| Geburtsdatum | 20.02.1970 |
|---|---|
| Alter | 56 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Markus Kauczinski [ehemaliger Trainer]
10.12.2019 - 10:07 Uhr
25.06.2020 - 15:35 Uhr
05.08.2020 - 22:20 Uhr
Quelle: www.dynamo-dresden.de
Der neue Trainerstab der SGD
Auf dieses Team zählt Cheftrainer Kauczinski
Am Dienstag, dem 04.08., sind die Drittliga-Profis der SGD in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie in die Sommervorbereitung eingestiegen. Cheftrainer Markus Kauczinski zählt bei der Leitung der Übungseinheiten auf die Unterstützung seines Trainerstabes, in dem mit David Yelldell und Ferydoon Zandi zwei neue Gesichter über den Platz huschten. Wir stellen euch die insgesamt sechsköpfige Crew von Kauczinski vor.
14.08.2020 - 23:36 Uhr
Quelle: bnn.de
Ralf Becker und Markus Kauczinski
Alte KSC-Connection baut Corona-Opfer Dresden auf
21.10.2020 - 12:32 Uhr
Ich packe es mal hierein, weil es in erster Linie um unseren derzeitigen Trainer geht.
Meiner Meinung nach sind unsere mehr als dürftigen Punktspielauftritte in erster Linie Markus Kauczinski zuzurechnen. Mit Ausnahme des Spiels gegen den HSV und mit Abstrichen in Kaiserslautern haben wir gegen triefstehende Mannschaften gespielt und wenig bis keine Antworten auf deren Taktik finden können.
Im Spiel gegen den HSV waren wir in der Rolle des Underdogs und hatten Platz, um schnell umzuschalten und teilweise spielerische Akzente setzen zu können. Doch auch in diesem Spiel waren Abstimmungsprobleme in der Rückwärtsbewegung und im Zusammenspiel zwischen Abwehr und Mittelfeld erkennbar. Zudem ging der HSV arg fahrlässig mit seinen teilweise hundertprozentigen Torchancen um (während wir wiederum sehr effizient waren), sodass das Endergebnis über so manche Unzulänglichkeit (zu diesem Zeitpunkt der Saison aber verständlich) hinwegtäuscht.
In Kaiserslautern hat die Mannschaft kämpferisch überzeugt, aber schon im Spiel 11 gegen 11 taktisch und spielerisch nicht überzeugen können. Dies setzte sich gegen Mannheim fort, wo wir meines Erachtens mit dem Unentschieden mehr als gut bedient waren. Gegen Bayern II und Zwickau hat es erhebliche Defizite in der Einstellung und taktischem Konzept gegeben. In Lübeck stimmte die Einstellung, aber spielerisch war es mehr als dürftig und es wurde zum wiederholten Male offenkundig, dass der Mannschaft die Mittel oder der Spielplan fehlen, um defensiv ausgerichteten Mannschaften erfolgreich zu begegnen. Das Magdeburg-Spiel war okay, wobei uns der Gegner nicht wirklich gefährlich wurde. Überzeugend war dieser Auftritt aber auch nicht.
Unserem Spiel mangelt es vorallem an Tempo und Zielstrebigkeit im Positions- und Angriffsspiel. Gründe hierfür sind meines Erachtens die zu großen Abstände zwischen allen Mannschaftsteilen, fehlende (wenig einstudierte) Laufwege, mangelnde Laufbereitschaft sowie Abstimmungsprobleme im Zusammenspiel zwischen den Außenbahnspielern und der selten besetzten Strafraummitte. Egal ob Daferner oder Hosiner, unsere Mittelstürmer sind die ärmsten Säue auf dem Platz. Weihrauch und Diawusie verzetteln sich zunehmend im Dribbling oder Zweikampf, treffen falsche Entscheidungen und lassen oben angesprochene Zielstrebigkeit vermissen. Vlachodimos ist seit Wochen entweder nicht zu sehen (weil auf der Bank sitzend) oder taucht völlig ab. Stefaniak und Königsdörffer zeigen positive Ansätze, aber mehr auch nicht. Stefaniak braucht noch Matchpraxis, um seine Form zu finden und Kraft für 90 Minuten zu tanken. Königsdörffer benötigt ebenso noch ein paar Spiele, um sich mit seiner neuen Position anzufreunden. Ich hoffe beider Schnelligkeit kommt uns in naher Zukunft zugute. Defizite haben all die Genannten im Flankenspiel. Daran und an den stark ausbaufähigen Standards sollte unbedingt gefeilt werden. Mit Mai, Knipping und Daferner haben wir drei Leuchttürme, die bisher aber kaum zur Geltung kamen. Mit jedem Spiel wurden unsere Standards miserabler!
