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Was macht eigentlich ...? Der Ehemaligen-Thread

30.06.2015 - 09:34 Uhr
Zitat von tomg
das sehe ich sehr ähnlich , nur viele andere denken das man von da an einen der besten Sport Direktoren hatten seit ewigen Zeiten , den Mann mit dem dicksten Filofax was Fussball betrifft , Frank Arnesen.
das versprechen das er für 20Mio einkaufen darf wurde gebrochen , ok!
aber dann die Aussage das er den deutschen Spielermarkt nicht kennt und die England Reserve aktiviert hat mit super Verträgen , die uns lange begleiteten.
für mich war Arnesen (explicit )in Hamburg eine absolute Fehlbesetzung , gerade als man ihm das Geld strich und mit dem fehlenden Wissen was den deutschen Spielermarkt betrifft.
das er der erfolgreichste Trainer unserer Historie ist mit einer 3er Schnitt , drauf ges.....zwinker
dann war da noch Congerton , der war so unsichtbar wie Pumuckel wenn ein Fremder im Raum war und er blieb auch nirgendwo kleben das er sichtbar wurde.
Frank Arnesen genauso ein Gesicht des Niedergang des HSV wie Jarchow der Oennings Vertrag im April ohne Nöte um 2Jahre verlängerte , obwohl Arnesen gerne Solbaken geholt hätte im Juni zu seinem Debut!


Sehe ich komplett anders, Arnesen war vor Boldt der einzige sportlich Verantwortliche, der wirklich eine Idee hatte von dem was er aufbauen wollte. Danach kamen viele Verwalter oder Steigbügelhalter, die von Vorständen ins Amt gehoben wurden aber keinerlei Ahnung hatten was für Spieler sie holen sollten.

Arnesen holte mit Fink einen Trainer mit klarer Ausrichtung, dazu die passenden Spieler mit technischer Qualität. Von den von Arnesen geholten Spielern blieben vier Spieler lange bei denen man die Leistung im Nachhinein besser erhoffte mit Ilicevic (5 Jahre), Mancienne (3 Jahre), Rajkovic (4 Jahre) und Jiracek (4 Jahre). Auf der anderen Seite wurden die anderen sehr schnell wieder verkauft um bloß nicht den Eindruck zu erwecken Arnesen hätte den Kader zusammengestelltLachend

Töre (1 Jahr), Skjelbred (2 Jahre), Sala (2 Jahre), Rudnevs (2 Jahre) waren alle schnell wieder weg. Über das Geld für Spieler wie Calhanoglu oder Badelj beschwerte man sich sicherlich auch nicht, das dänische Talent Nörgaard wurde unbesehen wieder nach Dänemark geschickt, jetzt spielt er Premier League. Rene Adler prägte das Torwartspiel des HSV über 6 Jahre. Das Thema van der Vaart-Rückkehr ist nur bedingt ihm anzukreiden aber fällt in seine Amtszeit, schwierig das auszuklammern.

Arnesen ist für mich kein Gesicht des HSV-Niedergangs, Jarchow und Konsorten sind es für mich. Arnesen hat natürlich auch seine Fehler gemacht, einmal Platz 15 und einmal Platz 7 sind schlecht und gut. Aber um ihn rauszuschmeißen und ihn mit Oliver Kreuzer zu ersetzen? Das ist für mich der Wendepunkt und eigentlich der Beginn des großen Abstieges. Davor brodelte es schon aber ab dann ging es nur noch bergab.

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Die ersten 90 Minuten sind die wichtigsten!
Zitat von tomg
die Idee spreche ich ihm nicht ab , aber die Umsetzung schon.
wären die 20Mio geflossen , vllt würde ich anders über ihn denken , aber so wurde viele Spieler geholt die sich hier total schwer taten , der deutsche ´Markt total aus den Augen verloren .
Rene Adler , war doch ein Selbstläufer , keine Nr 1 frei in der Liga nur beim HSV , bei Bayer ins zweite Glied gerückt da er nicht der moderne Torwart war .
Badelj , konnte man auch keinen MW Gewinn erzielen .
und wenn der Nachfolger noch schlechter ist wie der Vorgänger , macht diesen ja nicht zum guten (bei uns)!?


