SG Dynamo Dresden SG Dynamo Dresden
deadline-day banner
Alexander Schmidt
Geburtsdatum 23.10.1968
Alter 57
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein BSG Chemie Leipzig

Alexander Schmidt [Trainer]

26.04.2021 - 16:00 Uhr
Alexander Schmidt [Trainer] |#411
08.02.2022 - 15:19 Uhr
Zitat von Sturmspitze
Zitat von sgdwasnun

Zitat von Sturmspitze

Die Idee mit Mai auf der 6 ist so verrückt, dass ich mir das fast wieder gut vorstellen kann.


Auf der 6 brauchst du einen ball - und passsicheren Mann und S.Mai grösste Schwäche sind meiner Meinung nach die Pässe. Wenn S.Mai, in der IV, seine riskanten Pässe unterlassen würde, so wie das Ehle seit ganz langer Zeit macht, hätten wir mit S.Mai einen sehr guten IV (siehe Rehagel - 1,90 kann man nicht trainieren - frage mich, was er bei 1,95 gesagt hätte )

(auf der 6 vervielfachen sich auch die Ballkontakte)


Na klar ist das eine verrückte Wahnsinnsidee, aber kann es schlimmer werden?Lachend
Nee im ernst, abgesehen von den fußballerischen Fähigkeiten reicht das auch von der Geschwindigkeit her nicht für die wichtige Person der 6. Aber seine Mentalität und Einstellung ist momentan gefordert. Ich sehe sonst keinen auf dem Feld, der den Willen und Einsatz für Dynamo bringt.


Ja die Mentalität ist super, vieleicht bisschen zuviel .... denke auf der 6 muss man nicht schnell sein, das ist eher in der IV gefragt, trotzdem hätte S.Mai bei mir nie auf der Bank gesessen aber der Trainer ist näher dran.

zu den Vorschlägen - Umstellung im MF
Ich würde, in der Raute, A.Fein als linke 8 aufstellen - und Yannick als rechte 8 und als RV Morris bringen. Dann könnte Yannick Morris in der Abwehrarbeit helfen/absichern und Chris könnte A.Fein in der Abwehrarbeit helfen/absichern und auf der 6 Paule oder Robin.
Alexander Schmidt [Trainer] |#412
08.02.2022 - 15:38 Uhr
Zitat von sgdwasnun
Zitat von Sturmspitze

Zitat von sgdwasnun

Zitat von Sturmspitze

Die Idee mit Mai auf der 6 ist so verrückt, dass ich mir das fast wieder gut vorstellen kann.


Auf der 6 brauchst du einen ball - und passsicheren Mann und S.Mai grösste Schwäche sind meiner Meinung nach die Pässe. Wenn S.Mai, in der IV, seine riskanten Pässe unterlassen würde, so wie das Ehle seit ganz langer Zeit macht, hätten wir mit S.Mai einen sehr guten IV (siehe Rehagel - 1,90 kann man nicht trainieren - frage mich, was er bei 1,95 gesagt hätte )

(auf der 6 vervielfachen sich auch die Ballkontakte)


Na klar ist das eine verrückte Wahnsinnsidee, aber kann es schlimmer werden?Lachend
Nee im ernst, abgesehen von den fußballerischen Fähigkeiten reicht das auch von der Geschwindigkeit her nicht für die wichtige Person der 6. Aber seine Mentalität und Einstellung ist momentan gefordert. Ich sehe sonst keinen auf dem Feld, der den Willen und Einsatz für Dynamo bringt.


Ja die Mentalität ist super, vieleicht bisschen zuviel .... denke auf der 6 muss man nicht schnell sein, das ist eher in der IV gefragt, trotzdem hätte S.Mai bei mir nie auf der Bank gesessen aber der Trainer ist näher dran.

zu den Vorschlägen - Umstellung im MF
Ich würde, in der Raute, A.Fein als linke 8 aufstellen - und Yannick als rechte 8 und als RV Morris bringen. Dann könnte Yannick Morris in der Abwehrarbeit helfen/absichern und Chris könnte A.Fein in der Abwehrarbeit helfen/absichern und auf der 6 Paule oder Robin.


In meiner Idealvorstellung eines 6ers, ist er der Abfangjäger vor der Abwehr, leitet mit guter Übersicht die Angriffe ein, ist als Anspielstation frei und orientiert sich mindestens so weit mit nach vorn, dass er für den einen oder anderen Fernschuss in Position ist. Da muss er schon einiges an Laufleistung bieten.