Und diese Entwicklung lässt mich an der Trainingsqualität zweifeln. Ich hatte es schon vor Tagen geschrieben: So wie ich trainiere, so spiele ich!!! Augenzeugenberichte lassen mich daran zweifeln, dass Tempo, Spielzüge, Pressingverhalten und Standards in eben jenem Maße trainiert werden, um den auch in Zukunft zumeist defensiv ausgerichteten Gegnern erfolgreich gegenübertreten zu können. Das ist der Haupt-Job eines Trainers bzw. sollte es sein. Stattdessen wird seit Jahren (!) über die wunderbare Stimmung in der Mannschaft fabuliert. Das tolle Miteinander bringt uns seit einigen Jahren aber viel zu wenig Punkte bzw. überzeugende Auftritte unserer Goldfüsse ein. Ich habe mit dem (bedauerlichen) Abschied von Ralf Minge die Hoffnung verbunden, dass es für's Erste vorbei ist mit der Wohlfühloase Dynamo Dresden. Momentan scheint dies weiterhin ein frommer Wunsch zu sein.
Markus Kauczinski ist, was ich aus der Ferne beobachten kann, ein angenehmer und eloquenter Zeitgenosse. Jedoch habe ich keine Hoffnung, dass uns seine Idee vom Fussball erfolgreich durch die Saison kommen lässt. Mit erfolgreich meine ich eine Endplatzierung zwischen Rang 1 bis 3. Zu behäbig und einfallslos präsentiert sich seine Truppe seit Wochen und Monaten. Denn auch in Liga 2 waren die Auftritte selten ansehnlich. Damals konnte man es aber noch mit der tiefen Verunsicherung und den vielen neuen Spielern in der zweiten Saisonhälfte sowie der Corona-Farce entschuldigen.
Warum soll ein Fussball, so wie er in Kiel oder Mannheim praktiziert wird, nicht auch in Dresden möglich sein. Frühes Anlaufen, den Gegner unter Druck setzen, Fehler erzeugen und bestenfalls ausnutzen. Dies bedeutet aber ein aktives Agieren aller Mannschaftsteile. Kann gelingen, wenn man mit dieser Spielidee schwanger geht und sie bis zum Erbrechen einstudieren lässt. Deshalb habe ich ZIEGNER ins Spiel gebracht, denn Leidenschaft, aktives Spiel gegen den Ball und schnelles Umschaltspiel waren Markenzeichen der anderhalbjährigen Erfolgsgeschichte in Halle, bevor mannschaftsinterne Konflikte und falsches Anspruchsdenken eine Negativspirale auslösten. Schlechter als unter Kauczinski kann es auch nicht werden. Im Gegensatz zu WALTER (Vorschlag von @Champi1982) halte ich Ziegner auch für bezahlbar, was in Corona-Zeiten nicht außer Acht gelassen werden sollte. Aber vielleicht kann ihn Becker ein zweites Mal überzeugen. Unkomplizierte Zeitgenossen sind beide nicht
Sport frei
Meiner Meinung nach sind unsere mehr als dürftigen Punktspielauftritte in erster Linie Markus Kauczinski zuzurechnen. Mit Ausnahme des Spiels gegen den HSV und mit Abstrichen in Kaiserslautern haben wir gegen triefstehende Mannschaften gespielt und wenig bis keine Antworten auf deren Taktik finden können.