Aber was willst du mit dem "deutschen Markt"? Am Ende geht es um die Qualität der Spieler und nicht um die Liga aus der sie kommen. Und da hat man sich nach einer ersten schlechten Saison gefangen und dann die nächste Saison mit einer Platzierung abgeschlossen von der man nur träumen könnte momentan.

Zitat von tomg
und wenn der Nachfolger noch schlechter ist wie der Vorgänger , macht diesen ja nicht zum guten (bei uns)!?


"Noch schlechter"? Die Leistungen von Arnesen und Kreuzer waren nicht mal ansatzweise zu vergleichen. Deswegen sage ich ja für mich kann ich Arnesen nicht als Gesicht des HSV-Absturzes sehen, wenn man unter ihm 7. mit 48 Punkten wurde und in der direkt darauffolgenden Saison stürzte man auf Rang 16 mit 27 Punkten und 75 Gegentoren.

Unter Arnesen war nicht alles gut, aber seine Leistung beim HSV war solide. Dass man ihn ohne Not rauswarf und einen völlig unfähigen Kreuzer einstellte ist für mich bis heute der Knackpunkt. Lieber habe ich einen Arnesen, der keine Ahnung von der 2. Liga in Deutschland hat und mir Spieler wie Adler, Badelj, Calhanoglu, Skjelbred, Nörgaard, Töre etc. holt statt eines Kreuzers, der dann mit Sobiech, Zoua, Lasogga, Ola John, Ouasim Bouy und Johan Djourou um die Ecke kam. Der einzig gute Transfer unter ihm war Kerim Demirbay.

Von mir aus hat Arnesen schlecht gearbeitet. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass Arnesens schlechte Arbeit trotzdem 10x besser gewesen wäre als das was Kreuzer, Todt und Dukaten-Didi beim HSV angerichtet haben. Deswegen sehe ich ihn nicht als ein Gesicht des HSV-Absturzes, der kommt irgendwann ganz hinten in der Rangliste.

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Die ersten 90 Minuten sind die wichtigsten!
Zitat von tomg
Zitat von Cardoso_27

Das Video wurde mir heute zufällig angezeigt:

Emotionaler Abschied von Ruud van Nistelrooy, Collin Benjamin, Piotr Trochowski und co.

Nach der Saison 2010/11 wurde damals der Weg in die Bedeutungslosigkeit geebnet. Michael Oenning als Trainer und die (sportlich wertvollen) Abgänge: Eljero Elia, Jonathan Pitroipa, Piotr Trochowski, Joris Mathijsen, Ze Roberto, Guy Demel, (Collo Benjamin), (Choupo-Moting), (Ruud van Nistelrooy), (Frank Rost)

Zugänge: Gökhan Töre für 4,3 Mio, Ivo Ilicevic für 4 Mio, Michael Mancienne für 2,5 Mio, Slobodan Rajkovic für 2 Mio, Per Skjelbred, Jeffrey Bruma, Jacopo Sala, Maxi Beister...

Ich bekomme da Gänsehaut, wenn ich mich daran erinnere, wie der HSV bis 2011 noch ausgesehen hat. Was damals für Typen für den HSV gekickt haben. Und was sie mir alle für eine Freude bereitet haben...


das sehe ich sehr ähnlich , nur viele andere denken das man von da an einen der besten Sport Direktoren hatten seit ewigen Zeiten , den Mann mit dem dicksten Filofax was Fussball betrifft , Frank Arnesen.
das versprechen das er für 20Mio einkaufen darf wurde gebrochen , ok!
aber dann die Aussage das er den deutschen Spielermarkt nicht kennt und die England Reserve aktiviert hat mit super Verträgen , die uns lange begleiteten.
für mich war Arnesen (explicit )in Hamburg eine absolute Fehlbesetzung , gerade als man ihm das Geld strich und mit dem fehlenden Wissen was den deutschen Spielermarkt betrifft.
das er der erfolgreichste Trainer unserer Historie ist mit einer 3er Schnitt , drauf ges.....zwinker
dann war da noch Congerton , der war so unsichtbar wie Pumuckel wenn ein Fremder im Raum war und er blieb auch nirgendwo kleben das er sichtbar wurde.
Frank Arnesen genauso ein Gesicht des Niedergang des HSV wie Jarchow der Oennings Vertrag im April ohne Nöte um 2Jahre verlängerte , obwohl Arnesen gerne Solbaken geholt hätte im Juni zu seinem Debut!


