| Geburtsdatum | 20.02.1970 |
|---|---|
| Alter | 56 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Markus Kauczinski [ehemaliger Trainer]
10.12.2019 - 10:07 Uhr
21.10.2020 - 15:27 Uhr
Zitat von dynamo66
Wir tauschen fast den kompletten Kader, den Trainer, den Co-Trainer, den Torwarttrainer und den Sportdirektor. Trotzdem bleiben die Probleme auch bei völlig neuem Personal bestehen. Da wäre ich ehrlich auf eine Erklärung gespannt.
Selbst das Trainingsgelände haben wir inzwischen gewechselt. Wir tauschen fast den kompletten Kader, den Trainer, den Co-Trainer, den Torwarttrainer und den Sportdirektor. Trotzdem bleiben die Probleme auch bei völlig neuem Personal bestehen. Da wäre ich ehrlich auf eine Erklärung gespannt.
Ansonsten bin ich auch dafür, dass wir hier zwar angemessene Kritik üben, aber deshalb nicht gleich Köpfe fordern.
Im Übrigen: Man schaue mal auf den Saisonverlauf des KSC in der 3.Liga-Saison 12/13 (unter Kauczinski).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MarCop73 am 21.10.2020 um 15:30 Uhr bearbeitet
21.10.2020 - 16:00 Uhr
Zitat von MarCop73
Im Übrigen: Man schaue mal auf den Saisonverlauf des KSC in der 3.Liga-Saison 12/13 (unter Kauczinski).
Im Übrigen: Man schaue mal auf den Saisonverlauf des KSC in der 3.Liga-Saison 12/13 (unter Kauczinski).
Dann müsste ja jetzt die Wende kommen:
https://www.transfermarkt.de/karlsruher-sc/spielplan/verein/48/saison_id/2012
21.10.2020 - 16:01 Uhr
Zitat von Cookie_Monster
https://www.transfermarkt.de/karlsruher-sc/spielplan/verein/48/saison_id/2012
Hoffen wir mal drauf.
Zitat von MarCop73
Im Übrigen: Man schaue mal auf den Saisonverlauf des KSC in der 3.Liga-Saison 12/13 (unter Kauczinski).
Dann müsste ja jetzt die Wende kommen: Im Übrigen: Man schaue mal auf den Saisonverlauf des KSC in der 3.Liga-Saison 12/13 (unter Kauczinski).
https://www.transfermarkt.de/karlsruher-sc/spielplan/verein/48/saison_id/2012
21.10.2020 - 16:01 Uhr
@Proselyt Sehr interessante Analyse! Spinnen wir das doch einmal ein bisschen weiter: Was haben denn nun alle diese Mannschaften der letzten Jahre noch gemeinsam?
- Harti
- Sie wurden von und mit Kristian Walter zusammengestellt
- Die Trainer wurden alle von Minge ausgewählt
- Die Trainer sind alles ruhige, nette Typen. Fiel tanzt da vielleicht noch am Ehesten aus der Reihe, aber der hatte ja auch ne Zeitlang Erfolg
Harti und Walter lasse ich mal außen vor, bleiben die Trainer.
ich finde, alle unsere Trainer in den letzten Jahren waren sehr ruhige Zeitgenossen, oder mit anderen Worten: „zu nett“. Vielleicht haben sie noch sndere Gemeinsamkeiten, die darauf beruhen, daß Minge bestimmte Eigenschaften bevorzugt hat. Fielo sticht da ein wenig heraus, er hat es geschafft, seine unterlegene Mannschaft bis zuletzt motiviert zu halten (wenn auch ratlos hinsichtlich Vermeidung von Kontern und erspielen von Torchancen). So sehr mich interessieren würde, wie wohl Fielo sich mit dieser Mannschaft präsentieren würde - aus den beiden vorgenannten Gründen scheidet er eher aus.
Wir bräuchten mal was anderes.
Andererseits muss man Kauczinski auch mal zu gute halten, daß er das Spiel gegen Lübeck gut gecoacht hat, dass er versucht hat, das Spiel gegen defensive Lübecker breit zu machen. Doof ist Kaucze nicht. Aber richtig schlau werde ich aus seinem Spiel nicht
- Harti
- Sie wurden von und mit Kristian Walter zusammengestellt
- Die Trainer wurden alle von Minge ausgewählt
- Die Trainer sind alles ruhige, nette Typen. Fiel tanzt da vielleicht noch am Ehesten aus der Reihe, aber der hatte ja auch ne Zeitlang Erfolg
Harti und Walter lasse ich mal außen vor, bleiben die Trainer.
ich finde, alle unsere Trainer in den letzten Jahren waren sehr ruhige Zeitgenossen, oder mit anderen Worten: „zu nett“. Vielleicht haben sie noch sndere Gemeinsamkeiten, die darauf beruhen, daß Minge bestimmte Eigenschaften bevorzugt hat. Fielo sticht da ein wenig heraus, er hat es geschafft, seine unterlegene Mannschaft bis zuletzt motiviert zu halten (wenn auch ratlos hinsichtlich Vermeidung von Kontern und erspielen von Torchancen). So sehr mich interessieren würde, wie wohl Fielo sich mit dieser Mannschaft präsentieren würde - aus den beiden vorgenannten Gründen scheidet er eher aus.
Wir bräuchten mal was anderes.
Andererseits muss man Kauczinski auch mal zu gute halten, daß er das Spiel gegen Lübeck gut gecoacht hat, dass er versucht hat, das Spiel gegen defensive Lübecker breit zu machen. Doof ist Kaucze nicht. Aber richtig schlau werde ich aus seinem Spiel nicht
21.10.2020 - 16:31 Uhr
Zitat von Proselyt
Ich packe es mal hierein, weil es in erster Linie um unseren derzeitigen Trainer geht.
Meiner Meinung nach sind unsere mehr als dürftigen Punktspielauftritte in erster Linie Markus Kauczinski zuzurechnen. Mit Ausnahme des Spiels gegen den HSV und mit Abstrichen in Kaiserslautern haben wir gegen triefstehende Mannschaften gespielt und wenig bis keine Antworten auf deren Taktik finden können.
Im Spiel gegen den HSV waren wir in der Rolle des Underdogs und hatten Platz, um schnell umzuschalten und teilweise spielerische Akzente setzen zu können. Doch auch in diesem Spiel waren Abstimmungsprobleme in der Rückwärtsbewegung und im Zusammenspiel zwischen Abwehr und Mittelfeld erkennbar. Zudem ging der HSV arg fahrlässig mit seinen teilweise hundertprozentigen Torchancen um (während wir wiederum sehr effizient waren), sodass das Endergebnis über so manche Unzulänglichkeit (zu diesem Zeitpunkt der Saison aber verständlich) hinwegtäuscht.