Im Spiel gegen den HSV waren wir in der Rolle des Underdogs und hatten Platz, um schnell umzuschalten und teilweise spielerische Akzente setzen zu können. Doch auch in diesem Spiel waren Abstimmungsprobleme in der Rückwärtsbewegung und im Zusammenspiel zwischen Abwehr und Mittelfeld erkennbar. Zudem ging der HSV arg fahrlässig mit seinen teilweise hundertprozentigen Torchancen um (während wir wiederum sehr effizient waren), sodass das Endergebnis über so manche Unzulänglichkeit (zu diesem Zeitpunkt der Saison aber verständlich) hinwegtäuscht.
In Kaiserslautern hat die Mannschaft kämpferisch überzeugt, aber schon im Spiel 11 gegen 11 taktisch und spielerisch nicht überzeugen können. Dies setzte sich gegen Mannheim fort, wo wir meines Erachtens mit dem Unentschieden mehr als gut bedient waren. Gegen Bayern II und Zwickau hat es erhebliche Defizite in der Einstellung und taktischem Konzept gegeben. In Lübeck stimmte die Einstellung, aber spielerisch war es mehr als dürftig und es wurde zum wiederholten Male offenkundig, dass der Mannschaft die Mittel oder der Spielplan fehlen, um defensiv ausgerichteten Mannschaften erfolgreich zu begegnen. Das Magdeburg-Spiel war okay, wobei uns der Gegner nicht wirklich gefährlich wurde. Überzeugend war dieser Auftritt aber auch nicht.
Unserem Spiel mangelt es vorallem an Tempo und Zielstrebigkeit im Positions- und Angriffsspiel. Gründe hierfür sind meines Erachtens die zu großen Abstände zwischen allen Mannschaftsteilen, fehlende (wenig einstudierte) Laufwege, mangelnde Laufbereitschaft sowie Abstimmungsprobleme im Zusammenspiel zwischen den Außenbahnspielern und der selten besetzten Strafraummitte. Egal ob Daferner oder Hosiner, unsere Mittelstürmer sind die ärmsten Säue auf dem Platz. Weihrauch und Diawusie verzetteln sich zunehmend im Dribbling oder Zweikampf, treffen falsche Entscheidungen und lassen oben angesprochene Zielstrebigkeit vermissen. Vlachodimos ist seit Wochen entweder nicht zu sehen (weil auf der Bank sitzend) oder taucht völlig ab. Stefaniak und Königsdörffer zeigen positive Ansätze, aber mehr auch nicht. Stefaniak braucht noch Matchpraxis, um seine Form zu finden und Kraft für 90 Minuten zu tanken. Königsdörffer benötigt ebenso noch ein paar Spiele, um sich mit seiner neuen Position anzufreunden. Ich hoffe beider Schnelligkeit kommt uns in naher Zukunft zugute. Defizite haben all die Genannten im Flankenspiel. Daran und an den stark ausbaufähigen Standards sollte unbedingt gefeilt werden. Mit Mai, Knipping und Daferner haben wir drei Leuchttürme, die bisher aber kaum zur Geltung kamen. Mit jedem Spiel wurden unsere Standards miserabler!
Und diese Entwicklung lässt mich an der Trainingsqualität zweifeln. Ich hatte es schon vor Tagen geschrieben: So wie ich trainiere, so spiele ich!!! Augenzeugenberichte lassen mich daran zweifeln, dass Tempo, Spielzüge, Pressingverhalten und Standards in eben jenem Maße trainiert werden, um den auch in Zukunft zumeist defensiv ausgerichteten Gegnern erfolgreich gegenübertreten zu können. Das ist der Haupt-Job eines Trainers bzw. sollte es sein. Stattdessen wird seit Jahren (!) über die wunderbare Stimmung in der Mannschaft fabuliert. Das tolle Miteinander bringt uns seit einigen Jahren aber viel zu wenig Punkte bzw. überzeugende Auftritte unserer Goldfüsse ein. Ich habe mit dem (bedauerlichen) Abschied von Ralf Minge die Hoffnung verbunden, dass es für's Erste vorbei ist mit der Wohlfühloase Dynamo Dresden. Momentan scheint dies weiterhin ein frommer Wunsch zu sein.