Jedem seine Meinung, aber man sollte dann doch bei den Tatsachen bleiben. Arnesen bestätigte auf Nachfrage, dass ER die Spieler der 2. Bundesliga nicht gut kennen würde. Natürlich ein absolutes no Go für die Anti-Arnesen-Fraktion. Der Vorstand Sport des HSV sollte schon jeden Zweitligaspieler in Europa persönlich kennen, zumindest besser als die Scouts, die überflüssigerweise Spieler beobachten und es für sich behalten, wenn sie einen interessanten Spieler finden.

Btw. sind mir die Angaben von TM zu den Ablösesummen ein Rätsel. Nach den damaligen Medienberichten kamen Sala, Mancienne und Töre für insgesamt 2,5 Mio., bei Töre behielt Chelsea allerdings 50% der Ablöse.

Richtigerweise sollte man hinzufügen, dass Arnesen nicht nur die angeblich zugesagten 20 Mio. nicht bekam, sondern auch die Ausgaben drastisch senken sollte, nachdem Jarchow den Kader als mit überbezahlten Minderleistern durchsetzt bezeichnet hatte.

Und der unsichtbare Lee Congerton war nach dem HSV unsichtbar bei Sunderland, Celtic, Leicester und jetzt Atalanta. Keine schlechten Adressen, dafür, dass er beim HSV ja eigentlich nichts gemacht hat. Naja, zumindest wenn man den Leuten glaubt, die Arnesen eine angebliche Bereicherung beim Badelj Transfer unterstellten und ständig Info an die Sport Bild durchstachen, sobald sie vom Vorstand an den Ar weitergegeben wurden.

Ja, in dem Umfeld muss man schon arbeiten wollen. Aber, nur Mal so, unter Arnesen leistete man sich nicht nur den unsichtbaren Congerton, sondern auch den unsichtbaren Steve Houston. Der war für Analysen zuständig, nicht nur Gegner, auch Entwicklung der Spielweise mit den zur Verfügung stehenden Mitteln in Zusammenarbeit mit Arnesen und Congerton. So wurde das System mit den zwei schnellen Spitzen entworfen, die aus dem ZM mit tiefen Pässen versorgt werden.
Wurde der HSV 7. als der AR beschloss, dass man Arnesen ausreichend mit Kampagnen überzogen hatte und es Zeit wird für einen Fachmann wie Kreuzer?

Arnesen konnte nicht übers Wasser laufen, er war auch viel zu wenig Politiker, um beim HSV die richtige Besetzung unter einem "Präsidenten" wie Jarchow zu sein, aber wenn man zurückblickt, dann korrekt.

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"Wer es nicht schafft, gegen den HSV zu punkten, sollte nicht auf dem Rücken eines Flüchtlings, der niemandem etwas getan hat, versuchen, einen Vorteil herauszuholen, sondern besser auf die eigenen sportlichen Fehler schauen"

Thioune, Fußball-Spruch des Jahres 2020
Zitat von 7zidan7
... Eljero Elia?

Ex-Bundesliga-Profi Elia beendet Karriere: „Im Kopf schon ein paar Jahre aufgehört“

Der ehemalige Bundesliga-Profi Eljero Elia hat in einer TV-Sendung offiziell sein Karriereende verkündet. Der 36-Jährige stand bis vergangenen Sommer bei ADO Den Haag unter Vertrag und war seither vereinslos. „Ich habe mich vom Fußball zurückgezogen“, erklärte der 30-fache niederländische Nationalspieler bei „ESPN“. „Ich bin viel beschäftigt, hatte noch nicht einmal Zeit, es anzukündigen: Das ist der Moment, in dem die ganze Niederlande weiß, dass ich aufgehört habe, Fußball zu spielen“, so Elia weiter, der während seiner Laufbahn 118 Spiele für den Hamburger SV und Werder Bremen bestritt (11 Tore/18 Assists).


Ein tragischer Karriereverlauf eines Spielers, der m.E. noch so viel mehr hätte erreichen können.

Ich bin sonst sehr vorsichtig mit solchen Aussagen, aber ich stehe zu meiner These, dass der Mainzer Nicolce Noveski diese Karriere mit seinem verantwortungslosen und brutalen Tritt in den Knöchel auf dem Gewissen hat.

'Gelb' dafür war ebenso lächerlich und hat mich genau so fassungslos und wütend gemacht wie Tim W.s Anschlag auf Ivica Olic.

