| Geburtsdatum | 20.02.1970 |
|---|---|
| Alter | 56 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Markus Kauczinski [ehemaliger Trainer]
10.12.2019 - 10:07 Uhr
07.02.2021 - 10:51 Uhr
Guten Morgen in die Runde.
Der Vertrag unseres Trainers läuft zum Ende der Saison aus und im Hintergrund laufen Gespräche, wie ich aus zuverlässiger Quelle
erfahren habe. Aus diesem Grund möchte ich meine Gedanken zu dieser Thematik gerne mit euch teilen.
Zugegeben, bei der Personalie Markus Kauczinski bin ich echt zwiegespalten. Der Mensch Kauczinski ist mir sehr sympatisch. Seine Art passt sehr gut ins stets emotionale Dynamo-Umfeld. Er identifiziert sich total mit dem Verein, zeigt stets klare Kante, ist authentisch, humorvoll, eloquent, geradeheraus. Kann man auf Pressekonferenzen und in Statements während der Busfahrten (Pyroempfänge) und vor oder nach Spielen genießen! Zudem scheint er in der Mannschaft und Staff sehr gut anzukommen und ein loyaler Anführer zu sein. Soweit zum Menschen.
Bezüglich seiner Funktion als Trainer bin ich aber eher skeptisch. Nach fast 16 Monaten - Corona hin oder her - erscheint mir seine Spielidee einfach zu wenig erfolgversprechend (trotz Platz 1). Gerade in der Offensive fehlt es mir an einem Plan, der Hand und Fuss hat (Laufwege, Pressingverhalten, Spiel ohne Ball). Unser Spiel lebt nach wie vor von individuellen Entscheidungen unserer Offensivkräfte, oft laufen die Spieler meines Erachtens vogelwild in der Gegend herum. Von einem gemeinsamen, strukturierten Pressingverhalten ganz zu schweigen. Zudem ist das aktuell favorisierte Spielsystem zwar punktetechnisch erfolgreich, aber es beraubt gerade in der Offensive viele Spieler ihrer Hauptposition und ihrer Stärken. Ich bin der Meinung, entweder holst du Spieler zu einem von dir favorisierten Spielsystem oder du richtest dein Spielsystem an dem vorhandenen Spielerkader aus. Trotz der guten Entwicklung von Meier und guten Einstellung Königsdörffers in Bezug auf seine veränderte Rolle sehe ich das 3-5-2 auf sehr wackligen Beinen stehen. Mit Kreuzer wurde da vernünftigerweise und sinnvoll nachjustiert, aber dennoch sind wir über außen defensiv sehr anfällig, sobald die Jungs auf der Außenbahn keine gute Balance zwischen defensive und Offensive finden. Umgekehrt ist das auch offensiv der Fall, wenn die Lücken nach vorne zu groß werden und unsere Stürmer über außen keine Unterstützung erfahren. Zudem ist es auch im 3-5-2 noch immer nicht gelungen, die Abstände zwischen den einzelnen Reihen über längere Phasen des Spiels eng zu halten, was uns der Möglichkeit beraubt, die Spielkontrolle zu haben und sowohl defensiv wie offensiv schnell umschalten zu können.
Ich gebe @Champi1982 Recht, dass meine Erwartungen an das Spiel unserer Mannschaft an sich (sehr) hoch sind. Der enge Spielplan, die Verletzungen, Sperren und momentan auch das Wetter erschweren zudem die Arbeit des Trainerstabs und die stetige Optimierung individueller wie taktischer Fähigkeiten/Fertigkeiten. Nichtsdestotrotz sehe ich das Spielermaterial von Dynamo und habe das Empfinden, dass von den Fähigkeiten der Spieler in den meisten Spielen zu wenig auf dem Rasen zu sehen ist (auch mit voller Kapelle!). Die Einstellung ist in jedem Spiel top, aber in der Mehrzahl der Spiele sind wir (siehe gestern wieder) eher glücklich, als verdient als Sieger vom Platz gegangen. Und irgendwann ist das Glück aufgebraucht.