In Kaiserslautern hat die Mannschaft kämpferisch überzeugt, aber schon im Spiel 11 gegen 11 taktisch und spielerisch nicht überzeugen können. Dies setzte sich gegen Mannheim fort, wo wir meines Erachtens mit dem Unentschieden mehr als gut bedient waren. Gegen Bayern II und Zwickau hat es erhebliche Defizite in der Einstellung und taktischem Konzept gegeben. In Lübeck stimmte die Einstellung, aber spielerisch war es mehr als dürftig und es wurde zum wiederholten Male offenkundig, dass der Mannschaft die Mittel oder der Spielplan fehlen, um defensiv ausgerichteten Mannschaften erfolgreich zu begegnen. Das Magdeburg-Spiel war okay, wobei uns der Gegner nicht wirklich gefährlich wurde. Überzeugend war dieser Auftritt aber auch nicht.
Unserem Spiel mangelt es vorallem an Tempo und Zielstrebigkeit im Positions- und Angriffsspiel. Gründe hierfür sind meines Erachtens die zu großen Abstände zwischen allen Mannschaftsteilen, fehlende (wenig einstudierte) Laufwege, mangelnde Laufbereitschaft sowie Abstimmungsprobleme im Zusammenspiel zwischen den Außenbahnspielern und der selten besetzten Strafraummitte. Egal ob Daferner oder Hosiner, unsere Mittelstürmer sind die ärmsten Säue auf dem Platz. Weihrauch und Diawusie verzetteln sich zunehmend im Dribbling oder Zweikampf, treffen falsche Entscheidungen und lassen oben angesprochene Zielstrebigkeit vermissen. Vlachodimos ist seit Wochen entweder nicht zu sehen (weil auf der Bank sitzend) oder taucht völlig ab. Stefaniak und Königsdörffer zeigen positive Ansätze, aber mehr auch nicht. Stefaniak braucht noch Matchpraxis, um seine Form zu finden und Kraft für 90 Minuten zu tanken. Königsdörffer benötigt ebenso noch ein paar Spiele, um sich mit seiner neuen Position anzufreunden. Ich hoffe beider Schnelligkeit kommt uns in naher Zukunft zugute. Defizite haben all die Genannten im Flankenspiel. Daran und an den stark ausbaufähigen Standards sollte unbedingt gefeilt werden. Mit Mai, Knipping und Daferner haben wir drei Leuchttürme, die bisher aber kaum zur Geltung kamen. Mit jedem Spiel wurden unsere Standards miserabler!
Und diese Entwicklung lässt mich an der Trainingsqualität zweifeln. Ich hatte es schon vor Tagen geschrieben: So wie ich trainiere, so spiele ich!!! Augenzeugenberichte lassen mich daran zweifeln, dass Tempo, Spielzüge, Pressingverhalten und Standards in eben jenem Maße trainiert werden, um den auch in Zukunft zumeist defensiv ausgerichteten Gegnern erfolgreich gegenübertreten zu können. Das ist der Haupt-Job eines Trainers bzw. sollte es sein. Stattdessen wird seit Jahren (!) über die wunderbare Stimmung in der Mannschaft fabuliert. Das tolle Miteinander bringt uns seit einigen Jahren aber viel zu wenig Punkte bzw. überzeugende Auftritte unserer Goldfüsse ein. Ich habe mit dem (bedauerlichen) Abschied von Ralf Minge die Hoffnung verbunden, dass es für's Erste vorbei ist mit der Wohlfühloase Dynamo Dresden. Momentan scheint dies weiterhin ein frommer Wunsch zu sein.
Markus Kauczinski ist, was ich aus der Ferne beobachten kann, ein angenehmer und eloquenter Zeitgenosse. Jedoch habe ich keine Hoffnung, dass uns seine Idee vom Fussball erfolgreich durch die Saison kommen lässt. Mit erfolgreich meine ich eine Endplatzierung zwischen Rang 1 bis 3. Zu behäbig und einfallslos präsentiert sich seine Truppe seit Wochen und Monaten. Denn auch in Liga 2 waren die Auftritte selten ansehnlich. Damals konnte man es aber noch mit der tiefen Verunsicherung und den vielen neuen Spielern in der zweiten Saisonhälfte sowie der Corona-Farce entschuldigen.
Warum soll ein Fussball, so wie er in Kiel oder Mannheim praktiziert wird, nicht auch in Dresden möglich sein. Frühes Anlaufen, den Gegner unter Druck setzen, Fehler erzeugen und bestenfalls ausnutzen. Dies bedeutet aber ein aktives Agieren aller Mannschaftsteile. Kann gelingen, wenn man mit dieser Spielidee schwanger geht und sie bis zum Erbrechen einstudieren lässt. Deshalb habe ich ZIEGNER ins Spiel gebracht, denn Leidenschaft, aktives Spiel gegen den Ball und schnelles Umschaltspiel waren Markenzeichen der anderhalbjährigen Erfolgsgeschichte in Halle, bevor mannschaftsinterne Konflikte und falsches Anspruchsdenken eine Negativspirale auslösten. Schlechter als unter Kauczinski kann es auch nicht werden. Im Gegensatz zu WALTER (Vorschlag von @Champi1982) halte ich Ziegner auch für bezahlbar, was in Corona-Zeiten nicht außer Acht gelassen werden sollte. Aber vielleicht kann ihn Becker ein zweites Mal überzeugen. Unkomplizierte Zeitgenossen sind beide nicht
Sport frei
Ich packe es mal hierein, weil es in erster Linie um unseren derzeitigen Trainer geht.
Meiner Meinung nach sind unsere mehr als dürftigen Punktspielauftritte in erster Linie Markus Kauczinski zuzurechnen. Mit Ausnahme des Spiels gegen den HSV und mit Abstrichen in Kaiserslautern haben wir gegen triefstehende Mannschaften gespielt und wenig bis keine Antworten auf deren Taktik finden können.
Im Spiel gegen den HSV waren wir in der Rolle des Underdogs und hatten Platz, um schnell umzuschalten und teilweise spielerische Akzente setzen zu können. Doch auch in diesem Spiel waren Abstimmungsprobleme in der Rückwärtsbewegung und im Zusammenspiel zwischen Abwehr und Mittelfeld erkennbar. Zudem ging der HSV arg fahrlässig mit seinen teilweise hundertprozentigen Torchancen um (während wir wiederum sehr effizient waren), sodass das Endergebnis über so manche Unzulänglichkeit (zu diesem Zeitpunkt der Saison aber verständlich) hinwegtäuscht.
In Kaiserslautern hat die Mannschaft kämpferisch überzeugt, aber schon im Spiel 11 gegen 11 taktisch und spielerisch nicht überzeugen können. Dies setzte sich gegen Mannheim fort, wo wir meines Erachtens mit dem Unentschieden mehr als gut bedient waren. Gegen Bayern II und Zwickau hat es erhebliche Defizite in der Einstellung und taktischem Konzept gegeben. In Lübeck stimmte die Einstellung, aber spielerisch war es mehr als dürftig und es wurde zum wiederholten Male offenkundig, dass der Mannschaft die Mittel oder der Spielplan fehlen, um defensiv ausgerichteten Mannschaften erfolgreich zu begegnen. Das Magdeburg-Spiel war okay, wobei uns der Gegner nicht wirklich gefährlich wurde. Überzeugend war dieser Auftritt aber auch nicht.