Ich wünsche diesem unglaublich schnellen und eleganten Spieler alles Gute in seinem fußballerischen Ruhestand!

Gruß
Jottkah1887

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Es gibt Dinge, für die es sich lohnt, eine kompromisslose Haltung einzunehmen.
Natur, Familie, Freunde – und Blaufränkisch.

(Website Wachter Wiesler)
Peters verrät im Podcast, wie er im Frühjahr 2016 im Fischereihafen-Restaurant mit den HSV-Managern Peter Knäbel und Dietmar Beiersdorfer sowie dem damaligen Hoffenheimer U-19-Trainer Nagelsmann zusammensaß. „Ich war überzeugt von ihm. Er wäre schon damals der richtige Trainer für die Profimannschaft des HSV gewesen.“
...Bernhard Peters?

Im Abendblatt-Podcast „HSV – wir müssen reden“ verraten, dass er gerne Julian Nagelsmann zum HSV geholt hätte. Nagelsmann war zu dem Zeitpunkt 28 Jahre alt und Trainer der U19 Hoffenheims.

Knäbel und Beiersdorfer waren nicht überzeugt und so erkaltete die Spur wieder. Wenig später machte Hoffenheim Nagelsmann zum Cheftrainer und dieser holte in seiner Debütsaison aus den verbliebenden 14 Ligaspielen 7 Siege und 2 Unentschieden und rettete Hoffenheim so vor dem Abstieg.

Beim HSV arbeitete man weiter mit Bruno Labbadia ehe man im September 2016 Markus Gisdol zum Cheftrainer machte.

Klopp nicht gewollt, Tuchel in letzter Sekunde abgesprungen, Nagelsmann zu unerfahren. Die Liste der vielleicht möglichen Trainer beim HSV liest sich in Retrospektive ganz schön deprimierend, verglichen mit den Namen, die es dann wirklich geworden sind.

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Die ersten 90 Minuten sind die wichtigsten!
Zitat von Thenewteddy
Johann "Buffy" Ettmayer ist am gestrigen Samstag gestorben. Neben dem VfB, hat er von 1975-77 auch beim HSV gespielt und dort 76 den DFB Pokal und und 77 den Europacup der Pokalsieger gewonnen.

2011 gab er 11 Freunde ein Interview, eine Begegnung:

https://11freunde.de/artikel/kirsche-auf-der-schwarzw%C3%A4lder-des-lebens/419537

Ruhe in Frieden, Sportsfreund!


Vielen Dank für die Info.
Vor fast 30 Jahren hatte ich ein einwöchiges Fußballcamp gewonnen. Er war einer der Trainer und begrüßte uns mit den Worten: Was schauts so komisch, war gestern ein wichtiges Fußballspiel? Das war am 94, einen Tag nach unserem Ausscheiden gegen Bulgarien.

Im Training war er der einzige Trainer der, habt’s Spaß gelebt hatte, bei anderen Trainern durften wir u.a. Läufe machen… und da waren Auswahltrainer des Fußballverbandes dabei, soviel auch zum damaligen Fußball.

Im Promispiel, regte er sich auch über die körperliche Spielweise auf um dann genervt einen Ball aus 30m in den Winkel zu zimmern.

Er war einer der den Fußball geliebt hat und das auch so weiter gegeben hat, als etwas was er auch ist, ein Spiel das Spaß macht.

Vielen Dank lieber Buffy und Ruhe in Frieden!
Zitat von Jottkah1887
Zitat von tomg

Buffy Ettmayer verkörperte das was ich an Österreichern so mag , diese "leiwandheit" !


Wie schön, dieses Wort hier einmal zu lesen, wenn auch im traurigen Zusammenhang - Buffys Ballbehandlung war wirklich 'leiwand' daumen-hoch

Pfiat di, lieber Buffy!
Jottkah1887



Oh, da erinnere ich mich wieder an das Spiel gegen die Australische Nationalmannschaft am Rothenbaum, müßte 76 gewesen sein, … Ettmayer läuft mit dem Ball in den Strafraum, daddelt vier oder fünf Australier und den Torwart aus und steht dann etwa am Fünfmeterraum allein vor dem leere Tor… - dann dreht er um mit dem Ball und läuft wieder zurück, am heranreilenden Torwart vorbei, daddelt einen weiteren zurückgelaufenen Verteidiger aus, dreht sich wieder Richtung Tor und schiebt dann am Torwart vorbei ins lange Eck….