Markus Kauczinski ist, was ich aus der Ferne beobachten kann, ein angenehmer und eloquenter Zeitgenosse. Jedoch habe ich keine Hoffnung, dass uns seine Idee vom Fussball erfolgreich durch die Saison kommen lässt. Mit erfolgreich meine ich eine Endplatzierung zwischen Rang 1 bis 3. Zu behäbig und einfallslos präsentiert sich seine Truppe seit Wochen und Monaten. Denn auch in Liga 2 waren die Auftritte selten ansehnlich. Damals konnte man es aber noch mit der tiefen Verunsicherung und den vielen neuen Spielern in der zweiten Saisonhälfte sowie der Corona-Farce entschuldigen.
Warum soll ein Fussball, so wie er in Kiel oder Mannheim praktiziert wird, nicht auch in Dresden möglich sein. Frühes Anlaufen, den Gegner unter Druck setzen, Fehler erzeugen und bestenfalls ausnutzen. Dies bedeutet aber ein aktives Agieren aller Mannschaftsteile. Kann gelingen, wenn man mit dieser Spielidee schwanger geht und sie bis zum Erbrechen einstudieren lässt. Deshalb habe ich ZIEGNER ins Spiel gebracht, denn Leidenschaft, aktives Spiel gegen den Ball und schnelles Umschaltspiel waren Markenzeichen der anderhalbjährigen Erfolgsgeschichte in Halle, bevor mannschaftsinterne Konflikte und falsches Anspruchsdenken eine Negativspirale auslösten. Schlechter als unter Kauczinski kann es auch nicht werden. Im Gegensatz zu WALTER (Vorschlag von @Champi1982) halte ich Ziegner auch für bezahlbar, was in Corona-Zeiten nicht außer Acht gelassen werden sollte. Aber vielleicht kann ihn Becker ein zweites Mal überzeugen. Unkomplizierte Zeitgenossen sind beide nicht
Sport frei
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Proselyt am 21.10.2020 um 12:39 Uhr bearbeitet
21.10.2020 - 13:28 Uhr
Natürlich: ein neuer Trainer, der weder die Mannschaft mitzusammengestellt hat, noch die Spieler kennt, noch mit Ihnen im trainingslager war oder nur einen Tag trainiert hat, wird jetzt alles besser machen und unsere Probleme lösen und die vorhandenen Spieler werden urplötzlich ihr Potential abrufen und alles wird gut.
Wer das glaubt ist naiv, denn was wir brauchen ist Konstanz und Durchhaltevermögen.
Wenn man sich die Historie etwas näher anschaut, dümpeln wir wie in der aktuellen Verfassung schon seit dem Absägen von UN vor uns hin. Seit dem haben sich verschiedene Trainer probiert, der Kader wurde nach dem Abstieg nahezu komplett ausgetauscht-was blieb sind aber unsere Probleme:
- kaum einer der Spieler ruft konstant und sein vorhandenes Potential und seine Leistungen ab, die Spieler unterliegen massiven Leistungsschwankungen
- wir haben massive Probleme in der Offensive und Chancenverwertung
- wir haben massive Probleme mit Mannschaften, die tief stehen und auf Konterfussball ausgerichtet sind
- wir habenn massive Probleme im aggrssiven zweikampfverhalten und beim frühzeitigen Pressing des Gegners
Die individuellen Fehler/Aussetzer, die in der Vergangenheit zum Verlust mehrerer Partien geführt haben, lasse ich jetzt mal weg, denn die gehören zum Sport dazu.
Man kann zu MK stehen wie man will, aber realistisch betrachtet, ist er nur ein Rädchen im Dynamo-Getriebe und irgenwo anders steckt da schon seit geraumer Zeit mehr als nur ein Sandkorn.
Wer das glaubt ist naiv, denn was wir brauchen ist Konstanz und Durchhaltevermögen. Wenn man sich die Historie etwas näher anschaut, dümpeln wir wie in der aktuellen Verfassung schon seit dem Absägen von UN vor uns hin. Seit dem haben sich verschiedene Trainer probiert, der Kader wurde nach dem Abstieg nahezu komplett ausgetauscht-was blieb sind aber unsere Probleme:
- kaum einer der Spieler ruft konstant und sein vorhandenes Potential und seine Leistungen ab, die Spieler unterliegen massiven Leistungsschwankungen
- wir haben massive Probleme in der Offensive und Chancenverwertung
- wir haben massive Probleme mit Mannschaften, die tief stehen und auf Konterfussball ausgerichtet sind
- wir habenn massive Probleme im aggrssiven zweikampfverhalten und beim frühzeitigen Pressing des Gegners
Die individuellen Fehler/Aussetzer, die in der Vergangenheit zum Verlust mehrerer Partien geführt haben, lasse ich jetzt mal weg, denn die gehören zum Sport dazu.