Sorry für die mal wieder sehr ausführliche Einlassung. Ich hoffe, ihr merkt, dass mir unser Trainer schon sehr am Herzen liegt (für mich auf einer Stufe mit Held, Franke und Neuhaus, was die Trainer nach 1990 betrifft) und ich ihn ungern verlieren würde. Jedoch, und dieses Gefühl hatte ich schon mit dem Amtsantritt von Becker, liegen Trainer und Geschäftsführer Sport - was die taktische Ausrichtung/ Spielidee betrifft - nicht gänzlich auf einer Wellenlänge (meine ganz persönliche Wahrnehmung!). Ich bin bezüglich der Ausrichtung auf dem Platz eher bei Becker (wenn man seine Spielidee aus Kiel heranzieht, die vor allem von ihm in die Wege geleitet und den von ihm geholten Trainern umgesetzt wurde) und würde uns gerne spielbestimmender wie aktiver gegen den Ball agieren sehen. Dies ist jedoch nicht Kauczinskis Vorstellung, die auf sicherer Defensive und Umschaltspiel basiert (welches jedoch bis heute auch nicht wirklich konsequent, zielstrebig und erfolgreich umgesetzt wird).
Ich würde Stand heute mit Kauczinski um ein Jahr verlängern, aber auch mit der klaren Botschaft von Seiten Beckers, welchen Fussball er sehen möchte. Becker steht dafür in der Verantwortung. So wie von Minge begonnen, muss der sportliche Leiter die sportlichen Richtlinien vorgeben und die Ausrichtung des Vereins (egal ob Männer- oder Nachwuchsbereich) prägen. Sollten sich Becker und Kauczinski nicht auf eine gemeinsame Linie einigen können, dann sollte man sich von Kauczinski trennen.
Der Vertrag unseres Trainers läuft zum Ende der Saison aus und im Hintergrund laufen Gespräche, wie ich aus zuverlässiger Quelle
erfahren habe. Aus diesem Grund möchte ich meine Gedanken zu dieser Thematik gerne mit euch teilen. Zugegeben, bei der Personalie Markus Kauczinski bin ich echt zwiegespalten. Der Mensch Kauczinski ist mir sehr sympatisch. Seine Art passt sehr gut ins stets emotionale Dynamo-Umfeld. Er identifiziert sich total mit dem Verein, zeigt stets klare Kante, ist authentisch, humorvoll, eloquent, geradeheraus. Kann man auf Pressekonferenzen und in Statements während der Busfahrten (Pyroempfänge) und vor oder nach Spielen genießen! Zudem scheint er in der Mannschaft und Staff sehr gut anzukommen und ein loyaler Anführer zu sein. Soweit zum Menschen.
Bezüglich seiner Funktion als Trainer bin ich aber eher skeptisch. Nach fast 16 Monaten - Corona hin oder her - erscheint mir seine Spielidee einfach zu wenig erfolgversprechend (trotz Platz 1). Gerade in der Offensive fehlt es mir an einem Plan, der Hand und Fuss hat (Laufwege, Pressingverhalten, Spiel ohne Ball). Unser Spiel lebt nach wie vor von individuellen Entscheidungen unserer Offensivkräfte, oft laufen die Spieler meines Erachtens vogelwild in der Gegend herum. Von einem gemeinsamen, strukturierten Pressingverhalten ganz zu schweigen. Zudem ist das aktuell favorisierte Spielsystem zwar punktetechnisch erfolgreich, aber es beraubt gerade in der Offensive viele Spieler ihrer Hauptposition und ihrer Stärken. Ich bin der Meinung, entweder holst du Spieler zu einem von dir favorisierten Spielsystem oder du richtest dein Spielsystem an dem vorhandenen Spielerkader aus. Trotz der guten Entwicklung von Meier und guten Einstellung Königsdörffers in Bezug auf seine veränderte Rolle sehe ich das 3-5-2 auf sehr wackligen Beinen stehen. Mit Kreuzer wurde da vernünftigerweise und sinnvoll nachjustiert, aber dennoch sind wir über außen defensiv sehr anfällig, sobald die Jungs auf der Außenbahn keine gute Balance zwischen defensive und Offensive finden. Umgekehrt ist das auch offensiv der Fall, wenn die Lücken nach vorne zu groß werden und unsere Stürmer über außen keine Unterstützung erfahren. Zudem ist es auch im 3-5-2 noch immer nicht gelungen, die Abstände zwischen den einzelnen Reihen über längere Phasen des Spiels eng zu halten, was uns der Möglichkeit beraubt, die Spielkontrolle zu haben und sowohl defensiv wie offensiv schnell umschalten zu können.