Der HSV hat glaub ich 2-1 gewonnen, das war mein einziges Spiel am Rothenbaum, da hatten wir ja schon im Volkspark gespielt und der Rothenbaum war ne halbe Ruine, ich weiß noch, wie ich in der Kurve die Grasböschung runtergerutscht bin beim Jubeln, echt gefährlich …

Aber das war das Tor des Lebens, ma sagen… Buffy Ettmayr, unerreicht. Naja, man darf Happel nicht unterschlagen …

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"Wir schaffen das. Und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden." (Mutti, 31.08.2015)
Prof. (?) Dr. (?) Thomas Wüstefeld?

Im Januar wurde von einigen ja schon geäußert, dass an den Vorwürfen gegen Wüstefeld nichts dran sei, nachdem die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen früheren HSV-Vorstand eingestellt hatte. Aber es laufen ja diverse Verfahren.

Nun schient es aber doch eng zu werden für ihn. So ist ein heute der vom Richter vorgeschlagener Vergleich in Höhe von 2,15 Mio (!) von ihm abgelehnt worden. Das Gericht fand i.Ü. „deutliche“ Worte für Wüstefeld. Ein Urteil wird nun im September erwartet.

Dass Wüstefelds Unternehmenskonstruktionen, „Vorratsgesellschaften“ und geschäftliche Praktiken undurchsichtig anmuten, hielten ihm auch die Richter vor. Sie hätten sich bei der Akten- und Vertragslektüre oft gefragt, welche Aufrechnungen denn gegen welche Forderungen gemacht werden. Sie wiesen darauf hin, dass nach ihrer Auffassung an der einen oder anderen Stelle auch die wichtigen Begriffe Auftraggeber und Auftragnehmer durcheinander gingen. Offenbar haben sie sich monatelang mit Wüstefeld und diesen vier Verfahren und dem dicken Aktenberg sowie zahlreichen Verträgen befasst.

Und sie redeten Wüstefeld ins Gewissen. Was er vorgelegt habe, sei dünn und häufig „heiße Luft“. Mit einem Vergleich könne er bei dem Prozessrisiko, das die Richter sehen, möglicherweise gut leben. Noch klarer und härter sagte Richter Ronald Hinz an Wüstefeld und seinen Anwalt: „Wir verstehen Ihre Schriftsätze von vorne bis hinten nicht.“

https://www.abendblatt.de/hamburg/article238191757/wuestefeld-hsv-prozess-vergleich-gescheitert-millionenklage-bioexsen.html

„Heiße Luft“ kennen wir ja nun auch zur Genüge aus seiner Tätigkeit bei HSV. Es ist wirklich eine fatale Farce, die uns Jansen damals eingebrockt hat, die ausreichend ist für einen Rücktritt.
@M_Ghent


Also wenn der Bericht über das HSV-Spiel und Opokus Karte so war, wie vom Schiri geschildert, dann kann ich das Unverständnis der Schiris umso mehr verstehen.

Opokus Karte war so Rot, wie es roter nicht gehen kann.

Wenn dann in einem solch aufgeladenen Spiel von Opoku noch rum gelabert wird, und vor allem andere HSV-Spieler dazu kommen und den Schiri belagern, dann ist das einfach zu viel.

Wenn dann der Satz so fiel, wie er gefallen ist, dann ist das keinerlei Skandal. Da kann man froh sein, dass der Schiri so cool geblieben ist und nur so etwas gesagt hat und nicht viel schärfere Sachen.

Generell müssen Spieler endlich mal mit der Diskussion aufhören und meinen, sie hätten eine objektivere Sichtweise auf das Spielgeschehen. Genau aus solchen Gründen geschehen nämlich auch Schwalben und Schauspieleinlagen, weil Spieler meinen den Schiri beeinflussen zu können. Genau das versuchten die HSV-Spieler hierbei ja ebenso.

Diese immer wieder dämliche Ausrede von wegen Emotionen kann ich auch nicht mehr hören.
Da werden Schiris und andere Spieler belagern, ihnen zu nahe gekommen, angefasst, angeschrieben und mit denen diskutiert.

Sobald dann aber die Gegenseite irgendein Wort sagt oder einen Satz, der vielleicht drüber ist oder gar beleidigend oder meinetwegen auch für sich allein gestellt grob beleidigend oder gar rassistisch oder was weiß ich, wird der Pranger raus geholt und es auf die Goldwaage gelegt.