Man kann zu MK stehen wie man will, aber realistisch betrachtet, ist er nur ein Rädchen im Dynamo-Getriebe und irgenwo anders steckt da schon seit geraumer Zeit mehr als nur ein Sandkorn.
21.10.2020 - 13:42 Uhr
Zitat von Miss-Dynamo-3
Natürlich: ein neuer Trainer, der weder die Mannschaft mitzusammengestellt hat, noch die Spieler kennt, noch mit Ihnen im trainingslager war oder nur einen Tag trainiert hat, wird jetzt alles besser machen und unsere Probleme lösen und die vorhandenen Spieler werden urplötzlich ihr Potential abrufen und alles wird gut.
Wer das glaubt ist naiv, denn was wir brauchen ist Konstanz und Durchhaltevermögen.
Wenn man sich die Historie etwas näher anschaut, dümpeln wir wie in der aktuellen Verfassung schon seit dem Absägen von UN vor uns hin. Seit dem haben sich verschiedene Trainer probiert, der Kader wurde nach dem Abstieg nahezu komplett ausgetauscht-was blieb sind aber unsere Probleme:
- kaum einer der Spieler ruft konstant und sein vorhandenes Potential und seine Leistungen ab, die Spieler unterliegen massiven Leistungsschwankungen
- wir haben massive Probleme in der Offensive und Chancenverwertung
- wir haben massive Probleme mit Mannschaften, die tief stehen und auf Konterfussball ausgerichtet sind
- wir habenn massive Probleme im aggrssiven zweikampfverhalten und beim frühzeitigen Pressing des Gegners
Die individuellen Fehler/Aussetzer, die in der Vergangenheit zum Verlust mehrerer Partien geführt haben, lasse ich jetzt mal weg, denn die gehören zum Sport dazu.
Man kann zu MK stehen wie man will, aber realistisch betrachtet, ist er nur ein Rädchen im Dynamo-Getriebe und irgenwo anders steckt da schon seit geraumer Zeit mehr als nur ein Sandkorn.
Natürlich: ein neuer Trainer, der weder die Mannschaft mitzusammengestellt hat, noch die Spieler kennt, noch mit Ihnen im trainingslager war oder nur einen Tag trainiert hat, wird jetzt alles besser machen und unsere Probleme lösen und die vorhandenen Spieler werden urplötzlich ihr Potential abrufen und alles wird gut.
Wer das glaubt ist naiv, denn was wir brauchen ist Konstanz und Durchhaltevermögen. Wenn man sich die Historie etwas näher anschaut, dümpeln wir wie in der aktuellen Verfassung schon seit dem Absägen von UN vor uns hin. Seit dem haben sich verschiedene Trainer probiert, der Kader wurde nach dem Abstieg nahezu komplett ausgetauscht-was blieb sind aber unsere Probleme:
- kaum einer der Spieler ruft konstant und sein vorhandenes Potential und seine Leistungen ab, die Spieler unterliegen massiven Leistungsschwankungen
- wir haben massive Probleme in der Offensive und Chancenverwertung
- wir haben massive Probleme mit Mannschaften, die tief stehen und auf Konterfussball ausgerichtet sind
- wir habenn massive Probleme im aggrssiven zweikampfverhalten und beim frühzeitigen Pressing des Gegners
Die individuellen Fehler/Aussetzer, die in der Vergangenheit zum Verlust mehrerer Partien geführt haben, lasse ich jetzt mal weg, denn die gehören zum Sport dazu.
Man kann zu MK stehen wie man will, aber realistisch betrachtet, ist er nur ein Rädchen im Dynamo-Getriebe und irgenwo anders steckt da schon seit geraumer Zeit mehr als nur ein Sandkorn.