Ich gebe @Champi1982 Recht, dass meine Erwartungen an das Spiel unserer Mannschaft an sich (sehr) hoch sind. Der enge Spielplan, die Verletzungen, Sperren und momentan auch das Wetter erschweren zudem die Arbeit des Trainerstabs und die stetige Optimierung individueller wie taktischer Fähigkeiten/Fertigkeiten. Nichtsdestotrotz sehe ich das Spielermaterial von Dynamo und habe das Empfinden, dass von den Fähigkeiten der Spieler in den meisten Spielen zu wenig auf dem Rasen zu sehen ist (auch mit voller Kapelle!). Die Einstellung ist in jedem Spiel top, aber in der Mehrzahl der Spiele sind wir (siehe gestern wieder) eher glücklich, als verdient als Sieger vom Platz gegangen. Und irgendwann ist das Glück aufgebraucht.
Sorry für die mal wieder sehr ausführliche Einlassung. Ich hoffe, ihr merkt, dass mir unser Trainer schon sehr am Herzen liegt (für mich auf einer Stufe mit Held, Franke und Neuhaus, was die Trainer nach 1990 betrifft) und ich ihn ungern verlieren würde. Jedoch, und dieses Gefühl hatte ich schon mit dem Amtsantritt von Becker, liegen Trainer und Geschäftsführer Sport - was die taktische Ausrichtung/ Spielidee betrifft - nicht gänzlich auf einer Wellenlänge (meine ganz persönliche Wahrnehmung!). Ich bin bezüglich der Ausrichtung auf dem Platz eher bei Becker (wenn man seine Spielidee aus Kiel heranzieht, die vor allem von ihm in die Wege geleitet und den von ihm geholten Trainern umgesetzt wurde) und würde uns gerne spielbestimmender wie aktiver gegen den Ball agieren sehen. Dies ist jedoch nicht Kauczinskis Vorstellung, die auf sicherer Defensive und Umschaltspiel basiert (welches jedoch bis heute auch nicht wirklich konsequent, zielstrebig und erfolgreich umgesetzt wird).
Ich würde Stand heute mit Kauczinski um ein Jahr verlängern, aber auch mit der klaren Botschaft von Seiten Beckers, welchen Fussball er sehen möchte. Becker steht dafür in der Verantwortung. So wie von Minge begonnen, muss der sportliche Leiter die sportlichen Richtlinien vorgeben und die Ausrichtung des Vereins (egal ob Männer- oder Nachwuchsbereich) prägen. Sollten sich Becker und Kauczinski nicht auf eine gemeinsame Linie einigen können, dann sollte man sich von Kauczinski trennen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Proselyt am 07.02.2021 um 11:11 Uhr bearbeitet
07.02.2021 - 11:46 Uhr
Ich persönlich bin auch ein Freund der unaufgeregten Art von Kaucze. Das es ab und zu mal hakt und klemmt, fällt mir natürlich auf. Dies aber auf den Trainer zu schieben, wenn man im Spiel öfters falsche Entscheidungen trifft, ist mir zu billig. Mich würde es freuen, wenn Kaucze langfristig bleibt, aber auch nicht wundern, wenn der Verein im Notfall, analog zu 2011, nochmal die "Notbremse" zieht. Dies wäre natürlich erheblich günstiger bei einem Trainer, der nur noch kurz gebunden ist.
07.02.2021 - 13:36 Uhr
Ich finde man sollte Kaucze machen lassen. Er war bis auf Ingolstadt überall erfolgreich mit seinem Fußball. Stand sogar mit dem KSC nach dem Aufstieg in die 2. Liga in der Relegation zur Bundesliga und wurde wieder 5. im darauffolgenden 2. Liga Jahr. Wir sollten nicht den Fehler wie Pauli machen und grundlos einen guten Trainer einfach so gehen lassen.