Aber deine Ideen für das Mittelfeld lesen sich auch sehr interessant
Alexander Schmidt [Trainer] |#413
08.02.2022 - 15:44 Uhr
Zitat von Sturmspitze
Zitat von Dynamic35

Aus meiner Sicht haben wir ein Grunproblem auf den zwei 6-er Positionen - sowohl in der Defensive als auch offensiv. Das sind die Schlüsselspieler. Gehe ich ins Angriffspressing müssen diese unmittelbar hinter der ertsen Welle die Räume verdichte. Im Defensivverhalten sind das die ersten Störer vor der 4-er Kette. Dann in der Balleroberung nach vorne die Ideengeber zusammen mit dem 8-er davor. Ich persönlich halte schon seit langem diese Besetzung mit Stark und Kade als unser Hauptproblem. Es sind beides nur Mitläufer und aus meiner Sicht nicht die Typen wie ein Marko Hartmann oder aber auch S. Mai, der mir mental am Wochenende sehr gut gefallen hat. Da ging zwar fussballerisch nicht alles, aber die Emotion war wichtig. Stark und Kade sind leider nur Mitläufer und schon gar nicht LeistungsträgerBedenklich finde ich zudem, dass Stark die Kapitänsbinde trägt und vor dem Spiel im Kreis kein Wort sagt. Das ist selbstredend. Ich hoffe jetzt hier auf eine Kombination aus Mai und Fein, zusammen mit dem Prinzip starker Außenläufer (Borello/Schröder) und dann kann auch Dafi wieder den zenstralen Box-Stürmer geben. Wichtig dazu ist eine starke Achse aus den 6-ern und einem 8-er/10-er davor.


Die Idee mit Mai auf der 6 ist so verrückt, dass ich mir das fast wieder gut vorstellen kann.
Er ist mir zwar selbst für die IV zu langsam und fußballerisch zu limitiert, deswegen weiß ich nicht wie das fürs DM reichen soll, aber er ist definitiv einer, der sich für Dynamo mit voller Wucht und Mentalität in alles rein schmeißt was kommt. Darüber hinaus hat er eine gute Zweikampfhärte (auch gute Quote?) und könnte auch da schon ggfs. hohe Bälle wegköpfen. Einen harten Schuss für Abschlüsse aus der zweiten Reihe hat er auch und das aller wichtigste ist: Mai ist ein Lautsprecher, was uns momentan absolut fehlt.
...wir haben schon einige verrückte Sachen probiert, warum nicht das auch mal..

Das Thema Yannick Stark habe ich auch schon sehr oft angesprochen. Er ist definitiv kein schlechter Spieler, aber eben auch nur ein solider Kicker und bei weitem leider kein Kapitän. Mag sein, dass er in der Kabine vielleicht ab und zu was sagt, aber wir brauchen einen der im Spiel seine Mitspieler lenkt und nicht in der Pause oder wenn es vorbei ist..


Mai kannst du nur als Zerstörer gegen einen guten Gegner auf der Sechs bringen, sonst reicht es nicht für eine gute Spieleröffnung.

•     •     •

Torsten Legat: "Unsere Chancen stehen 70:50"
Rainer Calmund: "Ion Lupescu spricht fließend Deutsch - besser als die Bayern"
Jan-Aage Fjörtoft "Der Trainer hatte nach den ganzen Ausfällen im Angriff nur die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Da der Busfahrer seine Schuhe nicht dabei hatte, habe ich gespielt."
Werner Hansch "Der kluge Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance."
Alexander Schmidt [Trainer] |#414
08.02.2022 - 15:49 Uhr
Zitat von Sturmspitze

Na klar ist das eine verrückte Wahnsinnsidee, aber kann es schlimmer werden?Lachend


Was ich zu S.Mai vergessen habe noch zu sagen ist, der Junge ist so on fire für den Verein, der würde einfach alles für unseren Verein spielen. Glaube in so einem Fall muss man den Jungen auch schützen und ihn extrem ausbremsen nicht das er seine Karriere für uns in die Tonne schmeißt. IV mit keinen riskanten Pässen dürfte bei ihm sehr, sehr gut passen und wir hätten eine große Baustelle (Kopfballschwäche) abgebaut.

auf der 6 hast du Gegner aus allen 4 Himmelsrichtungen - Stürmer die von hinten attakieren, OM, 8er. Normal hast du da ganz wenig Raum(Platz)und Zeit. Kann sein das ich es falsch sehe ... kA .. Ich würde es nicht riskieren... lass mich aber auch belehren
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sgdwasnun am 08.02.2022 um 15:59 Uhr bearbeitet
Alexander Schmidt [Trainer] |#415
08.02.2022 - 16:32 Uhr
Zitat von Sturmspitze
Zitat von sgdwasnun

Zitat von Sturmspitze

Die Idee mit Mai auf der 6 ist so verrückt, dass ich mir das fast wieder gut vorstellen kann.