Das ist aber leider alles nichtssagend, was du schreibst bzw. zeigt es keine Lösungen auf. Dieses berühmte Sandkorn dürfte aber keinesfalls Einfluss auf die tägliche Trainingsarbeit haben. Das ist der Job von Kauze. Egal ob es in der Leitung knirscht oder nicht, es hat die Spieler und den Trainer nicht zu interessieren. Konnten wir in der Rückrunde mehr oder weniger alles auf unsere Quarantäne schieben, war der Kader fertig zusammengestellt vor Trainingsbeginn. Man hatte also genügend Zeit Sachen einzustudieren. Zudem wusste Kauze genau, wie in dieser Liga gespielt wird. Aber wenn ich dieses einfallslose Gebolze gegen tiefstehende Mannschaften sehe, dann frage ich mich, was die seit 8 Wochen machen. Ich war gegen Magdeburg im Stadion und habe noch nie eine solch technisch und taktisch beschränkte Dynamo-Mannschaft gesehen.
21.10.2020 - 13:50 Uhr
Miss-Dynamo-3: "Natürlich: ein neuer Trainer, der weder die Mannschaft mitzusammengestellt hat, noch die Spieler kennt, noch mit Ihnen im trainingslager war oder nur einen Tag trainiert hat, wird jetzt alles besser machen und unsere Probleme lösen und die vorhandenen Spieler werden urplötzlich ihr Potential abrufen und alles wird gut.
Wer das glaubt ist naiv, denn was wir brauchen ist Konstanz und Durchhaltevermögen."
@ Miss-Dynamo-3: Das ein neuer Besen gut kehrt, ist schon das ein oder andere Mal vorgekommen. Ich halte es eher für naiv, wenn man daran glaubt, dass sich an der Einfallslosigkeit und am Erfolg des Spiels unter Kauczinski etwas ändern wird. Weder morgen, noch übermorgen. Bei einem Trainer, der einen aktiveren Fussball trainieren und spielen lässt, sehe ich da größere Erfolgschancen. Kauczinski war im Herbst 2019 eine gute Wahl. Für die Anforderungen und Gegebenheiten der 3. Liga sowie den Ansprüchen, die man als Verein Dynamo Dresden (mit dem Budget und infrastrukturellen Möglichkeiten) haben sollte, sehe ich auf dem Trainerposten Änderungsbedarf. Denn seit dem Trainingsstart sind fast vier Monate vergangen und statt einer Weiter- sehe ich eine Abwärtsentwicklung. Wie oben skizziert in quasi allen Bereichen dieser Sportart. Und dafür trägt die sportliche Führung die Verantwortung, in erster Linie Kauczinski und Co.
Wer das glaubt ist naiv, denn was wir brauchen ist Konstanz und Durchhaltevermögen." @ Miss-Dynamo-3: Das ein neuer Besen gut kehrt, ist schon das ein oder andere Mal vorgekommen. Ich halte es eher für naiv, wenn man daran glaubt, dass sich an der Einfallslosigkeit und am Erfolg des Spiels unter Kauczinski etwas ändern wird. Weder morgen, noch übermorgen. Bei einem Trainer, der einen aktiveren Fussball trainieren und spielen lässt, sehe ich da größere Erfolgschancen. Kauczinski war im Herbst 2019 eine gute Wahl. Für die Anforderungen und Gegebenheiten der 3. Liga sowie den Ansprüchen, die man als Verein Dynamo Dresden (mit dem Budget und infrastrukturellen Möglichkeiten) haben sollte, sehe ich auf dem Trainerposten Änderungsbedarf. Denn seit dem Trainingsstart sind fast vier Monate vergangen und statt einer Weiter- sehe ich eine Abwärtsentwicklung. Wie oben skizziert in quasi allen Bereichen dieser Sportart. Und dafür trägt die sportliche Führung die Verantwortung, in erster Linie Kauczinski und Co.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Proselyt am 21.10.2020 um 13:53 Uhr bearbeitet
21.10.2020 - 13:52 Uhr
Es tut mir leid, wenn mein Beitrag Deinen Anspruch an das Niveau eines inhaltich vielsagenden Beitrags nicht erreicht, aber ich habe auch nicht behauptet, dass ich Lösungen habe, da ich weder einen Trainerschein habe, noch nah an der Mannschaft und dem Trainingsbetrieb dran bin.