Unserem Spiel mangelt es vorallem an Tempo und Zielstrebigkeit im Positions- und Angriffsspiel. Gründe hierfür sind meines Erachtens die zu großen Abstände zwischen allen Mannschaftsteilen, fehlende (wenig einstudierte) Laufwege, mangelnde Laufbereitschaft sowie Abstimmungsprobleme im Zusammenspiel zwischen den Außenbahnspielern und der selten besetzten Strafraummitte. Egal ob Daferner oder Hosiner, unsere Mittelstürmer sind die ärmsten Säue auf dem Platz. Weihrauch und Diawusie verzetteln sich zunehmend im Dribbling oder Zweikampf, treffen falsche Entscheidungen und lassen oben angesprochene Zielstrebigkeit vermissen. Vlachodimos ist seit Wochen entweder nicht zu sehen (weil auf der Bank sitzend) oder taucht völlig ab. Stefaniak und Königsdörffer zeigen positive Ansätze, aber mehr auch nicht. Stefaniak braucht noch Matchpraxis, um seine Form zu finden und Kraft für 90 Minuten zu tanken. Königsdörffer benötigt ebenso noch ein paar Spiele, um sich mit seiner neuen Position anzufreunden. Ich hoffe beider Schnelligkeit kommt uns in naher Zukunft zugute. Defizite haben all die Genannten im Flankenspiel. Daran und an den stark ausbaufähigen Standards sollte unbedingt gefeilt werden. Mit Mai, Knipping und Daferner haben wir drei Leuchttürme, die bisher aber kaum zur Geltung kamen. Mit jedem Spiel wurden unsere Standards miserabler!
Und diese Entwicklung lässt mich an der Trainingsqualität zweifeln. Ich hatte es schon vor Tagen geschrieben: So wie ich trainiere, so spiele ich!!! Augenzeugenberichte lassen mich daran zweifeln, dass Tempo, Spielzüge, Pressingverhalten und Standards in eben jenem Maße trainiert werden, um den auch in Zukunft zumeist defensiv ausgerichteten Gegnern erfolgreich gegenübertreten zu können. Das ist der Haupt-Job eines Trainers bzw. sollte es sein. Stattdessen wird seit Jahren (!) über die wunderbare Stimmung in der Mannschaft fabuliert. Das tolle Miteinander bringt uns seit einigen Jahren aber viel zu wenig Punkte bzw. überzeugende Auftritte unserer Goldfüsse ein. Ich habe mit dem (bedauerlichen) Abschied von Ralf Minge die Hoffnung verbunden, dass es für's Erste vorbei ist mit der Wohlfühloase Dynamo Dresden. Momentan scheint dies weiterhin ein frommer Wunsch zu sein.
Markus Kauczinski ist, was ich aus der Ferne beobachten kann, ein angenehmer und eloquenter Zeitgenosse. Jedoch habe ich keine Hoffnung, dass uns seine Idee vom Fussball erfolgreich durch die Saison kommen lässt. Mit erfolgreich meine ich eine Endplatzierung zwischen Rang 1 bis 3. Zu behäbig und einfallslos präsentiert sich seine Truppe seit Wochen und Monaten. Denn auch in Liga 2 waren die Auftritte selten ansehnlich. Damals konnte man es aber noch mit der tiefen Verunsicherung und den vielen neuen Spielern in der zweiten Saisonhälfte sowie der Corona-Farce entschuldigen.
Warum soll ein Fussball, so wie er in Kiel oder Mannheim praktiziert wird, nicht auch in Dresden möglich sein. Frühes Anlaufen, den Gegner unter Druck setzen, Fehler erzeugen und bestenfalls ausnutzen. Dies bedeutet aber ein aktives Agieren aller Mannschaftsteile. Kann gelingen, wenn man mit dieser Spielidee schwanger geht und sie bis zum Erbrechen einstudieren lässt. Deshalb habe ich ZIEGNER ins Spiel gebracht, denn Leidenschaft, aktives Spiel gegen den Ball und schnelles Umschaltspiel waren Markenzeichen der anderhalbjährigen Erfolgsgeschichte in Halle, bevor mannschaftsinterne Konflikte und falsches Anspruchsdenken eine Negativspirale auslösten. Schlechter als unter Kauczinski kann es auch nicht werden. Im Gegensatz zu WALTER (Vorschlag von @Champi1982) halte ich Ziegner auch für bezahlbar, was in Corona-Zeiten nicht außer Acht gelassen werden sollte. Aber vielleicht kann ihn Becker ein zweites Mal überzeugen. Unkomplizierte Zeitgenossen sind beide nicht
Sport frei
@Proselyt: Ich bin da bei vielen Einschätzungen bei dir, trotzdem würde ich MK noch 2-3 Spiele geben. Ich will jetzt aber keine Ausreden mehr von Corona/Spielplan/Neuer Kader hören. Er hat den besten Kader der Liga, ich möchte was davon sehen. Mal ein Gegenbeispiel: Jens Härtel bei Hansa. Für mich immer noch einer der besten Coachs aus Ostdeutschland. Er ist jetzt 1,5 Jahre bei Hansa, seit einem halben Jahr sieht man seine Handschrift. Total jetzt in dieser Saison. Er hat mit Bahn aus Halle einen Spieler geholt, über den dort alles läuft. MK hat die 2 Top-Spieler aus Halle bekommen, dazu Wunschspieler wie Vlacho (das war bereits seit Mai klar). Was ich damit sagen will: Ich verlange endlich, dass hier die Qualität der Spieler abgerufen wird und es auch sichtbar wird. Anonsten kann es hier keine Zukunft für ihn geben.
Noch mal zu Ziegner: Ich weiß, du bist Fan von ihm
Er wirkt medial auf mich aber immer eher wie ein Spieler, nicht wie ein Trainer. Nach dem Debakel mit Fiel weiß ich nicht, ob das so eine gute Alternative wäre. Walter wurde meines Wissens damals nicht von Becker geholt, da er ja mit Anfang damals gemeinsam aus Kiel weg ist. Tietz wird Becker nie holen, den hat er ja gleich im September beim HSV entlassen.
Wie geschrieben, ich will diese Alternativen eigentlich alle nicht durchgehen. MK wird sich jetzt aber messen lassen müssen, dass etwas passiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Champi1982 am 21.10.2020 um 16:34 Uhr bearbeitet
21.10.2020 - 16:46 Uhr
Das ist schon stark bedenklich, das wir jetzt schon über den Trainer diskutieren, ob er gehen soll. Leider muss auch der größte Fan vom Trainer sagen, dass da schon etwas dran ist. Es geht ja gar nicht um die nicht mal so wenigen Punkte, die wir im Moment erreicht haben, es geht auch nicht um ein schlechtes Spiel, wo wir einmal Einstellung vermissen haben lassen oder uns dumm angestellt haben, das ist aktzeptabel.
