollten unsere Verantwortung gerade hier im Forum auch wahrnehmen und weniger Schwarzmalerei betreiben. Das heißt nicht alles schönreden zu wollen, sondern sich vielleicht auch mal von den eigenen Emotionen nicht direkt leiten zu lassen und die Dinge objektiv einzuordnen.

An der Stelle eine kleine Randnotiz: Warum hat Dresden trotz Weltuntergangsstimmung den höchsten Wert an xToren und den (zweit)geringsten Wert an xGegentoren?
Die Erfolge werden kommen.
Und ja wir sind alle enttäuscht wegen der letzten 2 Jahre... aber die Situation ist dennoch eine komplett andere und der Trainer ist lernfähig.


Zum einen haben wir den höchsten Spieler Etat der Liga, das wurde bei Magenta beim letzten Spiel gesagt. Mit den Jugendspielern hat Brendel schon mal gar nichts zu tun, Oehmi und Menzel spielten schon letzte Saison unter Scholz, als der Trainer war, Lehmi noch eine Saison davor. Bohdanov war schon in unserer U19 und spielte dort gut, so dass er sich für höhere Aufgaben empfohlen hat. Dass diese Spieler eingesetzt werden, kann man nur Scholz und Stamm gut schreiben, aber nicht dem Sportdirektor. Der Sportdirektor hat die ja nicht mal verpflichtet. Die neu verpflichteten jungen Spieler sind im Moment nicht konkurrenzfähig und füllen nur die U23 Regel auf, wie Kubatta oder Duah.

Nach unserem aktuellen Geschäftbericht ist unser Budegt für das Nachwuchsleistungszentrum und die jeweiligen Mannschaften schon sehr hoch, höher als der A-Spieler-Etat dieser Saison unseres Konkurrenten Unterhaching (der wurde auch bei Magenta genannt) beispielsweise. Da darf man auch etwas erwarten, dass diese Arbeit Früchte trägt.


Kein Spieler liest TM. Stefan Kutschke meinte mal, er hört die Kritik von Bekannten/der Presse, es ist aber oft Facebook gemeint, aber kein Spieler ist durch TM verunsichert, oder behindert. Wenn ich mir die wirklich vielen Facebook-Kommentare durchlese, ist das hier ein sehr überlegter sachlicher Austausch.

Mag sein dass sich die Presse hier oft bedient und interessante Ansätze ausarbeitet und das dann in der Zeitung bringt. Manche Medien übertreiben dann etwas, ist aber ihre Sache.


Der letzte Sieg war vom Ausgang eher glücklich, aber sicherlich verdient. Unsere Abwehrleistung ist seit Rostock Ligauntauglich, da sollten sich unsere Spieler eher mal hinterfragen, es geht hier ja auch nicht um ein oder zwei Spiele. Viele andere Mannschaften mit einem kleinen Etat bekommen das ja auch hin, wie Cottbus beispielsweise, oder Aachen.

Der Trainer steuert jetzt gegen mit neuen Taktiken und hat jetzt auch Erfolg damit. Das er das getan hat, war aber auch nur dem Druck der Fans/Medien zu verdanken. Die Sofa-Trainer sind manchmal nicht so ungläubig.

Die frühen Pfiffe der eigenen Fans gegen die Spieler beim Spiel gegen Hannover empfand ich auch als absoluter Blödsinn, hat gar keinen Sinn gemacht. Da müsste man aber in dem Fall mal die Stadionbesucher fragen.
Quo Vadis Dynamo? |#1659
27.10.2024 - 22:25 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Die frühen Pfiffe der eigenen Fans gegen die Spieler beim Spiel gegen Hannover empfand ich auch als absoluter Blödsinn, hat gar keinen Sinn gemacht. Da müsste man aber in dem Fall mal die Stadionbesucher fragen.

Soweit ich das an meinem Empfangsendgerät mitbekommen habe, sind die Pfiffe immer dann aufgekommen wenn der Ball trotz aussichtsreicher Konterposition wieder hinten rum quergespielt wurde. Den Unmut der Fans kann ich dann durchaus nachvollziehen. Das müssen sich unsere Jungs dann halt mal abgewöhnen. Wenn man Räume bekommt will man hier in Dresden etwas anderes sehen, selbst dann wenn die Beine schwer sind. Auch auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole aber wir hier in Dresden sind kein bloßes Klatschpublikum.zwinker
Quo Vadis Dynamo? |#1660
27.10.2024 - 22:44 Uhr
Zitat von dorKlaus
Zitat von Kermit_der_Frosch

Zitat von dorKlaus

Guten Abend in die Runde,

nach diesem Spiel kann man durchaus erleichtert sein, dass wir den Negativtrend für den Moment einmal aufhalten konnten. Hoffen wir, dass dieser Sieg das Selbstvertrauen wieder ein wenig wachsen lässt.