Ziel meines Beitrages war es vielmehr darauf aufmerksam zu machen, dass die GLEICHEN Probleme nicht erst seit MK, sondern viel länger bestehen. Und auch dass von Dir gerügte "einfallslose Gebolze" tritt nicht erst seit MK und dem Spiel gegen Magdeburg auf. Ich glaube einfach nicht daran, dass ein neuer Trainer in der jetzigen Situation Wunder vollbringen wird.
Ziel meines Beitrages war es vielmehr darauf aufmerksam zu machen, dass die GLEICHEN Probleme nicht erst seit MK, sondern viel länger bestehen. Und auch dass von Dir gerügte "einfallslose Gebolze" tritt nicht erst seit MK und dem Spiel gegen Magdeburg auf. Ich glaube einfach nicht daran, dass ein neuer Trainer in der jetzigen Situation Wunder vollbringen wird.
21.10.2020 - 14:32 Uhr
Am Ende haben beide Seiten Recht:
Es ist festzuhalten, dass die auftretenden Probleme, welche aktuell vorliegen, tatsächlich alle schon mal da gewesen sind.
- Leistungsabfall bei Leistungsträgern
- stagnierende Talente
- Taktische Unzulänglichkeiten
- Zwei Gesichter innerhalb eines Spiels
- Gegen tiefstehende Gegner absolut keine Lösung
- usw.usf.
Selbstredend ist die Frage legitim, wie es Kauczinski lösen soll, wenn er es schon letzte Saison teilweise nicht lösen konnte. ABER: Die Gegenfrage welcher Trainer es denn bringen soll, wenn es die letzten vier Trainer ebenfalls nicht bringen konnten, ist genauso legitim.
Wir haben nun an allen Ecken und Enden Personalentscheidungen getroffen, dass man sich durchaus fragen sollte wie es nach Kaderumbruch, neuen Sportdirektor, neuem Trainingsgelände und den mittlerweile vierten Trainer keinen Erfolg geben kann?
Auch der Druck durch die Fans entfällt fast vollständig, da das einzige Spiel mit vielen Zuschauern im Stadion tatsächlich das DFB Pokalspiel gegen den HSV war.
Vielleicht ist es aber auch gar nicht möglich, die Probleme von mehreren Jahren auf einen gemeinsamen Nenner herunter zurechnen. Vielleicht sind es auch immer wieder vollkommen eigenständige Probleme die Auftreten. Natürlich kann man es auch einfach halten und mal mit dem Besen durch den ER, AR und JR, sowie durch das Präsidium gehen. Es würde wohl aber genauso erfolgreich sein, wie die letzten Trainerwechsel.
Daher wäre ich im Moment, auch in Anbetracht der gerade erst begonnenen Saison, dafür, dass man Kauczinski noch den November gibt. Das sind sieben Spiele gegen Vereine die nicht nur hinten drin stehen, sondern aktiv mitmachen am Spielgeschehen. U.a. Ingolstadt, Saarbrücken, Rostock, 1860, Duisburg.
Wenn man das macht, hat man am Ende 13 Spiele auf dem Buckel. Das ist tatsächlich dann auch aussagekräftiger, als nach den ersten sechs Spieltagen.
Und sollte es tatsächlich soweit kommen:
Ich wäre ebenfalls dafür um Ziegner einen Bogen zu machen. Authentisch ist er auf jeden Fall, aber wer denkt, dass Fiél ein Dickkopf war, wird von Ziegner mehr als nur überrascht werden.
Tim Walter wäre eine Überlegung wert, allerdings wohl nur ähnlich zu überzeugen wie Neuhaus damals.
Was ganz interessant wäre... Ralf Beckers ehemaliger Trainer beim HSV: Christian Titz.
Spoileralarm: Eher unwahrscheinlich.
Nichtsdestotrotz bleibt festzuhalten, dass der Markt an dieser Stelle auch nach dem Abstieg in meinen Augen nichts Gutes abwirft.
Denn über eines sollten sich beides Seiten (also Pro und Contra Trainerentlassung) einig sein:
Es bringt nichts Kauczinski zu entlassen, wenn wir am Ende als Trainer Wollitz, Frontzeck, Dutt, oder Keller vorstellen.