Herr Becker und der Aufsichtsrat sollten in den nächsten Wochen ganz genau hinschauen und sich noch in diesem Jahr entscheiden, ob unser Trainer eine Zukunft verdient hat. Das Transferfenster öffnet Anfang Januar. Meine Meinung dazu ist, dass Markus Kauczinski in der letzten Zweitliga-Saison zu 100% genau der richtige Trainer für uns war mit seiner Spielphilosophie. Wir waren spielerisch eher unterlegen, auch durch Corona gebeutelt, der Gegner hat uns oft Räume gegeben und wir standen hinten sicher und versuchten immer mal wieder Nadelstiche zu setzen. Da hätte uns Hurra-Fussball mit offensiver Ausrichtung und Dreierkette hinten selten etwas gebracht. Das war da schon nicht dumm, auch mal auf ein 1:0 zu gehen und sonst den Gegner zu locken und auf Sicherheit zu spielen.
Im Umkehrschluss heißt das aber für die dritte Liga, dass der Trainer in der aktuellen Situation leider komplett der falsche Mann ist, mit seiner Taktik. Irgendwie habe ich auch nicht das Gefühl, dass er da umdenken kann. Wir haben so mit den besten Kader der Liga, das ist einfach mal Fakt, das mache ich auch nicht nur am TM-Marktwert fest.
Es wird nun mal so sein, dass sich gegen uns fast alle Drittliga-Mannschaften hinten rein stellen und uns auskontern wollen, weil sie spielerisch uns im Eins gegen Eins nicht gewachsen sind. Da muss ein offensives Spielkonzept her, um den Gegner auszuhebeln. Das selbe Problem haben Liverpool, der FC Bayer, RB Leipzig oder der BVB in ihrer Liga auch fast jeden Spieltag. Wir sind nicht diese Spitzenmannschaften, aber wir haben im Verhältnis zur Liga aber ähnlich gute Einzelspieler, im Vergleich zur Konkurrenz. Das muss schon damit losgehen, was ich im letzten Spieltagsfred gegen Zwickau gesagt habe. Offensives Außenspiel ist ein Thema, da müssen sich der Rechtsverteidiger und der Rechtsaußen zusammen tun, Beide auf Höhe der Mittellinie und den Gegner beschäftigen, wenn der mal wieder recht weit hinten hockt. Natürlich muss man das absichern hinten, wenn der Rechtsverteidiger vorn mit aggiert. Rechtsverteidiger und Rechtsaußen müssen sich gut verstehen, beide Spieler sollten halbwegs Pass-sicher sein und auch mal ein Eins gegen Eins gewinnen können. Sie müssen einfach bis zur Grundlinie durchbrechen können und mit schnellen Spiel den gegnerischen Linksverteidiger vor Probleme stellen.
Das gilt dann auch für unsere linke Seite. Es sollten dann viele Flanken geschlagen werden und bitte nicht alle blind rein. Da muss entweder vor der Flanke geschaut werden, wo sind die Mittelstürmer, oder vorher ein Plan erstellt werden, wo Hosiner oder Daferner im Normalfall hinlaufen sollten, wenn gleich eine Flanke kommt. Gestern war es so, dass kaum eine Flanke überhaupt zu uns kam. Irgendwann einmal in der Saison müssen doch die Spieler wissen, wo der Mitspieler den Ball gern hätte. Unser aktuelles Spiel wirkt hilflos, oft versucht ein Spieler von uns durch die Wand zu marschieren, oft zu sehen von Agy und Weihrauch, weil einfach zu wenig Bewegung bei uns bei den offensiven Spielern vorhanden ist. Wenn der Gegner hinten mauert, müssen alle Manschaftsteile von uns im Bewegung sein, jeder muss sich anbieten. Die offensiven Außen sollten sich auch mal lösen und das Zentrum sollte auch mal einen weiten Ball ganz nach vorn zum Mann bringen.
Ein Beispiel wo man das anschauen kann ist der aktuelle DM - White von Brighton, der letzte Saison noch zweite Liga bei Leeds spielte, nur zum Anschauen, wie man das macht. Der schlägt dauernd weite Bälle aus der Position DM auf den Linksaußen oder Rechtsaußen, dieser löst sich vorher und steht oft blank auf seiner Seite in Richtung Eckfahne da. Beim letzten Spiel gegen Crystal Palace sind dadurch zwei Hunterprozenter enstanden, nur weil der DM ein paar kluge weite Pässe auf die Außen gespielt hat. Wenn jetzt der Einwurf kommt, Crystal Palace ist eher eine gute Manschaft und die geben mehr Räume, stimmt das nicht, wer das Spiel wie ich gesehen hat, dort hat sich Crystal Palace nach dem 1:0 Führungstreffer komplett hinten eingeigelt und Brighton kommen lassen, Brighton hatte 70% Spielanteile. Und die weiten Bälle von White kamen an bei den Außenspielern, auch wenn gefühlt zehn Spieler von Crystal Palace gemauert haben. Auch wenn du mauerst, kannst du nicht dauern die Außenpositionen doppelt besetzen.
Unser Spiel braucht mehr Überraschung, Ideen und Variabilität für den Gegner, unsere Spieler müssen sich etwas trauen dürfen. Mit statischen Spiel kommen wir gegen die Mauerteams nicht weiter.
Ob unser Trainer da mutiger wird, das bezweifle ich.
Herr Becker und der Aufsichtsrat sollten in den nächsten Wochen ganz genau hinschauen und sich noch in diesem Jahr entscheiden, ob unser Trainer eine Zukunft verdient hat. Das Transferfenster öffnet Anfang Januar. Meine Meinung dazu ist, dass Markus Kauczinski in der letzten Zweitliga-Saison zu 100% genau der richtige Trainer für uns war mit seiner Spielphilosophie. Wir waren spielerisch eher unterlegen, auch durch Corona gebeutelt, der Gegner hat uns oft Räume gegeben und wir standen hinten sicher und versuchten immer mal wieder Nadelstiche zu setzen. Da hätte uns Hurra-Fussball mit offensiver Ausrichtung und Dreierkette hinten selten etwas gebracht. Das war da schon nicht dumm, auch mal auf ein 1:0 zu gehen und sonst den Gegner zu locken und auf Sicherheit zu spielen.
Im Umkehrschluss heißt das aber für die dritte Liga, dass der Trainer in der aktuellen Situation leider komplett der falsche Mann ist, mit seiner Taktik. Irgendwie habe ich auch nicht das Gefühl, dass er da umdenken kann. Wir haben so mit den besten Kader der Liga, das ist einfach mal Fakt, das mache ich auch nicht nur am TM-Marktwert fest.