Der Erfolg gibt ihm am Ende doch recht, oder nicht?
Der Erfolg gibt ihm am Ende doch recht, oder nicht?
07.02.2021 - 13:50 Uhr
Da ich im obigen Text und in so einigen vorhergehenden Beiträgen festgehalten habe, was mir an Kauczinskis Coaching missfällt, hier noch einige Gründe, die (neben den persönlichen Eigenschaften) sportlich für ihn sprechen:
- er geht vorhandene/entstehende Probleme pragmatisch und lösungsorientiert an
- er ist krisenerprobt (unaufgeregt und verlässlich) und ein Teamplayer (wichtig für das dynamische Pulverfass)
- positive Ausstrahlung und guter Mix (zwischen kumpelhaft und autoritär) in der Menschenführung (soweit von außen beurteilbar)
- ist bei aller Kritik an den spielerischen Darbietungen erfolgreich
- wirkt auf mich nicht beratungsresistent und verfügt über genügend Erfahrung und fachliche Kompetenz (im Gegensatz zu mir), um einschätzen zu können, was Wie, Wann und in welchem Zeitraum mach- bzw. umsetzbar ist
Soweit noch dazu.
- er geht vorhandene/entstehende Probleme pragmatisch und lösungsorientiert an
- er ist krisenerprobt (unaufgeregt und verlässlich) und ein Teamplayer (wichtig für das dynamische Pulverfass)
- positive Ausstrahlung und guter Mix (zwischen kumpelhaft und autoritär) in der Menschenführung (soweit von außen beurteilbar)
- ist bei aller Kritik an den spielerischen Darbietungen erfolgreich
- wirkt auf mich nicht beratungsresistent und verfügt über genügend Erfahrung und fachliche Kompetenz (im Gegensatz zu mir), um einschätzen zu können, was Wie, Wann und in welchem Zeitraum mach- bzw. umsetzbar ist
Soweit noch dazu.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Proselyt am 07.02.2021 um 14:02 Uhr bearbeitet
07.02.2021 - 14:40 Uhr
Ich weiß nicht so recht, ich glaube Markus wäre sogar in der zweiten Liga mit seiner Taktik erfolgreicher. Aber wenn man sich für Lukas Kwasniok entschieden hat, dann muss man das akzeptieren. Dynamo will immer hoch hinaus, Markus passt mit seiner Philosophie da nicht so recht rein. Er ist ein ehrlicher guter Arbeiter, passt auch meiner Meinung nach gut in den Schacht. Dynamofans und die Verantwortlichen wollen immer ein Feuerwerk sehen, lieber mit wehenden Fahnen unter gehen, als sich Punkte hart zu erarbeiten.
Meiner Meinung nach wäre es aber schwer zu vermitteln, wenn man dem Trainer keinen neuen Vertrag bei Aufstieg geben würde. Das er nicht will, kann ich mir nicht vorstellen.
Meiner Meinung nach wäre es aber schwer zu vermitteln, wenn man dem Trainer keinen neuen Vertrag bei Aufstieg geben würde. Das er nicht will, kann ich mir nicht vorstellen.
07.02.2021 - 14:48 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Ich weiß nicht so recht, ich glaube Markus wäre sogar in der zweiten Liga mit seiner Taktik erfolgreicher. Aber wenn man sich für Lukas Kwasniok entschieden hat, dann muss man das akzeptieren. Dynamo will immer hoch hinaus, Markus passt mit seiner Philosophie da nicht so recht rein. Er ist ein ehrlicher guter Arbeiter, passt auch meiner Meinung nach gut in den Schacht. Dynamofans und die Verantwortlichen wollen immer ein Feuerwerk sehen, lieber mit wehenden Fahnen unter gehen, als sich Punkte hart zu erarbeiten.
Meiner Meinung nach wäre es aber schwer zu vermitteln, wenn man dem Trainer keinen neuen Vertrag bei Aufstieg geben würde. Das er nicht will, kann ich mir nicht vorstellen.