Auf der 6 brauchst du einen ball - und passsicheren Mann und S.Mai grösste Schwäche sind meiner Meinung nach die Pässe. Wenn S.Mai, in der IV, seine riskanten Pässe unterlassen würde, so wie das Ehle seit ganz langer Zeit macht, hätten wir mit S.Mai einen sehr guten IV (siehe Rehagel - 1,90 kann man nicht trainieren - frage mich, was er bei 1,95 gesagt hätte )

(auf der 6 vervielfachen sich auch die Ballkontakte)


Na klar ist das eine verrückte Wahnsinnsidee, aber kann es schlimmer werden?Lachend
Nee im ernst, abgesehen von den fußballerischen Fähigkeiten reicht das auch von der Geschwindigkeit her nicht für die wichtige Person der 6. Aber seine Mentalität und Einstellung ist momentan gefordert. Ich sehe sonst keinen auf dem Feld, der den Willen und Einsatz für Dynamo bringt.

Und wie du schon Rehagel zitierst, wird seine Größe gegen Srbeny, Platte und Ademi wichtig sein..
Nicht dass Ehlers sich in der Kabine wieder auf die Stürmer des Gegners freutuglyLachend


Dass er aber sehr wichtig ist und klar gefehlt hat, war ja am Sonntag offensichtlich. Wo du ihn einsetzt ist eigentlich egal im Moment.

Trotzdem noch meine 2cent.
Wir haben im Moment massive Probleme im Vorwärtsgang, auch das wurde am Sonntag wieder deutlich. Das es geht, hat Königsdörffer aber mehrmals gezeigt. Wieso er damit wieder aufgehört hat (und das ja in den vergangenen Spielen auch) erschließt sich mir nicht. Wenn das eine Vorgabe des Trainer ist, erscheint sie definitiv falsch.
Dennoch bleibt das Mittelfeld unser großes Manko. Meier hat aber gut gezeigt, dass die eine Verpflichtung schon in die richtige Richtung ging.

Zum Spiel wurde schon vieles gesagt. Im Einzelnen Spieler oder Trainer da konkret verantwortlich zu machen, halte ich trotzdem für wenig zielführend und auch wenig objektiv.

Es gibt zum 0:1 einen Ballverlust im MF und das war das Problem. Denn wenn Harris da zum Flanken kommt ist es quasi nicht mehr zu verteidigen. War ja nicht Rizzuto der geköpft hat. Da kannst du dir vorher noch so viel vornehmen. Den weiteren Verlauf kannst du dann aber weder trainieren noch irgendwie antizipieren.
Aus meiner Sicht verhinderst du das nur, wenn nach dem 0:2 mindestens einer zeigt das hier Derby ist. Der der es dann getan hat, kam leider erst 10 Minuten später (eher ging aber kaum).
Du musst Hansa in dem Moment mit allem versuchen aus dem Spiel zu nehmen und zwar spätestens an der Mittellinie, da sind mehrere Gelbe vielleicht auch eine Rote eine Notwendigkeit.
Nach dem 0:4 brauchst du damit dann aber eben nicht mehr anfangen.

Alles in allem ein gebrauchter Tag. Man muss die richtigen Schlüsse ziehen,

Was die Zahl der Gegentore betrifft (auch alle zu Hause) Nürnberg hat 5 gegen den letzten bekommen, Tabellenführer Darmstadt auch 5, genau wie Dortmund gegen Leverkusen. Rostock selber hat gegen uns die letzten 4 Heimspiele jeweils 3 bekommen.

Das zur Frage wo wir stehen.
Alexander Schmidt [Trainer] |#416
10.02.2022 - 18:35 Uhr
Ich kopiere mal den SZ-Artikel zur PK von Alex Schmidt hier rein.

Sind bestimmte User hier immer noch der Meinung, man schaukelt sich intern die Eier und geht normal zur Tagesordnung über???