Es wird nun mal so sein, dass sich gegen uns fast alle Drittliga-Mannschaften hinten rein stellen und uns auskontern wollen, weil sie spielerisch uns im Eins gegen Eins nicht gewachsen sind. Da muss ein offensives Spielkonzept her, um den Gegner auszuhebeln. Das selbe Problem haben Liverpool, der FC Bayer, RB Leipzig oder der BVB in ihrer Liga auch fast jeden Spieltag. Wir sind nicht diese Spitzenmannschaften, aber wir haben im Verhältnis zur Liga aber ähnlich gute Einzelspieler, im Vergleich zur Konkurrenz. Das muss schon damit losgehen, was ich im letzten Spieltagsfred gegen Zwickau gesagt habe. Offensives Außenspiel ist ein Thema, da müssen sich der Rechtsverteidiger und der Rechtsaußen zusammen tun, Beide auf Höhe der Mittellinie und den Gegner beschäftigen, wenn der mal wieder recht weit hinten hockt. Natürlich muss man das absichern hinten, wenn der Rechtsverteidiger vorn mit aggiert. Rechtsverteidiger und Rechtsaußen müssen sich gut verstehen, beide Spieler sollten halbwegs Pass-sicher sein und auch mal ein Eins gegen Eins gewinnen können. Sie müssen einfach bis zur Grundlinie durchbrechen können und mit schnellen Spiel den gegnerischen Linksverteidiger vor Probleme stellen.
Das gilt dann auch für unsere linke Seite. Es sollten dann viele Flanken geschlagen werden und bitte nicht alle blind rein. Da muss entweder vor der Flanke geschaut werden, wo sind die Mittelstürmer, oder vorher ein Plan erstellt werden, wo Hosiner oder Daferner im Normalfall hinlaufen sollten, wenn gleich eine Flanke kommt. Gestern war es so, dass kaum eine Flanke überhaupt zu uns kam. Irgendwann einmal in der Saison müssen doch die Spieler wissen, wo der Mitspieler den Ball gern hätte. Unser aktuelles Spiel wirkt hilflos, oft versucht ein Spieler von uns durch die Wand zu marschieren, oft zu sehen von Agy und Weihrauch, weil einfach zu wenig Bewegung bei uns bei den offensiven Spielern vorhanden ist. Wenn der Gegner hinten mauert, müssen alle Manschaftsteile von uns im Bewegung sein, jeder muss sich anbieten. Die offensiven Außen sollten sich auch mal lösen und das Zentrum sollte auch mal einen weiten Ball ganz nach vorn zum Mann bringen.
Ein Beispiel wo man das anschauen kann ist der aktuelle DM - White von Brighton, der letzte Saison noch zweite Liga bei Leeds spielte, nur zum Anschauen, wie man das macht. Der schlägt dauernd weite Bälle aus der Position DM auf den Linksaußen oder Rechtsaußen, dieser löst sich vorher und steht oft blank auf seiner Seite in Richtung Eckfahne da. Beim letzten Spiel gegen Crystal Palace sind dadurch zwei Hunterprozenter enstanden, nur weil der DM ein paar kluge weite Pässe auf die Außen gespielt hat. Wenn jetzt der Einwurf kommt, Crystal Palace ist eher eine gute Manschaft und die geben mehr Räume, stimmt das nicht, wer das Spiel wie ich gesehen hat, dort hat sich Crystal Palace nach dem 1:0 Führungstreffer komplett hinten eingeigelt und Brighton kommen lassen, Brighton hatte 70% Spielanteile. Und die weiten Bälle von White kamen an bei den Außenspielern, auch wenn gefühlt zehn Spieler von Crystal Palace gemauert haben. Auch wenn du mauerst, kannst du nicht dauern die Außenpositionen doppelt besetzen.
Unser Spiel braucht mehr Überraschung, Ideen und Variabilität für den Gegner, unsere Spieler müssen sich etwas trauen dürfen. Mit statischen Spiel kommen wir gegen die Mauerteams nicht weiter.
Ob unser Trainer da mutiger wird, das bezweifle ich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kermit_der_Frosch am 21.10.2020 um 17:04 Uhr bearbeitet
21.10.2020 - 17:46 Uhr
Allein, dass wir am 6. Spieltag, mit 10 Punkten auf Rang 7 liegend, diese Diskussion führen, zeigt meiner Meinung unser Problem. Wir brauchen Realismus, Kontinuität, Nachhaltigkeit und die nötige Ruhe im Verein. Die Mannschaft ist komplett neu zusammengestellt, sicher sind die Spieler als solche überwiegend hohes Drittliganiveau. Mit Marko Hartmann, Chris Löwe, Yannick Stark und Sebastian Mai sind auch klar potentielle Führungsspieler dabei. Aus Einzelspielern aber eine richtig (spielerisch und charakterlich) funktionierende Mannschaft zu entwickeln, benötigt durchaus Zeit. Automatismen und Hackordnung bilden sich erst im täglichen Tun, vor allem im Wettkampf heraus. Trainingsstart war übrigens vor 3 ½ Monaten. Aus meiner Sicht eine kurze Zeit, wenn man bedenkt, dass die anderen Teams im Korsett schon länger stehen. Die Bayern oder Liverpool, die auch gegen mauernde Mannschaften ein Konzept brauchen, haben nicht nur für ihre Ligen überdurchschnittliche Spieler, wie das einige unserem Kader für Liga 3 attestieren. Sie sind vor allem auch über längere Zeiträume (Jahre) gewachsen und stetig ergänzt worden – Einen Komplettumbruch gab es da lange nicht. Das solche Umbrüche nicht einfach sind, erfährt z.B. auch gerade Barcelona.
Nach dem Lübeckspiel verwies Markus Kauczinski bereits darauf, dass die Mannschaft enorm unter Druck steht. Die Erwartungshaltung bei uns lautet schön UND erfolgreich und ist schon wieder extrem. Aktuell ist es eher Krampf, aber trotz der Niederlage sind wir voll in Sichtweite der vorderen Plätze. Und wenn es stimmt, was einer im Spietagsthread schrieb, dass der Aufsichtsrat bereits nach dem Bayernspiel (3. Spieltag!!!) bei der sportlichen Leitung vorstellig wurde, dann fehlen mir schlicht die Worte. Das ist in etwas so, als wenn der Bauer im Frühjahr Getreide sät, welches er im Herbst ernten will, und Mitte April es ausgräbt um zu schauen, ob es wächst. Man muss auch mal die Nerven behalten und den handelnden Personen, das nötige Vertrauen entgegen bringen und es Ihnen auch klar vermitteln. Hier ist von einem 2 Jahresplan die Rede und da sind wir im Moment im Korridor. Warum MK plötzlich nicht mehr der richtige ist, es aber voriges Halbjahr absolut war, erschließt ich mir gleich gar nicht. Ein Blick in die Vergangenheit. Im März 2012 übernahm er den Karlsruher SC auf Rang 16 in der 2. BuLi mit 5 Punkten Rückstand auf Rang 15, den er bis zum Schluss auf 2 Punkte verkürzen konnte. In der Reli stiegen sie gegen Regensburg ab. In der Folgesaison in der Dritten Liga fand man sich nach 6 Spielen mit 4 Punkten auf Rang 18 (!!!) wieder, was wäre da hier jetzt los?! Er blieb Trainer und stand am Ende der Saison mit 79 Punkten auf Rang 1 und stieg direkt wieder in die 2. Bundesliga auf. Geduld zahlt sich sehr oft aus. Das ist natürlich keine Garantie, dass es wieder klappt. Aber auf alle Fälle ist es zu früh, jetzt schon seinen Kopf zu fordern.