Ich weiß nicht so recht, ich glaube Markus wäre sogar in der zweiten Liga mit seiner Taktik erfolgreicher. Aber wenn man sich für Lukas Kwasniok entschieden hat, dann muss man das akzeptieren. Dynamo will immer hoch hinaus, Markus passt mit seiner Philosophie da nicht so recht rein. Er ist ein ehrlicher guter Arbeiter, passt auch meiner Meinung nach gut in den Schacht. Dynamofans und die Verantwortlichen wollen immer ein Feuerwerk sehen, lieber mit wehenden Fahnen unter gehen, als sich Punkte hart zu erarbeiten.
Meiner Meinung nach wäre es aber schwer zu vermitteln, wenn man dem Trainer keinen neuen Vertrag bei Aufstieg geben würde. Das er nicht will, kann ich mir nicht vorstellen.
Wie bitte kommst du auf Kwasniok? Wenn, dann sollte man sich auf dem Trainerposten verbessern und nicht verschlechtern! Von Experimenten a la Fiel sollten wir zukünftig verschont bleiben.
Nebenbei: Aus diesem Grund fällt es mir schwer, dich in sportlichen Belangen für voll zu nehmen. Da sind deine zumeist völlig unrealistischen Transferempfehlungen und nun am Beispiel von Kwasniok mal wieder eine völlig an den Haaren herbeigezogene Mutmaßung. Und wieso schließt es sich aus, dass man mit Kauczinskis Philosophie dynamische Träume ausleben kann? Dein vorletzter Satz toppt dann alles... und spricht für sich. Da fällt es schon schwer, sachlich zu bleiben!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Proselyt am 07.02.2021 um 15:17 Uhr bearbeitet
07.02.2021 - 14:55 Uhr
Lukas Kwasniok ist nun mal ein komplett anderer Typ, der Offensivfussball mag. Das muss man auch ersteinmal hinbekommmen mit der Mannschaft so zu spielen, wie Saarbrücken. Lukas Kwasniok ist auch sehr variabel bei Systemen und nicht stur. Er hat schon überzeugt mit einem "schlechteren" Team gut Fussball spielen zu lassen.
Ich würde mal gern wissen, welcher Trainer sonst ein Kandidat sein kann und der auch noch zu uns will.
Ich würde mal gern wissen, welcher Trainer sonst ein Kandidat sein kann und der auch noch zu uns will.
07.02.2021 - 15:08 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Lukas Kwasniok ist nun mal ein komplett anderer Typ, der Offensivfussball mag. Das muss man auch ersteinmal hinbekommmen mit der Mannschaft so zu spielen, wie Saarbrücken. Lukas Kwasniok ist auch sehr variabel bei Systemen und nicht stur. Er hat schon überzeugt mit einem "schlechteren" Team gut Fussball spielen zu lassen.
Ich würde mal gern wissen, welcher Trainer sonst ein Kandidat sein kann und der auch noch zu uns will.
Lukas Kwasniok ist nun mal ein komplett anderer Typ, der Offensivfussball mag. Das muss man auch ersteinmal hinbekommmen mit der Mannschaft so zu spielen, wie Saarbrücken. Lukas Kwasniok ist auch sehr variabel bei Systemen und nicht stur. Er hat schon überzeugt mit einem "schlechteren" Team gut Fussball spielen zu lassen.
Ich würde mal gern wissen, welcher Trainer sonst ein Kandidat sein kann und der auch noch zu uns will.
Frag mal nach in Jena und Saarbrücken. Kwasniok ist in keinster Weise flexibel, sondern spielt immer den gleichen Stiefel. Variable Spielanlage ja, aber ohne Plan B.
Ich wünsche mir einen Trainer, der kurzgefasst einen guten Mix aus geordneter Defensive und variabler Offensive hinbekommt. Im Vergleich Kwasniok vs. Kauczinski ist mir Stand heute Letzterer lieber.
Kann sein, dass ich mich in Bezug auf Gespräche wegen des auslaufenden Vertrages von Kauczinski missverständlich ausgedrückt habe. Bisher weiß ich nur von Gesprächen mit Kauczinski!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Proselyt am 07.02.2021 um 15:34 Uhr bearbeitet
07.02.2021 - 15:45 Uhr
Quelle: www.saechsische.de
Das muss Dynamos neuer Trainer draufhaben ...