Was mir jedoch aktuell sehr übel aufstößt, ist nicht die Spielweise unserer Mannschaft und es sind auch nicht die letzten Ergebnisse, sondern die krasse Unruhe im Dresdner Umfeld, die in den sozialen Medien, aber ganz besonders in diesem Forum breitgetreten wird.

Und genau hier liegt meiner Meinung nach der Pfeffer begraben, warum dieser Verein seit Jahren auf der Stelle tritt. Das Dresdner Umfeld hängt zu großen Teilen immernoch an dem Irrglauben fest, dass wir besonders sind und es irgendwie einen Shortcut zurück zu alten erfolgreicheren Zeiten gibt. Das "Bayern München des Ostens" muss man immer wieder hören. Doch auch wenn wir uns immer wieder an unserem prächtigem Stadion, unserem Traininszentrum oder unseren ach so tollen Fans ergötzen, ändert das doch nichts an der Realität. Wir sind ein 3. Liga-Verein und haben weder überdurchschnittliche finanzielle Mittel noch Strukturen die uns schnelleren Erfolg versprechen als bei der Konkurrenz auch.

Warum schaffen es Vereine wie Ulm, Elversberg oder Cottbus in der Regio spielerisch herausragende Teams zu formieren, welche dann einen Durchmarsch hinlegen. Ganz einfach, weil man da auch mal in Ruhe 2-3 Jahre machen kann.
Egal wer in Dresden anfängt, soll sofort eine märchenhafte Übermannschaft zaubern, wie es Minge und Neuhaus damals taten. Doch das werden wir kein zweites Mal erleben, diesen Zahn muss ich euch ziehen.
Die 3. Liga ist ein verdammtes Haifischbecken... hier wird ums Überleben gekämpft und wir kämpfen mit mindestens der Hälfte der Mannschaften um gute Spieler und den Aufstieg.

Solange wir diesen Umstand nicht akzeptieren und im Dresdner Umfeld nicht mal ein wenig Besonnenheit und Geduld einkehrt wird sich an unserer sportlichen Lage rein garnichts verändern. Vielleicht schafft es ein Trainer mal kurzfristig aufzusteigen, aber es bleibt meist immer ein wackliges Fundament mit einem ebenso schnellem Abstieg. Ich denke Beweise dafür gibt es in der Liga genug.

Was wollen wir in Dresden eigentlich? Wollen wir nachhaltigen oder schnellen Erfolg. Schnelle Erfolge sind NIE nachhaltig. Wir haben aktuell einen Trainer, der wie kein anderer 3. Liga Trainer für erfolgreiche Weiterentwicklung von jungen Spielern steht, über ein hervorragendes taktisches Verständnis verfügt und dank seiner Freiburger Zeit über Erfahrung im erfolgreichsten Ausbildungsverein Deutschlands mitbringt.
Man kann ja vom Aufsichtsrat halten was man will, aber hier ist den besagten Herrschaften ein absoluter Transfer-Coup gelungen.

Dazu haben wir einen Sportchef, der eben genau das tut, was viele andere vorher nicht taten. Er setzt auf unseren Nachwuchs und scheint besonnene Transfer-Entscheidungen zu treffen. Der Mann ist erst seit Juni im Amt und hat es geschafft, den Großteil des Kaders umzukrempeln.
Der Großteil der Spieler hat seine Stärken bereits unter Beweis gestellt und wird es auch weiterhin tun, wenn man Ihnen die Zeit gibt. Mag sein, dass noch das eine oder andere Puzzlestück im Kader fehlt. Aber dieser Kader ist konkurrenzfähig... Es ist keine Übermannschaft aber meines Erachtens tut uns diese Demut auch mal gut.

Die Dresdner Fanszene wird ja immer hochgelobt. Aber auch wenn sie manchmal ein Segen sein kann, bleibt sie eben in den meisten Fällen ein Unruheherd, der bei den geringsten Schwankungen in der Formkurve (wie sie jeder 3. Liga-Verein hat) sofort in Panik verfällt, exorbitanten Druck auf handelnde Akteure und Spieler ausübt und somit jegliche nachhaltige Entwicklung des Vereins torpediert.