Nein unser Problem ist nicht irgendein Trainer oder falsche Spielerverpflichtungen. Wir scheitern jedes Mal an unseren überzogenen Erwartungen und mangelnden Realismus. Und alle möglichen Leute aus dem Umfeld, egal ob Gremien, unsere altverdienten Idole oder sonst wer geben ständig Ihren Senf dazu und wissen es vermeintlich besser. 2006/07 beklage Martin Stocklasa, das ständige altkluge Gerede der Altvorderen. Und wenn man sich die Aufstellungen der letzten Spiele von Peter Pacult („Hauptsache wir diskutieren, ob wir in weißen Hosen spielen“) 2013 und Maik Walpurgis 2019 anschaut, kann man erschreckende Parallelen feststellen. Da wurde dann aufgestellt, wie es vermeintlich von außen gewünscht wurde. Das könnte ich jetzt noch fortsetzen.
Um im obigen Bild zu bleiben, wir graben den Acker jedes Mal wieder um, bevor die Saat überhaupt eine Chance hat aufzugehen.
Habe fertig! (Giovanni Trapattoni)
Nach dem Lübeckspiel verwies Markus Kauczinski bereits darauf, dass die Mannschaft enorm unter Druck steht. Die Erwartungshaltung bei uns lautet schön UND erfolgreich und ist schon wieder extrem. Aktuell ist es eher Krampf, aber trotz der Niederlage sind wir voll in Sichtweite der vorderen Plätze. Und wenn es stimmt, was einer im Spietagsthread schrieb, dass der Aufsichtsrat bereits nach dem Bayernspiel (3. Spieltag!!!) bei der sportlichen Leitung vorstellig wurde, dann fehlen mir schlicht die Worte. Das ist in etwas so, als wenn der Bauer im Frühjahr Getreide sät, welches er im Herbst ernten will, und Mitte April es ausgräbt um zu schauen, ob es wächst. Man muss auch mal die Nerven behalten und den handelnden Personen, das nötige Vertrauen entgegen bringen und es Ihnen auch klar vermitteln. Hier ist von einem 2 Jahresplan die Rede und da sind wir im Moment im Korridor. Warum MK plötzlich nicht mehr der richtige ist, es aber voriges Halbjahr absolut war, erschließt ich mir gleich gar nicht. Ein Blick in die Vergangenheit. Im März 2012 übernahm er den Karlsruher SC auf Rang 16 in der 2. BuLi mit 5 Punkten Rückstand auf Rang 15, den er bis zum Schluss auf 2 Punkte verkürzen konnte. In der Reli stiegen sie gegen Regensburg ab. In der Folgesaison in der Dritten Liga fand man sich nach 6 Spielen mit 4 Punkten auf Rang 18 (!!!) wieder, was wäre da hier jetzt los?! Er blieb Trainer und stand am Ende der Saison mit 79 Punkten auf Rang 1 und stieg direkt wieder in die 2. Bundesliga auf. Geduld zahlt sich sehr oft aus. Das ist natürlich keine Garantie, dass es wieder klappt. Aber auf alle Fälle ist es zu früh, jetzt schon seinen Kopf zu fordern.
Nein unser Problem ist nicht irgendein Trainer oder falsche Spielerverpflichtungen. Wir scheitern jedes Mal an unseren überzogenen Erwartungen und mangelnden Realismus. Und alle möglichen Leute aus dem Umfeld, egal ob Gremien, unsere altverdienten Idole oder sonst wer geben ständig Ihren Senf dazu und wissen es vermeintlich besser. 2006/07 beklage Martin Stocklasa, das ständige altkluge Gerede der Altvorderen. Und wenn man sich die Aufstellungen der letzten Spiele von Peter Pacult („Hauptsache wir diskutieren, ob wir in weißen Hosen spielen“) 2013 und Maik Walpurgis 2019 anschaut, kann man erschreckende Parallelen feststellen. Da wurde dann aufgestellt, wie es vermeintlich von außen gewünscht wurde. Das könnte ich jetzt noch fortsetzen.
Um im obigen Bild zu bleiben, wir graben den Acker jedes Mal wieder um, bevor die Saat überhaupt eine Chance hat aufzugehen.
Habe fertig! (Giovanni Trapattoni)
21.10.2020 - 18:10 Uhr
Zitat von Cookie_Monster
....
Daher wäre ich im Moment, auch in Anbetracht der gerade erst begonnenen Saison, dafür, dass man Kauczinski noch den November gibt. Das sind sieben Spiele gegen Vereine die nicht nur hinten drin stehen, sondern aktiv mitmachen am Spielgeschehen. U.a. Ingolstadt, Saarbrücken, Rostock, 1860, Duisburg.
Wenn man das macht, hat man am Ende 13 Spiele auf dem Buckel. Das ist tatsächlich dann auch aussagekräftiger, als nach den ersten sechs Spieltagen.
...
....
Daher wäre ich im Moment, auch in Anbetracht der gerade erst begonnenen Saison, dafür, dass man Kauczinski noch den November gibt. Das sind sieben Spiele gegen Vereine die nicht nur hinten drin stehen, sondern aktiv mitmachen am Spielgeschehen. U.a. Ingolstadt, Saarbrücken, Rostock, 1860, Duisburg.
Wenn man das macht, hat man am Ende 13 Spiele auf dem Buckel. Das ist tatsächlich dann auch aussagekräftiger, als nach den ersten sechs Spieltagen.
...
Bis November , genau so sollte es sein. Daß Kautscho auch erfolgreichen Fussball spielen lassen
kann haben Spiele wie gegen den HSV und in der letzten Saison (gegen den KSC wars, glaube ich) bewiesen.
Und ich meine mal gelesen zu haben, daß in den 80-ern die Spieler freiwillig länger trainiert haben und das sich
das sogar ausgezahlt haben soll. Sowas würde ich mir in diesen Tagen auch von unseren Jungs wünschen.
21.10.2020 - 18:50 Uhr
Zitat von Proselyt
Ich packe es mal hierein, weil es in erster Linie um unseren derzeitigen Trainer geht.
Meiner Meinung nach sind unsere mehr als dürftigen Punktspielauftritte in erster Linie Markus Kauczinski zuzurechnen. Mit Ausnahme des Spiels gegen den HSV und mit Abstrichen in Kaiserslautern haben wir gegen triefstehende Mannschaften gespielt und wenig bis keine Antworten auf deren Taktik finden können.