Sprich, ich bedränge jemanden immer wieder und baue Druck auf - beschwere mich danach aber selbst, wenn dieser sich wehrt und ihm die Sicherungen durchdrehen? Bedeutet ich darf Emotionen zeigen, aber die Gegenseite natürlich nicht. Das ist für mich eigentlich der Skandal dahinter.

Dass Walter in der PK, dann von "Göttern in Gelb" spricht, erübrigt sich von selbst.
Warum muss so etwas kommen?

Spricht der Schiri von Kleinkindern oder wilden Tieren auf der Bank?

PS:
Walter, Boldt und einige unserer Spieler sind hoch emotional - das mag man gut oder schlecht finden.

Ich denke diese Gruppe hat das eigentlich kein Recht sich über die Emotionalität anderer zu beschweren. Denn dann wird es lächerlich.

Ich würde künftig sogar so weit gehen, dass jeder Spieler, der ungefragt, dicht an den Schiri heran tritt und ihn somit bedrängt mit Gelb sanktioniert wird. Dieses Testosteron-Gehabe und Machtspiel seitens der Spieler muss endlich beendet werden.

Dass passiert zwischen Spielern ja auch, dass sich ein Spieler einem anderen nähert und dann Stirn an Stirn steht. Aber dann ist er der Erste, der sich beschwert, wenn er eine fängt.
Dann gibt es Rot für Tätlichkeit - aber mMn müssten beide Spieler dann ROT erhalten.

Wenn im Alltag jemand in deinen Safe-Space eindringt und sich aufbaut, natürlich fängt der dann eine. Komischer Weise ist es beim Fußball dann nur Rot für den der sich wehrt.

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"Jatta trifft manchmal die Maschen und manchmal den Maschsee."
(Tim Walter 26.08.2023)

"Wenn du weißt, wie nicht aufsteigen geht, dann ändere es doch und steig auf."
(Steffen Baumgart)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von WillyWinzig04 am 11.08.2023 um 12:40 Uhr bearbeitet
Zitat von Bananen Falke

... Ditmar Jakobs?

Seinen 70sten Geburtstag feiern und auf der HSV-Seite mit einem - auch für die Jungspunde, die ihn nicht aktiv erlebt haben - lesenswerten Artikel geehrt werden.

Alles Gute, Ditmar! Wie im Text beschrieben: Ein toller Spieler und Mensch. Und wahrlich eine Legende.


Danke für das Lesezeichen, lieber Falke!

Jako war in der Tat ein großartiger Teamplayer und gehört für mich in die HSV Hall of Fame (fände ich übrigens auch mal einen interessanten Marketing- und Traditionsgedanken). Er gehört auch zu den Ehemaligen, die sich nicht berufen fühlen, über jedes Medienstöckchen zu springen, wenn es Fragen zum HSV gibt, dem er unverändert verbunden ist.
Ich ziehe meinen Hut vor diesem Mensch und Sportler, von dem ein wunderbares unterzeichnetes Schwarz-Weiß-Foto in meinem Arbeitszimmer steht.

Ich war an diesem 20.09.1989 unter den 14.000 (!) Zuschauern gegen Werder - ja, liebe Spätgeborene, das war damals keine ungewöhnliche Zuschauerzahl.

Es war nach meiner Erinnerung bitterkalt und feucht.
Die Szenerie dieses Haudegens, der dort hilflos im Tor lag, und einem Hermann Rieger, dessen Entsetzen man bis hinauf auf die in gespenstische Stille gehüllte Tribüne spürte, hat mich wirklich mitgenommen.
Die Tore wurden natürlich mit einer Art Verzweiflung inbrünstig bejubelt, aber die Gedanken aller waren ganz woanders. Es gab kein Bildmaterial, keine Info aus dem Internet zu seinem Zustand - es war nur überall fragende Sorge. Ein furchtbarer Vorfall in einer anderen Zeit...

Meine Hochachtung
Jottkah1887

•     •     •

Es gibt Dinge, für die es sich lohnt, eine kompromisslose Haltung einzunehmen.
Natur, Familie, Freunde – und Blaufränkisch.

(Website Wachter Wiesler)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jottkah1887 am 28.08.2023 um 13:37 Uhr bearbeitet
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