Also, wir sollten unsere Verantwortung gerade hier im Forum auch wahrnehmen und weniger Schwarzmalerei betreiben. Das heißt nicht alles schönreden zu wollen, sondern sich vielleicht auch mal von den eigenen Emotionen nicht direkt leiten zu lassen und die Dinge objektiv einzuordnen.

An der Stelle eine kleine Randnotiz: Warum hat Dresden trotz Weltuntergangsstimmung den höchsten Wert an xToren und den (zweit)geringsten Wert an xGegentoren?
Die Erfolge werden kommen.
Und ja wir sind alle enttäuscht wegen der letzten 2 Jahre... aber die Situation ist dennoch eine komplett andere und der Trainer ist lernfähig.


Zum einen haben wir den höchsten Spieler Etat der Liga, das wurde bei Magenta beim letzten Spiel gesagt. Mit den Jugendspielern hat Brendel schon mal gar nichts zu tun, Oehmi und Menzel spielten schon letzte Saison unter Scholz, als der Trainer war, Lehmi noch eine Saison davor. Bohdanov war schon in unserer U19 und spielte dort gut, so dass er sich für höhere Aufgaben empfohlen hat. Dass diese Spieler eingesetzt werden, kann man nur Scholz und Stamm gut schreiben, aber nicht dem Sportdirektor. Der Sportdirektor hat die ja nicht mal verpflichtet. Die neu verpflichteten jungen Spieler sind im Moment nicht konkurrenzfähig und füllen nur die U23 Regel auf, wie Kubatta oder Duah.

Nach unserem aktuellen Geschäftbericht ist unser Budegt für das Nachwuchsleistungszentrum und die jeweiligen Mannschaften schon sehr hoch, höher als der A-Spieler-Etat dieser Saison unseres Konkurrenten Unterhaching (der wurde auch bei Magenta genannt) beispielsweise. Da darf man auch etwas erwarten, dass diese Arbeit Früchte trägt.


Kein Spieler liest TM. Stefan Kutschke meinte mal, er hört die Kritik von Bekannten/der Presse, es ist aber oft Facebook gemeint, aber kein Spieler ist durch TM verunsichert, oder behindert. Wenn ich mir die wirklich vielen Facebook-Kommentare durchlese, ist das hier ein sehr überlegter sachlicher Austausch.

Mag sein dass sich die Presse hier oft bedient und interessante Ansätze ausarbeitet und das dann in der Zeitung bringt. Manche Medien übertreiben dann etwas, ist aber ihre Sache.


Der letzte Sieg war vom Ausgang eher glücklich, aber sicherlich verdient. Unsere Abwehrleistung ist seit Rostock Ligauntauglich, da sollten sich unsere Spieler eher mal hinterfragen, es geht hier ja auch nicht um ein oder zwei Spiele. Viele andere Mannschaften mit einem kleinen Etat bekommen das ja auch hin, wie Cottbus beispielsweise, oder Aachen.

Der Trainer steuert jetzt gegen mit neuen Taktiken und hat jetzt auch Erfolg damit. Das er das getan hat, war aber auch nur dem Druck der Fans/Medien zu verdanken. Die Sofa-Trainer sind manchmal nicht so ungläubig.

Die frühen Pfiffe der eigenen Fans gegen die Spieler beim Spiel gegen Hannover empfand ich auch als absoluter Blödsinn, hat gar keinen Sinn gemacht. Da müsste man aber in dem Fall mal die Stadionbesucher fragen.


Brendel hat die Dresdner Talente erst als zentralen Bestandteil des Kaders eingebaut und eben nicht nur als Ergänzungsspieler. Ein wichtiges Signal an die Jugend. Duah und Kubatta wurden von Brendel nicht verpflichtet.

Klar liest hier höchstwahrscheinlich kein Spieler mit. Fans aber eben schon. Und da ist es mir lieber, wenn man den Auschlag des Euphorie/Panik- Pendels ein wenig abbremsen kann zwinker

Warum bist du so sicher, dass Stamm sich von Journalisten in seine Arbeit reden lässt.
Denkst du er sieht die Defizite in unserem Spiel nicht?
Er hat bereits die letzten Spiele Gegenmaßnahmen getroffen.
Diesmal haben Sie halt einfach gefruchtet, aus vielerlei Gründen.
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