Ich packe es mal hierein, weil es in erster Linie um unseren derzeitigen Trainer geht.
Meiner Meinung nach sind unsere mehr als dürftigen Punktspielauftritte in erster Linie Markus Kauczinski zuzurechnen. Mit Ausnahme des Spiels gegen den HSV und mit Abstrichen in Kaiserslautern haben wir gegen triefstehende Mannschaften gespielt und wenig bis keine Antworten auf deren Taktik finden können.
Wenn man sich das Spiel von gestern anschaut und einfach nur die Zahlenverhältnisse der einzelnen Reihen anschaut, bekommt man einen ersten Eindruck, wie man spielen muss, um siegreich sein zu können und wie man NICHT spielen darf, dazu brauche ich keinen Trainer, dies müssen Spieler selbstständig erkennen
die Zahlenverhälnisse der einzelnen Reihen:
- Zwickauer Abwehr 3 Mann
- Wir mit 3 Angreifern und 1 OM der sich größtenteils vorne rechts aufhielt ( war gut und richtig so )
* also 3 zu 4
----------------------------------------------
- Zwickauer Mittelfeld 5 Mann
- Wir nur mit 2 Mann( unsere 6er ), da Patrick Weihrauch fast immer vorne drinn stand ( war gut und richtig so )
* also 5 zu 2
----------------------------------------------
- Zwickau Sturm 2 Mann
- Wir mit 4 Verteidigern
* also 4 zu 2
----------------------------------------------
Daran sieht man ganz klar, das MF ist verbotene Zone für uns und gut für Zwickau. Für den Zuschauer war es erkennbar, daß jeder zweite Ball dort verloren geht. Also müssen wir dieses schwarze Loch extrem schnell überbrücken, von einer Zone wo wir die Überlegenheit haben ( unsere Abwehr ) zu einer Zone wo wir auch überlegen sind ( unser Angriff ) . Stichwort zB. lange Bälle
Negativ Bsp für einen verlorenen 2ten Ball ist das 1:2
Broll haut denn Ball ( wie immer, Trainerübergreifend - mit Ansage ) nach vorne links. Da steht, sicherlich nicht zufällig, ein IV. Dieser köpft den Ball mit Ansage einfach ins MF und im MF haben wir keine Chanze ( siehe oben das Kräfteverhälnis ). Zwar probieren unsere IV + AV dort zu helfen ( Tim Knipping, Jonathan Meier ) aber verschlimmbessern in diesem Moment alles, da sie auch noch ausgespielt werden. Dann standen aufeinmal 2 Verteidiger gegen 2 Stürmern und 1er aus dem MF v.Zwickau. Dieser kann dann im kampflos freigegebenen Raum Party machen. Klug wie er ist, rennt er nicht in die Verteidiger rein (also zum Tor) sondern Richtung Grundlinie. Rest ist Geschichte
Jetzt zu meinen Punkten
* wer glaubt denn wirlich ein neuerTrainer könne Broll diese planlosen Abschläge, mit Ansage, austreiben?
* wer glaubt den wirklich Broll versteht, dass er mit einer ganzen Reihe, genau dieser Art von Abschlägen, uns extrem schadet? Trainerübergreifend der gleiche Mist
* wieso spielt nur Mai lange Bälle ÜBER die verbotene Zone in die freien Bereiche? Dorthin wo schnellere Spieler eher sein können und wie auch Überzahl haben
* warum schlagen wir die Bälle nicht in den freien unbesetzten Raum, unsere Offensive müsste doch schneller wieder am Ball sein und wenn nicht so kann ein Sprint ermüdend sein ( Stichwort die Verteidiger müde spielen )
* wieso verlassen unsere Außenstürmer ihre vom Trainer vorgegebenen Positionen um sich dann im MF in einen Krätschenkrieg verwickeln zu lassen?
Die Leute ausser Mai und 1 bis 2 andere, brauchen Taktiktraining + Taktiktraining + Taktiktraining an der Tafel um das Spiel, womit sie ihr Geld verdienen, überhaupt zu verstehen. Denn auch ohne Trainer müssen die Spieler verstehen was gut und was falsch ist. Mit einem neuen Trainer änderst du NIX ausser die Zahlen auf dem Dynamo Bankkonto ( 1 Trainergehalt mehr )
Was auffällig ist, viele unsere Spieler machen Fehler immer und immer wieder
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sgdwasnun am 21.10.2020 um 18:53 Uhr bearbeitet
21.10.2020 - 18:59 Uhr
Zitat von sgdwasnun
Wenn man sich das Spiel von gestern anschaut und einfach nur die Zahlenverhältnisse der einzelnen Reihen anschaut, bekommt man einen ersten Eindruck, wie man spielen muss, um siegreich sein zu können und wie man NICHT spielen darf, dazu brauche ich keinen Trainer, dies müssen Spieler selbstständig erkennen
die Zahlenverhälnisse der einzelnen Reihen:
- Zwickauer Abwehr 3 Mann
- Wir mit 3 Angreifern und 1 OM der sich größtenteils vorne rechts aufhielt ( war gut und richtig so )
* also 3 zu 4
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- Zwickauer Mittelfeld 5 Mann
- Wir nur mit 2 Mann( unsere 6er ), da Patrick Weihrauch fast immer vorne drinn stand ( war gut und richtig so )
* also 5 zu 2
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- Zwickau Sturm 2 Mann
- Wir mit 4 Verteidigern
* also 4 zu 2
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Daran sieht man ganz klar, das MF ist verbotene Zone für uns und gut für Zwickau. Für den Zuschauer war es erkennbar, daß jeder zweite Ball dort verloren geht. Also müssen wir dieses schwarze Loch extrem schnell überbrücken, von einer Zone wo wir die Überlegenheit haben ( unsere Abwehr ) zu einer Zone wo wir auch überlegen sind ( unser Angriff ) . Stichwort zB. lange Bälle
Negativ Bsp für einen verlorenen 2ten Ball ist das 1:2
Broll haut denn Ball ( wie immer, Trainerübergreifend - mit Ansage ) nach vorne links. Da steht, sicherlich nicht zufällig, ein IV. Dieser köpft den Ball mit Ansage einfach ins MF und im MF haben wir keine Chanze ( siehe oben das Kräfteverhälnis ). Zwar probieren unsere IV + AV dort zu helfen ( Tim Knipping, Jonathan Meier ) aber verschlimmbessern in diesem Moment alles, da sie auch noch ausgespielt werden. Dann standen aufeinmal 2 Verteidiger gegen 2 Stürmern und 1er aus dem MF v.Zwickau. Dieser kann dann im kampflos freigegebenen Raum Party machen. Klug wie er ist, rennt er nicht in die Verteidiger rein (also zum Tor) sondern Richtung Grundlinie. Rest ist Geschichte
Jetzt zu meinen Punkten
* wer glaubt denn wirlich ein neuerTrainer könne Broll diese planlosen Abschläge, mit Ansage, austreiben?