SZ-Artikel vom 10.02.:

Er musste mal was loswerden. Das spürte man von Beginn an, die Antworten bei der Pressekonferenz waren länger als sonst. Und emotionaler. Dynamos Trainer wollte die 1:4-Klatsche gegen Hansa Rostock gründlich analysieren und vor allem einordnen. So richtig in Fahrt kam Alexander Schmidt aber erst ganz zum Schluss.

In der Frage ging es eigentlich darum, wie der Samstag-Gegner SC Paderborn nach dem Abgang von Stürmer Sven Michel zu Union Berlin die Spielweise verändert hat. Nach ein wenig Fußball-Fachlatein kam Schmidt schnell auf den Umgang mit seinen Spielern zu sprechen und auf die Kritik in den sozialen Medien. In diesen denkwürdigen drei Minuten wurde er prinzipiell und deutlich.

„Wir dürfen uns nicht in einen Strudel reintragen lassen von außen, der uns Energie nimmt“, begann der 53-Jährige seinen Monolog. „Das Schlimmste wäre jetzt, wenn wir uns hinterfragen und zweifeln. Ich sage es in jedem Interview, ob es einer hören will oder nicht, oder ob es als Schöngerede dargestellt wird: Diese Mannschaft ist charakterlich top, sie reißt sich den Hintern auf für Dynamo. Da lasse ich mir von keinem ein Blatt Papier dazwischen schieben, dass einer nicht alles gegeben hat. Der soll sich mal die Laufwerte anschauen. Wir sind top im athletischen Bereich, laufen und kämpfen wie die Hunde.“

Es war eine Art Einleitung zur eigentlichen Botschaft: „Man darf unsere Mannschaft nicht verteufeln. Das ist das Schlimmste, was man jetzt machen kann. Das ist ein Appell an alle, dass sie vielleicht mal fünf Kommentare weniger schreiben. Auf alles reinhauen und in den Dreck ziehen – das geht einfach nicht. Das ist ihr gutes Recht, aber es ist sicher so, dass dadurch die Mannschaft und die Situation nicht besser werden. Wir wollen die Liga halten, also seht zu, dass ihr die Mannschaft unterstützt.“ Es klang wie ein Schlusswort, Kapitän Yannick Stark, der neben Schmidt auf dem Podium saß, schaute etwas erschrocken rüber.

Doch der Trainer war noch nicht am Ende, fiel Pressesprecher Ronny Zimmermann ins Wort. „Es darf auch mal sein, dass man so was anspricht“, legte er nach. „Wenn man in der Anonymität alles in den Dreck zieht, das geht nicht. Da soll sich jeder hinterfragen, ob er wirklich der große Fan ist. Wenn Heinz Mörschel ein Tor schießt, ist er der Super-Heinz, und wenn er mal ein schlechtes Spiel macht, wird er gleich ausgepfiffen. Das habe ich jetzt mal so deutlich gesagt, da könnt ihr jetzt alle denken, was ihr wollt. Aber ich zweifle keinen Millimeter an der Mannschaft. Keinen Millimeter.“

Nun war wirklich Schluss. Das Gehörte musste man erst mal sacken lassen. Solch klare Worte haben Seltenheitswert im Profi-Fußball, auch bei Dynamo. Und dass ein Trainer Teile der eigenen Anhängerschaft kritisiert, ist bemerkenswert. Um das einordnen zu können, muss man wissen, dass Schmidt in den sozialen Medien aktiv ist, bei Instagram postet er Fotos von Ausflügen und aus dem Urlaub.

Vermutlich weiß er also, was in den Chats und Foren geschrieben wird. Dass die Kritik im Dynamoland heftiger und deutlicher ausfällt als anderswo, die Stimmung schneller umschlägt, spürt er nun womöglich erstmals. Ralf Minge, eine Vereinslegende und zuletzt langjähriger Sportchef, hatte das mal so ausgedrückt: „Bei Dynamo sind die emotionalen Ausschläge immer extrem – in der positiven wie in der negativen Richtung.“

Eine 1:4-Klatsche in einem Ost-Duell, vier Gegentore innerhalb von zwölf Minuten – das nehmen die Fans richtig übel. So einzigartig die Atmosphäre bei Heimspielen im Harbig-Stadion sein kann, sie dreht sich im Fall von Misserfolgen auch rasch. Am vergangenen in der Halbzeit und dem Spielende ausgepfiffen. „Das war in dem Moment berechtigt, das muss man so hinnehmen“, erklärte Schmidt. „Auch wenn es wehtut und nicht so einfach ist für eine junge Mannschaft.“