… und warum deshalb vor allem jüngere Coaches ins Profil der SGD passen.
Kwasniok will ja unbedingt in der zweiten Liga trainieren. Torsten Lieberknecht wird ja auch oft genannt. Auch wenn Ralf Minge weg ist, wird sich das Anforderungsprofil für einen gewünschten Trainer der SGD nicht so groß verändert haben. … und warum deshalb vor allem jüngere Coaches ins Profil der SGD passen.
Wenn Markus nicht verlängern möchte, was ich mir nicht so recht vorstellen kann, wo liegt das Problem?
Dass er oder der Verein nur bei Aufstieg verlängern möchte, kann ich nicht glauben.
07.02.2021 - 19:18 Uhr
Ich habe im @Proselyt Beitrag wahrgenommen, dass sowohl die Vor- als auch die Nachteile Kauczinskis als Trainer dargestellt werden.
Trotzdem missfällt mir, dass seine Vertragsverlängerung infrage gestellt wird. Angeblich macht er zu wenig aus den Spielern, über die er verfügt. Sicher sehen unsere Spiele nicht immer schön aus. Trotzdem stehen wir an der Tabellenspitze. Offenbar besteht der Anspruch, wie in unserer letzten Aufstiegssaison unter Neuhaus die dritte Liga zu dominieren.
Dass wir einen Trainer wie UN hatten, war eine (letztlich verschenkte) Ausnahme, die sich nicht einfach wiederholen lassen dürfte. Trotz unserer deutlichen wirtschaftlichen und infrastrukturellen Verbesserung sind wir ein Verein, der seit über 15 Jahren zwischen zweiter und dritter Liga pendelt. Insofern halte ich Kauczinski als Trainer für uns als angemessen. Schönspiel-Experimente wie unter Fiel möchte ich nicht mehr sehen. Alle Ansprüche auf attraktiven Fußball halte ich zwar für verständlich, doch einen entsprechenden Trainer zum jetzigen Zeitpunkt zu erwägen, ist für mich der zweite vor dem ersten Schritt. Sollten wir, was ich sehr hoffe, am Ende der Saison aufsteigen, müssten wir unser Spiel in der zweiten Liga nur wenig anpassen. Die Chance, mit Umkehrspiel die Klasse zu halten, dürfte größer sein als mit Ballbesitzfußball, wofür uns trotz aller Verbesserungen die finanziellen Möglichkeiten für die notwendigen Spieler fehlen.
Trotzdem missfällt mir, dass seine Vertragsverlängerung infrage gestellt wird. Angeblich macht er zu wenig aus den Spielern, über die er verfügt. Sicher sehen unsere Spiele nicht immer schön aus. Trotzdem stehen wir an der Tabellenspitze. Offenbar besteht der Anspruch, wie in unserer letzten Aufstiegssaison unter Neuhaus die dritte Liga zu dominieren.
Dass wir einen Trainer wie UN hatten, war eine (letztlich verschenkte) Ausnahme, die sich nicht einfach wiederholen lassen dürfte. Trotz unserer deutlichen wirtschaftlichen und infrastrukturellen Verbesserung sind wir ein Verein, der seit über 15 Jahren zwischen zweiter und dritter Liga pendelt. Insofern halte ich Kauczinski als Trainer für uns als angemessen. Schönspiel-Experimente wie unter Fiel möchte ich nicht mehr sehen. Alle Ansprüche auf attraktiven Fußball halte ich zwar für verständlich, doch einen entsprechenden Trainer zum jetzigen Zeitpunkt zu erwägen, ist für mich der zweite vor dem ersten Schritt. Sollten wir, was ich sehr hoffe, am Ende der Saison aufsteigen, müssten wir unser Spiel in der zweiten Liga nur wenig anpassen. Die Chance, mit Umkehrspiel die Klasse zu halten, dürfte größer sein als mit Ballbesitzfußball, wofür uns trotz aller Verbesserungen die finanziellen Möglichkeiten für die notwendigen Spieler fehlen.
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