* wer glaubt den wirklich Broll versteht, dass er mit einer ganzen Reihe, genau dieser Art von Abschlägen, uns extrem schadet? Trainerübergreifend der gleiche Mist
* wieso spielt nur Mai lange Bälle ÜBER die verbotene Zone in die freien Bereiche? Dorthin wo schnellere Spieler eher sein können und wie auch Überzahl haben
* warum schlagen wir die Bälle nicht in den freien unbesetzten Raum, unsere Offensive müsste doch schneller wieder am Ball sein und wenn nicht so kann ein Sprint ermüdend sein ( Stichwort die Verteidiger müde spielen )
* wieso verlassen unsere Außenstürmer ihre vom Trainer vorgegebenen Positionen um sich dann im MF in einen Krätschenkrieg verwickeln zu lassen?
Die Leute ausser Mai und 1 bis 2 andere, brauchen Taktiktraining + Taktiktraining + Taktiktraining an der Tafel um das Spiel, womit sie ihr Geld verdienen, überhaupt zu verstehen. Denn auch ohne Trainer müssen die Spieler verstehen was gut und was falsch ist. Mit einem neuen Trainer änderst du NIX ausser die Zahlen auf dem Dynamo Bankkonto ( 1 Trainergehalt mehr )
Was auffällig ist, viele unsere Spieler machen Fehler immer und immer wieder
Zitat von Proselyt
Ich packe es mal hierein, weil es in erster Linie um unseren derzeitigen Trainer geht.
Meiner Meinung nach sind unsere mehr als dürftigen Punktspielauftritte in erster Linie Markus Kauczinski zuzurechnen. Mit Ausnahme des Spiels gegen den HSV und mit Abstrichen in Kaiserslautern haben wir gegen triefstehende Mannschaften gespielt und wenig bis keine Antworten auf deren Taktik finden können.
Ich packe es mal hierein, weil es in erster Linie um unseren derzeitigen Trainer geht.
Meiner Meinung nach sind unsere mehr als dürftigen Punktspielauftritte in erster Linie Markus Kauczinski zuzurechnen. Mit Ausnahme des Spiels gegen den HSV und mit Abstrichen in Kaiserslautern haben wir gegen triefstehende Mannschaften gespielt und wenig bis keine Antworten auf deren Taktik finden können.
Wenn man sich das Spiel von gestern anschaut und einfach nur die Zahlenverhältnisse der einzelnen Reihen anschaut, bekommt man einen ersten Eindruck, wie man spielen muss, um siegreich sein zu können und wie man NICHT spielen darf, dazu brauche ich keinen Trainer, dies müssen Spieler selbstständig erkennen
die Zahlenverhälnisse der einzelnen Reihen:
- Zwickauer Abwehr 3 Mann
- Wir mit 3 Angreifern und 1 OM der sich größtenteils vorne rechts aufhielt ( war gut und richtig so )
* also 3 zu 4
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- Zwickauer Mittelfeld 5 Mann
- Wir nur mit 2 Mann( unsere 6er ), da Patrick Weihrauch fast immer vorne drinn stand ( war gut und richtig so )
* also 5 zu 2
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- Zwickau Sturm 2 Mann
- Wir mit 4 Verteidigern
* also 4 zu 2
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Daran sieht man ganz klar, das MF ist verbotene Zone für uns und gut für Zwickau. Für den Zuschauer war es erkennbar, daß jeder zweite Ball dort verloren geht. Also müssen wir dieses schwarze Loch extrem schnell überbrücken, von einer Zone wo wir die Überlegenheit haben ( unsere Abwehr ) zu einer Zone wo wir auch überlegen sind ( unser Angriff ) . Stichwort zB. lange Bälle
Negativ Bsp für einen verlorenen 2ten Ball ist das 1:2
Broll haut denn Ball ( wie immer, Trainerübergreifend - mit Ansage ) nach vorne links. Da steht, sicherlich nicht zufällig, ein IV. Dieser köpft den Ball mit Ansage einfach ins MF und im MF haben wir keine Chanze ( siehe oben das Kräfteverhälnis ). Zwar probieren unsere IV + AV dort zu helfen ( Tim Knipping, Jonathan Meier ) aber verschlimmbessern in diesem Moment alles, da sie auch noch ausgespielt werden. Dann standen aufeinmal 2 Verteidiger gegen 2 Stürmern und 1er aus dem MF v.Zwickau. Dieser kann dann im kampflos freigegebenen Raum Party machen. Klug wie er ist, rennt er nicht in die Verteidiger rein (also zum Tor) sondern Richtung Grundlinie. Rest ist Geschichte
Jetzt zu meinen Punkten
* wer glaubt denn wirlich ein neuerTrainer könne Broll diese planlosen Abschläge, mit Ansage, austreiben?
* wer glaubt den wirklich Broll versteht, dass er mit einer ganzen Reihe, genau dieser Art von Abschlägen, uns extrem schadet? Trainerübergreifend der gleiche Mist
* wieso spielt nur Mai lange Bälle ÜBER die verbotene Zone in die freien Bereiche? Dorthin wo schnellere Spieler eher sein können und wie auch Überzahl haben
* warum schlagen wir die Bälle nicht in den freien unbesetzten Raum, unsere Offensive müsste doch schneller wieder am Ball sein und wenn nicht so kann ein Sprint ermüdend sein ( Stichwort die Verteidiger müde spielen )
* wieso verlassen unsere Außenstürmer ihre vom Trainer vorgegebenen Positionen um sich dann im MF in einen Krätschenkrieg verwickeln zu lassen?
Die Leute ausser Mai und 1 bis 2 andere, brauchen Taktiktraining + Taktiktraining + Taktiktraining an der Tafel um das Spiel, womit sie ihr Geld verdienen, überhaupt zu verstehen. Denn auch ohne Trainer müssen die Spieler verstehen was gut und was falsch ist. Mit einem neuen Trainer änderst du NIX ausser die Zahlen auf dem Dynamo Bankkonto ( 1 Trainergehalt mehr )
Was auffällig ist, viele unsere Spieler machen Fehler immer und immer wieder
Kann man also so zusammenfassen, dass es die Spieler selber richten sollten und ein Trainer unnötig ist...
Wer macht dann das von dir angesprochene Taktiktraining? Wer stellt die Mannschaft auf den jeweiligen Gegner ein? Wer reagiert, wenn (so wie von dir richtig zusammengefasst) der Zugriff fehlt, weil es an Balance im Spiel fehlt? Wer ist dafür verantwortlich, dass Broll's Marotten ausgetrieben werden? Wer ist dafür verantwortlich, dass sich Fehler nach und nach minimieren?
Der Spielerrat?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Proselyt am 21.10.2020 um 19:13 Uhr bearbeitet
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