Was ihn stört, sind vielmehr die anonymen Kommentare, die unter die Gürtellinie gehen, die beleidigen. Die Pressekonferenz am Donnerstag nutzt er deshalb nicht nur für einen flammenden Appell gegen Hetze im Netz, sondern auch, um sich schützend vor die Mannschaft zu stellen: „Wir haben keine Söldnertruppe“, betonte er. Es war ein Auftritt, der nachhallen wird.
Alexander Schmidt [Trainer] |#417
10.02.2022 - 18:50 Uhr
Alles Gelaber um den eigenen Kopf zu retten. Punkte müssen her, nichts anderes.
Alexander Schmidt [Trainer] |#418
10.02.2022 - 19:00 Uhr
Danke @Champi1982 für das teilen des Artikels.

Wirkt für mich aber eher hilf und ratlos jetzt die Fans in die Pflicht zu nehmen. Er wäre meiner Meinung besser beraten sich um andere Dinge Gedanken zu machen. Wenn ihm Instagram so daran hintert ruhig zu arbeiten muss er eben die App bis Saisonende mal Ignorieren oder gar löschen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dani1953 am 10.02.2022 um 19:20 Uhr bearbeitet
Alexander Schmidt [Trainer] |#419
10.02.2022 - 19:00 Uhr
Zitat von Champi1982
Ich kopiere mal den SZ-Artikel zur PK von Alex Schmidt hier rein.

Sind bestimmte User hier immer noch der Meinung, man schaukelt sich intern die Eier und geht normal zur Tagesordnung über???

SZ-Artikel vom 10.02.:

Er musste mal was loswerden. Das spürte man von Beginn an, die Antworten bei der Pressekonferenz waren länger als sonst. Und emotionaler. Dynamos Trainer wollte die 1:4-Klatsche gegen Hansa Rostock gründlich analysieren und vor allem einordnen. So richtig in Fahrt kam Alexander Schmidt aber erst ganz zum Schluss.

In der Frage ging es eigentlich darum, wie der Samstag-Gegner SC Paderborn nach dem Abgang von Stürmer Sven Michel zu Union Berlin die Spielweise verändert hat. Nach ein wenig Fußball-Fachlatein kam Schmidt schnell auf den Umgang mit seinen Spielern zu sprechen und auf die Kritik in den sozialen Medien. In diesen denkwürdigen drei Minuten wurde er prinzipiell und deutlich.

„Wir dürfen uns nicht in einen Strudel reintragen lassen von außen, der uns Energie nimmt“, begann der 53-Jährige seinen Monolog. „Das Schlimmste wäre jetzt, wenn wir uns hinterfragen und zweifeln. Ich sage es in jedem Interview, ob es einer hören will oder nicht, oder ob es als Schöngerede dargestellt wird: Diese Mannschaft ist charakterlich top, sie reißt sich den Hintern auf für Dynamo. Da lasse ich mir von keinem ein Blatt Papier dazwischen schieben, dass einer nicht alles gegeben hat. Der soll sich mal die Laufwerte anschauen. Wir sind top im athletischen Bereich, laufen und kämpfen wie die Hunde.“

Es war eine Art Einleitung zur eigentlichen Botschaft: „Man darf unsere Mannschaft nicht verteufeln. Das ist das Schlimmste, was man jetzt machen kann. Das ist ein Appell an alle, dass sie vielleicht mal fünf Kommentare weniger schreiben. Auf alles reinhauen und in den Dreck ziehen – das geht einfach nicht. Das ist ihr gutes Recht, aber es ist sicher so, dass dadurch die Mannschaft und die Situation nicht besser werden. Wir wollen die Liga halten, also seht zu, dass ihr die Mannschaft unterstützt.“ Es klang wie ein Schlusswort, Kapitän Yannick Stark, der neben Schmidt auf dem Podium saß, schaute etwas erschrocken rüber.