Es ist festzuhalten, dass die auftretenden Probleme, welche aktuell vorliegen, tatsächlich alle schon mal da gewesen sind.
- Leistungsabfall bei Leistungsträgern
- stagnierende Talente
- Taktische Unzulänglichkeiten
- Zwei Gesichter innerhalb eines Spiels
- Gegen tiefstehende Gegner absolut keine Lösung
- usw.usf.
Selbstredend ist die Frage legitim, wie es Kauczinski lösen soll, wenn er es schon letzte Saison teilweise nicht lösen konnte. ABER: Die Gegenfrage welcher Trainer es denn bringen soll, wenn es die letzten vier Trainer ebenfalls nicht bringen konnten, ist genauso legitim.
Wir haben nun an allen Ecken und Enden Personalentscheidungen getroffen, dass man sich durchaus fragen sollte wie es nach Kaderumbruch, neuen Sportdirektor, neuem Trainingsgelände und den mittlerweile vierten Trainer keinen Erfolg geben kann?
Auch der Druck durch die Fans entfällt fast vollständig, da das einzige Spiel mit vielen Zuschauern im Stadion tatsächlich das DFB Pokalspiel gegen den HSV war.
Vielleicht ist es aber auch gar nicht möglich, die Probleme von mehreren Jahren auf einen gemeinsamen Nenner herunter zurechnen. Vielleicht sind es auch immer wieder vollkommen eigenständige Probleme die Auftreten. Natürlich kann man es auch einfach halten und mal mit dem Besen durch den ER, AR und JR, sowie durch das Präsidium gehen. Es würde wohl aber genauso erfolgreich sein, wie die letzten Trainerwechsel.
Daher wäre ich im Moment, auch in Anbetracht der gerade erst begonnenen Saison, dafür, dass man Kauczinski noch den November gibt. Das sind sieben Spiele gegen Vereine die nicht nur hinten drin stehen, sondern aktiv mitmachen am Spielgeschehen. U.a. Ingolstadt, Saarbrücken, Rostock, 1860, Duisburg.
Wenn man das macht, hat man am Ende 13 Spiele auf dem Buckel. Das ist tatsächlich dann auch aussagekräftiger, als nach den ersten sechs Spieltagen.
Und sollte es tatsächlich soweit kommen:
Ich wäre ebenfalls dafür um Ziegner einen Bogen zu machen. Authentisch ist er auf jeden Fall, aber wer denkt, dass Fiél ein Dickkopf war, wird von Ziegner mehr als nur überrascht werden.
Tim Walter wäre eine Überlegung wert, allerdings wohl nur ähnlich zu überzeugen wie Neuhaus damals.
Was ganz interessant wäre... Ralf Beckers ehemaliger Trainer beim HSV: Christian Titz.
Spoileralarm: Eher unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz bleibt festzuhalten, dass der Markt an dieser Stelle auch nach dem Abstieg in meinen Augen nichts Gutes abwirft.
Denn über eines sollten sich beides Seiten (also Pro und Contra Trainerentlassung) einig sein:
Es bringt nichts Kauczinski zu entlassen, wenn wir am Ende als Trainer Wollitz, Frontzeck, Dutt, oder Keller vorstellen.
21.10.2020 - 15:06 Uhr
Wir tauschen fast den kompletten Kader, den Trainer, den Co-Trainer, den Torwarttrainer und den Sportdirektor. Trotzdem bleiben die Probleme auch bei völlig neuem Personal bestehen. Da wäre ich ehrlich auf eine Erklärung gespannt. Ich hatte echt die Hoffnung, mit dem neuen Kader und der neuen sportlichen Leitung kommt eine entsprechende Entwicklung. Bisher ist davon nichts zu merken. Das HSV-Spiel war eine löbliche Ausnahme. Selbst die glücklichen Siege haben weder Selbstbewusstsein noch Spielkultur angehoben. Wie schon von Vorschreibern angeführt, sollten wir nicht gleich in Panik verfallen und den November abwarten. So viel Geduld wie bei Fiel wird keiner haben. Bin echt gespannt, wohin die Reise geht.
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