Doch der Trainer war noch nicht am Ende, fiel Pressesprecher Ronny Zimmermann ins Wort. „Es darf auch mal sein, dass man so was anspricht“, legte er nach. „Wenn man in der Anonymität alles in den Dreck zieht, das geht nicht. Da soll sich jeder hinterfragen, ob er wirklich der große Fan ist. Wenn Heinz Mörschel ein Tor schießt, ist er der Super-Heinz, und wenn er mal ein schlechtes Spiel macht, wird er gleich ausgepfiffen. Das habe ich jetzt mal so deutlich gesagt, da könnt ihr jetzt alle denken, was ihr wollt. Aber ich zweifle keinen Millimeter an der Mannschaft. Keinen Millimeter.“

Nun war wirklich Schluss. Das Gehörte musste man erst mal sacken lassen. Solch klare Worte haben Seltenheitswert im Profi-Fußball, auch bei Dynamo. Und dass ein Trainer Teile der eigenen Anhängerschaft kritisiert, ist bemerkenswert. Um das einordnen zu können, muss man wissen, dass Schmidt in den sozialen Medien aktiv ist, bei Instagram postet er Fotos von Ausflügen und aus dem Urlaub.

Vermutlich weiß er also, was in den Chats und Foren geschrieben wird. Dass die Kritik im Dynamoland heftiger und deutlicher ausfällt als anderswo, die Stimmung schneller umschlägt, spürt er nun womöglich erstmals. Ralf Minge, eine Vereinslegende und zuletzt langjähriger Sportchef, hatte das mal so ausgedrückt: „Bei Dynamo sind die emotionalen Ausschläge immer extrem – in der positiven wie in der negativen Richtung.“

Eine 1:4-Klatsche in einem Ost-Duell, vier Gegentore innerhalb von zwölf Minuten – das nehmen die Fans richtig übel. So einzigartig die Atmosphäre bei Heimspielen im Harbig-Stadion sein kann, sie dreht sich im Fall von Misserfolgen auch rasch. Am vergangenen in der Halbzeit und dem Spielende ausgepfiffen. „Das war in dem Moment berechtigt, das muss man so hinnehmen“, erklärte Schmidt. „Auch wenn es wehtut und nicht so einfach ist für eine junge Mannschaft.“

Was ihn stört, sind vielmehr die anonymen Kommentare, die unter die Gürtellinie gehen, die beleidigen. Die Pressekonferenz am Donnerstag nutzt er deshalb nicht nur für einen flammenden Appell gegen Hetze im Netz, sondern auch, um sich schützend vor die Mannschaft zu stellen: „Wir haben keine Söldnertruppe“, betonte er. Es war ein Auftritt, der nachhallen wird.


Die ganze Rede ist ein einziger Witz. Damit wird das eigene Unvermögen überspielt und legalisiert. Mörschel zu Unrecht ausgepfiffen - wohl kaum. Die Mannschaft hat sich den ***** aufgerissen? Wo und wann? Das Schlimmste wäre jetzt, wenn man sich hinterfragt und zweifelt? Na, was denn sonst? Und die Fans sind jetzt schuld an der Nichtleistung?
Das ist doch eine einzige Frechheit, so etwas zu behaupten.
Und dann werde ich von der Seite angemacht, wenn ich ihn für ein Dynamo-Maskottchen halte.
Reden halten können viele, Mannschaften erfolgreich trainieren ist noch mal eine andere Nummer.
Taten sprechen lassen wäre eine Option, die sicher auch die Fans honorieren würden.
Alexander Schmidt [Trainer] |#420
10.02.2022 - 19:14 Uhr
Zitat von Felsenbub
Alles Gelaber um den eigenen Kopf zu retten. Punkte müssen her, nichts anderes.


Genau so ist es!
Jetzt sind die Fans bzw. Zuschauer wohl Schuld für die unterirdischen Leistungen, bzw. stagnierende Entwicklung?
Trainer Schmidt sollte sich mal auf die Zuschauertribüne stellen und sich top athletische Spielweise bzw. die „kämpfenden Hunde“ anschauen…
Wir sind hier im Profi-Fußball ,wo am Ende eben Ergebnisse zählen und wenn beide Stürmer da nicht einen gefährlichen Abschluss hinbekommen ,da können Sie noch so viel rennen und kämpfen ,da stimmt etwas grundsätzliches nicht!
Und zur Leistung von Heinz Mörschl wurde schon genug diskutiert, es reicht einfach nicht und das sind Fakten.
Und die Leistung vom Sonntag war eben auch keine Eintagsfliege, das Umfeld ist eben sehr, sehr besorgt über diese Entwicklung.
Trainer Schmidt sollte aufpassen ,das er nicht überzieht mit seiner eigenartigen Interpretation dieser Entwicklung.
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.